Die von Taylor Swift bewunderte Ikone: Zum Todestag von Elizabeth Taylor

Vom Kinderstar zur Ikone zum Vorbild für zahllose Weltstars.

Elizabeth Taylor 01 Wikipedia
Elizabeth Taylor definierte den Begriff des Hollywood-Glamours neu. | © Wikipedia

Am 23. März 2026 jährt sich der Todestag einer der größten Filmlegenden des 20. Jahrhunderts: Elizabeth Taylor. Die Schauspielerin starb 2011 im Alter von 79 Jahren in Los Angeles. Auch fünfzehn Jahre nach ihrem Tod bleibt ihr Einfluss auf Film, Popkultur und gesellschaftliches Engagement außergewöhnlich.

Frühes Leben und Beginn einer außergewöhnlichen Karriere

Elizabeth Taylor wurde am 27. Februar 1932 in London geboren. Ihre Eltern waren amerikanische Kunsthändler, die kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in die USA zurückkehrten. Schon als Kind zeigte Taylor großes Talent vor der Kamera. Ihren Durchbruch erlebte sie als Jugendliche mit dem Film National Velvet, in dem sie ein Mädchen spielte, das von einem Sieg bei einem Pferderennen träumt. Die Rolle machte sie zu einem der bekanntesten Kinderstars der Metro-Goldwyn-Mayer.

Hollywood-Ikone und große Filmrollen

Als Erwachsene entwickelte sich Taylor zu einer der größten Schauspielerinnen ihrer Zeit. Ihre außergewöhnliche Leinwandpräsenz, ihre berühmten violetten Augen und ihre glamouröse Ausstrahlung machten sie zu einer der bekanntesten Figuren des klassischen Hollywood.

Zu ihren wichtigsten Filmen zählen Die Katze auf dem heißen Blechdach, Cleopatra oder Wer hat Angst vor Virginia Woolf?. Zweimal wurde ihre Leistung mit dem Academy Award for Best Actress belohnt.

Besonders die Produktion von Cleopatra machte Filmgeschichte – nicht nur wegen ihrer aufwendigen Ausstattung, sondern auch wegen der viel diskutierten Beziehung zwischen Taylor und ihrem Co-Star Richard Burton, den sie später heiratete.

Engagement gegen AIDS

Neben ihrer Schauspielkarriere wurde Elizabeth Taylor zu einer der wichtigsten Aktivistinnen im Kampf gegen HIV/AIDS. In den 1980er-Jahren, als AIDS noch stark stigmatisiert war, setzte sie sich öffentlich für Betroffene ein. Sie half bei der Gründung der Organisation amfAR und gründete später auch die Elizabeth Taylor AIDS Foundation.

Ihr Engagement trug wesentlich dazu bei, Aufmerksamkeit, Forschungsgelder und gesellschaftliche Unterstützung für Menschen mit HIV zu mobilisieren.

Nachwirkung ihres Todes

Als Elizabeth Taylor am 23. März 2011 starb, löste ihr Tod weltweit große Anteilnahme aus. Hollywood würdigte sie als eine der letzten großen Diven der klassischen Studioära. Ihr Vermächtnis lebt bis heute weiter, denn ihre Filme gehören zu den Klassikern der Filmgeschichte, ihre Wohltätigkeitsarbeit wird weiterhin von ihrer Stiftung fortgeführt und ihr Stil und ihre glamouröse Persönlichkeit prägen bis heute Mode und Popkultur.

Viele Schauspielerinnen und Künstlerinnen wie etwa Taylor Swift nennen sie als Inspirationsquelle. Der Popstar hat mehrfach seine Bewunderung für die Filmlegende geäußert.

Swift sprach in Interviews darüber, wie sehr sie Taylors Selbstbewusstsein, ihre starke Persönlichkeit und ihre Fähigkeit bewundert, trotz intensiver Medienbeobachtung ihren eigenen Weg zu gehen. Zudem faszinierte sie Taylors Mischung aus Glamour, Talent und sozialem Engagement – sodass sie ihr sogar einen Song widmete.

Für viele junge Künstlerinnen verkörpert Elizabeth Taylor bis heute ein Symbol dafür, wie man künstlerischen Erfolg, öffentliche Präsenz und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden kann.

Eine zeitlose Legende

Fünfzehn Jahre nach ihrem Tod bleibt Elizabeth Taylor eine der größten Ikonen Hollywoods. Ihre Filme, ihre Persönlichkeit und ihr Einsatz für humanitäre Ziele haben ihr einen festen Platz in der Kulturgeschichte gesichert.

Am 23. März 2026 erinnert ihr Todestag nicht nur an eine außergewöhnliche Schauspielerin – sondern auch an eine Frau, die ihren Ruhm nutzte, um die Welt ein Stück besser zu machen.

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....