Wie aus einer SNES-Erweiterung Nintendos größter Konkurrent wurde: Die Entwicklung der PlayStation | gesponsert

Damit die PlayStation werden konnte, was sie heute ist, musste sie einen ungewöhnlichen Start hinlegen.

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Vom Nintendo-Produkt zum Konkurrenten: Die PlayStation. | © pexels

Die Geschichte der PlayStation begann mit einem gescheiterten Bündnis: Anfang der 1990er Jahre arbeitete Sony mit Nintendo an einem gemeinsamen Projekt, der "Nintendo PlayStation".

Geplant war eine Super-Nintendo-Erweiterung mit CD-ROM-Laufwerk, doch kurz vor der Vorstellung auf der CES 1991 kündigte Nintendo überraschend die Zusammenarbeit auf und entschied sich für Philips. Sony stand plötzlich mit eigener Technologie da – und traf eine wegweisende Entscheidung: Statt sich zurückzuziehen, entwickelte das Unternehmen seine eigene Konsole. Aus diesem Rückschlag entstand 1994 die PlayStation.

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Denn mit ihren Finanzcoaches in allen Lebenslagen stehen sie euch mit Rat und Tat als DER Partner rund um Geld und Sparen zur Seite – schließlich erwartet uns früher oder später die PlayStation 6 und die wird vermutlich auch ein bisschen was kosten

Doch weil es sich dabei noch um Zukunftsmusik handelt, lasst uns zurück auf die Anfänge der Sony Konsole blicken.

PlayStation (1994)

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PlayStation 1 | © Sony

Mit ihrem konsequenten Fokus auf CD-ROMs revolutionierte die PlayStation die Art, wie Spiele entwickelt und erlebt werden konnten. Auf einmal war genug Speicherplatz vorhanden für gigantische Welten, orchestrale Soundtracks und filmreife Zwischensequenzen. Statt kurzer Pixel-Introsequenzen präsentierten Spiele nun ganze Mini-Filme, die Geschichten viel lebendiger machten. Plötzlich fühlte sich Gaming nicht mehr nur wie ein Spiel an – es wurde zu einem interaktiven Blockbuster-Erlebnis.

Titel wie Final Fantasy VII begeisterten mit epischen Erzählungen und cinematografischem Flair, Tekken 3 setzte neue Maßstäbe im Beat-’em-up-Genre mit flüssigen Animationen und ikonischen Charakteren, während Metal Gear Solid das Medium Videospiel Richtung interaktiven Thriller weiterentwickelte. Diese Spiele veränderten nicht nur Genres – sie prägten eine gesamte Generation von Spielerinnen und Spielern.

Auch optisch fiel die PS1 auf: Das kompakte graue Gerät wurde schnell zum Symbol der Gaming-Kultur der späten 90er. Das charakteristische Startgeräusch beim Einschalten – diese futuristische Abfolge aus Klang und Licht – brannte sich tief ins Gedächtnis vieler Fans ein.

Weltweit wurde die PlayStation über 100 Millionen Mal verkauft, ein beispielloser Erfolg zu dieser Zeit. Sony, vorher in der Spielebranche ein unbeschriebenes Blatt, stieg quasi über Nacht zu einem der mächtigsten Akteure im Gaming-Markt auf und bereitete den Weg für eine ganze Konsolenfamilie, die das Medium bis heute prägt.

PlayStation 2 (2000)

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PlayStation 2 | © Sony

Im Jahr 2000 brachte Sony die PlayStation 2 (PS2) auf den Markt – und setzte damit einen Meilenstein, der die Gaming-Landschaft nachhaltig veränderte. Der entscheidende Clou: Die PS2 war nicht nur eine Spielekonsole, sondern auch ein vollwertiger DVD-Player. In einer Zeit, in der DVD-Geräte noch teuer waren, wurde die Konsole für viele Familien plötzlich zur preiswerten Multimedia-Zentrale im Wohnzimmer. So eroberte sie nicht nur die Herzen von Gamern, sondern auch die Haushalte von Filmfans.

Technisch wartete die PS2 mit deutlich verbesserter Grafikleistung auf und bot dank Rückwärtskompatibilität Zugriff auf die enorme Spielesammlung des Vorgängers – ein entscheidender Vorteil, der den Umstieg erleichterte und Millionen bestehender PlayStation-Spieler band.

Ihre Spielebibliothek entwickelte sich schnell zu einer der legendärsten der Videospielgeschichte. GTA: San Andreas ließ Spieler in eine riesige, offene Verbrecherwelt eintauchen, God of War kombinierte brutale Action mit mythologischer Erzählkunst, und Shadow of the Colossus bewies, dass Videospiele poetisch und kunstvoll sein konnten. Diese Titel waren nicht nur Verkaufsschlager – sie definierten, was Videospiele emotional und erzählerisch leisten können.

Mit über 155 Millionen verkauften Einheiten wurde die PS2 zur meistverkauften Konsole aller Zeiten – ein Rekord, den bis heute keine andere Plattform gebrochen hat. Sie machte Sony endgültig zum dominierenden Riesen der Spieleindustrie und festigte den Ruf der Marke PlayStation weit über das Gaming hinaus.

PlayStation 3 (2006)

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PlayStation 3 | © Sony

2006 erschien die PlayStation 3 (PS3) und markierte Sonys mutigsten Schritt in die Zukunft. Technologisch war sie ihrer Zeit voraus: Die Konsole setzte auf das neue Blu-ray-Format, das enormen Speicherplatz bot und Spiele mit hochauflösenden Texturen, aufwendigen Soundtracks und detailreichen Welten ermöglichte. Noch bevor Blu-ray im Filmsektor richtig etabliert war, brachte Sony das Format so in Millionen Haushalte – ein strategischer Schritt, der den Blu-ray-Standard entscheidend stärkte.

