Xbox und Ikea machen gemeinsame Sache und kündigen auf der derzeitigen Gamescom eine limitierte Sonderkollektion an.
Wer zum ersten Mal das Wort „Gaming-Möbel“ hört, denkt meist sofort an blinkende RGB-Leisten und futuristische Designs. Microsoft und IKEA zeigen nun, dass es auch geerdeter geht: Die beiden Riesenkonzerne haben sich zusammengetan, um am 1. Oktober 2026 eine gemeinsame Kollektion zu veröffentlichen. Das Ergebnis sind neun Produkte in „limitierter“ Auflage.
Unaufdringlichkeit mit dem gewissen Etwas
Die Kollektion namens YXSTABY soll sich nahtlos in jedes Wohnzimmer einfügen. Sie begreift Gaming als einen „festen Bestandteil des Zuhauses“. Weil kein Möbelstück zum optischen Platzhirsch werden soll, verzichten die Designer auf grelle Farben und wuchtige Formen. Stattdessen steht der praktische Nutzen im Vordergrund: Ein mobiler TV-Ständer macht das Setup flexibel und lässt es nach der Session dezent verschwinden. Für viele Gamer dürfte zudem die Toolbox interessant sein, die reichlich Stauraum für Zubehör bietet und sich gleichzeitig als Laptopständer nutzen lässt. Ein Beistelltisch auf Rollen sowie ein Monitorständer komplettieren das Ensemble.
Die Xbox-Akzente zeigen sich vor allem durch feine Anspielungen auf den Controller: Ein dunkelgrünes Steuerkreuz (D-Pad) fungiert als Kissen und Serviertablett, während ein witziger Hocker die Form eines Analogsticks (Thumbstick) aufgreift. Diese markanten Formen dienen zusammen mit dem klassischen Xbox-Grün als subtiles, aber klares Erkennungszeichen.
Große Ankündigung
Wer die diesjährige Gamescom besucht hat, dürfte bereits von der Neuigkeit gehört haben. IKEA und Microsoft nutzten das dortige Momentum, um ihre Zusammenarbeit offiziell vorzustellen. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Aktion läuft unter dem Zusatz „Nur solange der Vorrat reicht“. Baut sich genügend Hype auf, dürfte die Kollektion in Rekordzeit vergriffen sein. Diese künstliche Verknappung ruft erfahrungsgemäß auch „Flipper“ auf den Plan, die begehrte Stücke auf dem Zweitmarkt mit saftigen Aufschlägen weiterverkaufen. Ob es wirklich so weit kommt, bleibt abzuwarten - feste Stückzahlen wurden bisher nicht kommuniziert.
Wie seht ihr solche Limitierungen? Reizen euch diese exklusiven Gelegenheiten oder findet ihr künstliche Verknappungen bei Alltagsgegenständen völlig daneben?
