Zum Todestag von Abi Ofarim: Was der Weltstar lange nach seinem Tod mit der Rückkehr Gils zu tun hat

Zum 4. Mai 2026 erinnern wir an Abi Ofarim – Musiker, Entertainer und Stimme für Toleranz und Musikgeschichte.

Abi Ofarim 01 Wiki Munchen TV
Über Jahre hinweg galt Ofarim als feste Größe in Musik- und Unterhaltungsbranche. | © Wikipedia / München.TV

Am 4. Mai 2026 jährt sich der Todestag eines Künstlers, der die deutsche Musikgeschichte über Jahrzehnte mitgeprägt hat: Abi Ofarim. Sein Leben war geprägt von internationalen Erfolgen, persönlichen Höhen und Tiefen sowie einem klaren gesellschaftlichen Bewusstsein.

Die große Karriere und das Leben in Deutschland

Abi Ofarim wurde 1937 in Safed im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina geboren. Schon früh zeigte sich seine musikalische Begabung, und er begann eine Karriere als Sänger und Gitarrist.

Seinen internationalen Durchbruch feierte er gemeinsam mit seiner ersten Ehefrau Esther Ofarim. Als Duo „Esther & Abi Ofarim“ wurden sie in den 1960er-Jahren weltweit bekannt – insbesondere mit dem Song Cinderella Rockefeller, der in mehreren Ländern die Charts anführte.

Nach der Trennung des Duos setzte Abi Ofarim seine Karriere als Solokünstler fort und ließ sich in Deutschland nieder. Dort wurde er zu einer festen Größe im Musik- und Showgeschäft.

Sein Stil entwickelte sich weiter, und er trat nicht nur als Musiker, sondern auch als Entertainer und Produzent in Erscheinung. Trotz beruflicher Erfolge war sein Leben immer wieder von persönlichen Herausforderungen geprägt.

Gesellschaftliches und politisches Engagement

Abi Ofarim war ein Künstler, der sich nicht scheute, Position zu beziehen. Er engagierte sich gegen Antisemitismus und setzte sich für Toleranz und Verständigung ein – Themen, die aufgrund seiner Herkunft und Lebensgeschichte als Sohn jüdischer Eltern für ihn von besonderer Bedeutung waren.

Immer wieder nutzte er seine öffentliche Stimme, um für ein respektvolles Miteinander und gegen gesellschaftliche Ausgrenzung einzutreten. Sein Engagement machte ihn zu mehr als nur einem Musiker – er war auch ein wichtiger gesellschaftlicher Impulsgeber.

Beziehung zu seinem Sohn Gil Ofarim

Eine besondere Rolle in seinem Leben spielte sein Sohn Gil Ofarim. Zwischen Vater und Sohn bestand eine enge, wenn auch nicht immer einfache Beziehung.

Gil Ofarim trat in die musikalischen Fußstapfen seines Vaters und wurde selbst ein bekannter Künstler. Beide verband nicht nur die Musik, sondern auch die Erfahrung, als jüdische Künstler in Deutschland öffentlich zu stehen.

Nach dem Tod seines Vaters äußerte sich Gil mehrfach emotional und würdigte ihn als prägende Figur seines Lebens.

Seit Gil durch seinen Sieg bei der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! eine Art Redemption-Arc durchlebte, die Gras über vergangene Skandale wachsen lassen sollte, hält sich im Internet hartnäckig das Gerücht, dass die familiären Bande der Ofarims ein Grund dafür sein sollen.

So wird gesagt, dass Oliver Berben, der Chef der Constantin Produktion, die eng mit RTL zusammenarbeitet, der Sohn von Abi Ofarim mit der Schauspielerin Iris Berben sei und man Gil deshalb ein positives Image verpassen wollte. Fakt ist allerdings, das Berben seit jeher darüber schweigt, wer der leibliche Vater ihres Sohnes Oliver ist.

Der Tod und die Reaktionen

Abi Ofarim verstarb am 4. Mai 2018 in München. Sein Tod löste zahlreiche Reaktionen aus – sowohl in Deutschland als auch international.

Fans, Weggefährten und Künstlerkollegen erinnerten an ihn als charismatischen Musiker und als Menschen, der mit Leidenschaft lebte. Viele würdigten insbesondere seine Offenheit, seine künstlerische Vielseitigkeit und sein gesellschaftliches Engagement.

Auch die Medien hoben hervor, dass mit ihm eine Persönlichkeit gegangen sei, die mehrere Generationen musikalisch begleitet hatte.

Auch Jahre nach seinem Tod bleibt Abi Ofarim eine wichtige Figur der Musikgeschichte. Seine Lieder, seine Haltung und seine Lebensgeschichte wirken bis heute nach.

Am heutigen 4. Mai 2026 erinnern wir uns an einen Künstler, der nicht nur durch seine Musik, sondern auch durch seine Stimme für Toleranz und Menschlichkeit Spuren hinterlassen hat

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....