Doch der Einstieg war alles andere als einfach. Die PS3 startete mit einem ungewöhnlich hohen Preis und einer komplexen Cell-Prozessor-Architektur, die Entwickler zunächst vor große Herausforderungen stellte. Während Konkurrenten mit günstigeren Geräten punkten konnten, kämpfte Sony um Vertrauen und Marktanteile. Doch dieser anfängliche Nachteil sollte sich schließlich als kreative Chance entpuppen.

Mit dem PlayStation Network (PSN) betrat Sony erstmals die große Online-Bühne. Multiplayer-Gaming, digitale Downloads und Streaming-Apps wurden nun feste Bestandteile des PlayStation-Ökosystems – ein Wandel, der das Gaming langfristig prägte und heutige Services wie PS Plus und PS Now erst möglich machte.

Später zahlte sich auch die anspruchsvolle Hardware aus: Studios wie Naughty Dog und Santa Monica nutzten das Potenzial der Konsole bis an die Grenze. Exklusivtitel wie Uncharted, The Last of Us, LittleBigPlanet oder Killzone 2 zeigten, wie filmreif, emotional und technisch ambitioniert Spiele sein können. Besonders The Last of Us wurde zum Symbol dafür, dass Videospiele als Erzählmedium keineswegs hinter Film oder Literatur zurückstehen müssen.

Trotz ihres schwierigen Starts entwickelte sich die PS3 zu einem wegweisenden System, das nicht nur die Zukunft des Online-Gamings mitgestaltete, sondern die Grenzen des Storytellings und der Grafik für eine ganze Branche verschob.

PlayStation 4 (2013)

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PlayStation 4 | © Sony

2013 erschien die PlayStation 4 (PS4) – und stellte vom ersten Tag an klar, dass Sony aus den Lektionen der PS3 gelernt hatte. Statt auf schwer zugängliche High-End-Technik zu setzen, wählte Sony eine leistungsstarke, aber entwicklerfreundliche Architektur, die Studios kreativen Freiraum gab. Die Botschaft war deutlich: Diese Konsole ist für Spieler – und für die, die Spiele erschaffen.

Die PS4 wurde zum Motor einer neuen Kreativwelle. Dank intuitiver Hardwarenutzung, moderner Grafikleistung und starken Tools konnten Entwickler schnell beeindruckende Welten erschaffen. Das Resultat war eine Flut hochwertiger Produktionen, die sich nicht nur durch Technik, sondern durch künstlerische Vision auszeichneten.

Exklusivtitel wie Bloodborne brachten düstere Gothic-Atmosphäre und unverwechselbares Gameplay, Horizon Zero Dawn fesselte mit einer offenen Welt voller Maschinenwesen und tiefem Lore, und Spider-Man ließ Spieler mit atemberaubender Leichtigkeit durch Manhattan schwingen. Dazu kamen starke Indie-Perlen, moderne Remakes und Fortsetzungen legendärer PlayStation-Reihen.

Auch im sozialen Bereich ging Sony neue Wege: Die Share-Taste des Controllers machte es so einfach wie nie, Screenshots, Videos und Streams zu teilen. Die PS4 war damit nicht nur eine Spielkonsole, sondern ein Medium, das Gaming-Kultur aktiv nach außen trug und Millionen Spieler miteinander vernetzte.

Mit über 117 Millionen verkauften Einheiten wurde die PS4 zu einem globalen Phänomen und einem der größten Erfolge in der Videospielgeschichte. Sie festigte Sonys Position als führende Kraft im Gaming und legte die Grundlage für viele Trends, die heute selbstverständlich sind – von Social Sharing bis zu hochwertigen, storygetriebenen AAA-Erlebnissen.

PlayStation 5 (2020)

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PlayStation 5 | © Sony

Die im Jahr 2020 veröffentlichte PlayStation 5 (PS5) stellt den bisherigen Höhepunkt in der Geschichte von Sonys Konsolen dar. Nicht nur das modernisierte Design und die deutlich höhere Rechenleistung heben sie von ihren Vorgängern ab, sondern vor allem die technische Ausstattung, die ganz neue Formen des Spielens ermöglicht.

Herzstück der PS5 ist die ultraschnelle SSD, die Ladezeiten drastisch verkürzt und nahtlose Übergänge zwischen Spielwelten erlaubt. Dazu kommt die Unterstützung von Raytracing, wodurch realistische Licht- und Schatteneffekte entstehen, die man zuvor hauptsächlich aus hochklassigen PC-Spielen kannte. Ein weiterer Innovationsträger ist der DualSense-Controller: Dank haptischem Feedback und adaptiven Triggern fühlen sich Spielaktionen erstmals physisch greifbar an – vom gespannten Bogen bis zum rutschigen Untergrund.

Diese technischen Neuerungen werden besonders eindrucksvoll in exklusiven Titeln präsentiert. Das Remake von Demon’s Souls zeigt, wie atmosphärisch und detailreich Welten auf der PS5 wirken können, während Ratchet & Clank: Rift Apart die Schnellladefähigkeit der SSD nutzt, um Spieler blitzartig durch verschiedene Dimensionen zu katapultieren. Zusammen eröffnen diese Spiele einen Ausblick darauf, wie immersiv Gaming der neuen Generation sein kann – schneller, intensiver und realistischer als je zuvor.

Was einst als gescheitertes Projekt begann, entwickelte sich zu einer dominierenden Kraft in der Welt des Gamings – und verändert die Branche bis heute.

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....