Ein frustrierter Teenager beschwert sich online über die Downloadgeschwindigkeit seines Fortnite Downloads - aber nicht mit Olaf Scholz!
Ein deutscher Teenager hat vergangenen Jahres eine Anzeige von Olaf Scholz aufgrund eines X-Posts erhalten. Jetzt zum Jahrestag dieses bizarren Vorfalls, erzählt er die absurde Geschichte.
Tennager erhält Anzeige von Olaf Scholz wegen Fortnite Post
Im Mai vergangenen Jahres postete der damals 18-Jährige OSU-Entusiast mit dem X-handle Naironius ein Bild seines Fortnite Downloads. Das Bild zeigte das 37.9 GB Fortnite Update wie es bei 173 KB/s voran kroch, womit es satte 60 Stunden gedauert hätte. Dazu schrieb er "Olaf Scholz du Bas***, was soll die Sch***".
Happy anniversary zu der lustigsten sache die mir jemals passiert ist pic.twitter.com/ZVtBhhydbm
— Naiwo (@Naironius) May 18, 2026
Er sagt er habe nur einen Witz über die Downloadgeschwindigkeit gemacht und ihn "Olaf Scholz
absolut nicht juckt als Person."
Das sah aber Olaf Scholz oder wer auch immer in seinem Namen das Internet nach Beleidigungen gegen ihn durchstöbert ganz anders. Prompt landete ein Brief bei Naironius mit dem ausgedruckten Tweet und dem Vorwurf von "gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung."
Der Teenager erzählt er habe sich zunächst nicht einkreigen können vor Lachen, musste den Post dann aber löschen. Mehr sei allerdings nicht passiert.
Zum Jahrestag des Briefes postete Naironius diesen nun online und seine Follower amüsieren sich über die kuriose Anzeige. Viele lachen vor allem über über diese wichtige Arbeit, Social Media nach möglichen Beleidigungen des Kanzlers zu durchforsten.
es ist so geil, dass es in Deutschland eine Handvoll Juristen, Staatsanwaelte und Polizisten gibt, die ihre komplette Zeit damit verbringen das Internet zu durchforsten, um herauszufinden, ob irgendein Zehntklaessler irgendeinen Politiker Hundesohn genannt hat, toller Job
— E L H O T Z O (@elhotzo) May 19, 2026
Es bleibt wohl vor allem die Erkenntnis, dass man in Deutschland offenbar vieles sein darf, aber bloß kein frustrierter Fortnite-Spieler mit schlechtem Internetanschluss. Während der Download bis heute vermutlich noch bei 73% hängt, konnte immerhin die Anzeige gegen einen genervten Teenager blitzschnell bearbeitet werden. Prioritäten müssen schließlich gesetzt werden.
