AnniTheDuck über Gewalt in ihrer Kindheit – „Ich habe lange nicht verstanden, was mit mir passiert ist“

Im Stream spricht AnniTheDuck offen über ihre Kindheit, Gewalt durch ihren Vater und die Mowky-Debatte.

Anni The Duck
Anissa sprach in ihren Streams offen über viele emotionale Themen © AnniTheDuck

Da hat Anni etwas gedroppt, was ihre Zuschauer zutiefst schockiert hat: Am Wochenende streamte die Cosplayerin AnniTheDuck und beantwortete dabei nicht nur einige Fragen bezüglich der erneut aufgerollten Mowky-Thematik, sie sprach auch offen über traumatische Erfahrungen aus ihrer Kindheit.

AnniTheDuck spricht über Gewalt in ihrer Kindheit

Anni schilderte, wie sie als Kind massive Gewalt durch ihren Vater erlebt habe. Dabei beschrieb sie eine Situation, die sich laut ihrer Aussage über Jahre hinweg wiederholt habe. Ihr Vater habe sie geschlagen, während sie weinend auf dem Boden lag. Anschließend soll er sie gefragt haben: „Warum weinst du?“ Als sie ihn ansah, habe er weiter gesagt: „Es ist doch nichts passiert, warum heulst du jetzt?“

Die Streamerin erklärte, dass sie damals lange Zeit gar nicht verstanden habe, was ihr eigentlich angetan wurde. Erst im Erwachsenenalter habe sie begonnen, die Erlebnisse richtig einzuordnen. In ihrem Stream erzählte sie von einem Gespräch mit ihrer Schwester, bei dem ihr bewusst geworden wäre, wie ungewöhnlich und belastend diese Erfahrungen gewesen seien. „Das ging Jahre so, dass ich nicht mehr nachgesehen habe, was mit mir passiert“, sagte sie.

Nach zwei Jahren: AnniTheDuck blickt nach vorne

Neben den sehr persönlichen Aussagen sprach AnniTheDuck auch über die Diskussionen rund um die sogenannte Mowky-Thematik, die sie seit über zwei Jahren begleitet. In diesem Zusammenhang erwähnte sie vor allem die Videos von Jay Riddle. Laut Anni habe dieser in seinen Analysen vieles aufgearbeitet und einige Darstellungen richtiggestellt. „Dafür bin ich Jay so dankbar!", fügte sie hinzu.

Sie erklärte, dass dadurch nach all dieser Zeit zumindest ein Teil ihres öffentlichen Rufes wiederhergestellt worden sei. