Nach dem viralen DoorDash-Vorfall, bei dem Olivia Henderson Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhob und ihren Job verlor, nachdem sich diese Anschuldigungen als unwahr herausgestellt hatten, muss sie ihren Fall nun vor Gericht vertreten.
Ihr Video über angebliche sexuelle Belästigung verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und ging schnell viral. Olivia Henderson wurde ziemlich plötzlich zur unerwünschten Internetberühmtheit und bekannt als "die DoorDash-Fahrerin", die letztlich aufgrund dieser schweren Vorwürfe ihren Job verlor. Was als viraler Moment begann, hat sich inzwischen zu einem juristischen Streit entwickelt, bei dem sich Henderson nun vor Gericht für ihr Handeln verantworten muss.
Vom angeblichen Opfer zur Täterin
Um kurz zusammenzufassen, was passiert ist: Olivia Henderson erhielt den Auftrag, eine DoorDash-Bestellung auszuliefern. Wie der Markenname schon sagt, bestand ihre Aufgabe lediglich darin, das bestellte Essen vor der Haustür des Kunden abzustellen und die Lieferung ohne direkten Kontakt abzuschließen. Als sie ankam, schien die Tür unverschlossen zu sein.
Anstatt die Bestellung draußen abzustellen, betrat sie das Haus, holte ihr Handy heraus und begann zu filmen. Der Kunde lag zu diesem Zeitpunkt betrunken und mit heruntergelassener Hose schlafend auf seiner Couch, was sie filmte ohne zu zögern.
Später lud sie das Filmmaterial ins Internet hoch und stellte die Situation so dar, dass sie stark zu ihren eigenen Gunsten ausfiel, in dem sie behauptete, sie wäre belästigt worden, weil der Kunde die Situation so geplant hätte, um sich ihr entblößt zu zeigen. Das Video gewann schnell an Aufmerksamkeit und löste heftige Reaktionen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen aus.
Die Anschuldigungen, die im Raum standen, konzentrierten sich vor allem auf sexuelle Belästigung seitens des Kunden ihr gegenüber. Nachdem DoorDash sie entlassen hatte, versuchte sie erneut, die Situation zu verdrehen. Online erzählte sie den Leuten, man habe versucht, sie zum Schweigen zu bringen.
Der Kunde konnte jedoch später Beweise in Form von Clips seiner Türkamera vorlegen, die zeigten, dass Henderson sein Haus betreten hatte, indem sie die Tür ohne jegliche Erlaubnis aufdrückte. Infolgedessen wurde sie bei DoorDash gefeuert, sah sich mit massiver öffentlicher Kritik konfrontiert und steht nun vor schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen – darunter die Möglichkeit von bis zu acht Jahren Haft.
Zuerst viral gegangen, jetzt vor Gericht
Die gegen sie erhobenen Anklagen umfassen unter anderem die unerlaubte Videoaufnahme des Kunden sowie die Verbreitung von unrechtmäßig angefertigtem Videomaterial, hauptsächlich aufgrund der Aufnahme und Veröffentlichung des Videos des Kunden ohne dessen Einwilligung.
Ein bemerkenswerter Aspekt des Falls ist, dass er nahezu sofort an ein höheres Gericht verwiesen wurde, was zeigt, wie ernst die Behörden die Angelegenheit nehmen müssen.
Ein endgültiges Urteil gibt es noch nicht, aber wie bereits erwähnt, kann man wohl davon ausgehen, dass in Zukunft ernsthafte Konsequenzen auf sie warten.
Was hältst Du von dem DoorDash-Vorfall? Findest Du auch, dass sie nicht zu milde bestraft werden sollte? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare!