15. A Good Person (2023)
Florence Pugh trägt A Good Person durch ein Terrain, das in weniger fähigen Händen manipulativ hätte wirken können. Sie spielt eine Frau, deren Tablettensucht nach einem Autounfall beginnt, bei dem die Schwester ihres Verlobten ums Leben kommt. Der Film weigert sich, Sucht glamourös oder einfach aussehen zu lassen, und zeigt, wie schnell verschreibungspflichtige Schmerzmittel ein scheinbar perfektes Leben zerstören können. Zach Braff schreibt Szenen, die sich unangenehm real anfühlen, insbesondere die, in denen Pughs Figur versucht, normal zu funktionieren, während alles um sie herum zusammenbricht. Die Stärke des Films liegt darin, dass der Genesungsprozess mehr chaotisch und ungewiss als inspirierend dargestellt wird. | © Metro-Goldwyn-Mayer