6. Der Zauberer von Oz (1939)
„Der Zauberer von Oz“ verbringt seine gesamte Laufzeit damit, eine Welt zu erschaffen, die so lebendig und farbenprächtig ist, dass Dorothys verzweifelter Wunsch, nach Hause zurückzukehren, fast falsch wirkt. Die Freunde, die sie gefunden hat, und das Abenteuer, das sie erlebt hat – am Ende scheint nichts davon wirklich eine Bedeutung zu haben, weil alles nur ein Traum war. Kansas ist grau, eintönig und traurig, und der Film endet einfach dort, indem er die Magie von Technicolor gegen ein Mädchen eintauscht, das in einem Bett aufwacht. Am Ende stellt sich heraus: Die größte Fluchtfantasie der Filmgeschichte war von Anfang an nie wirklich real. | © Warner Bros.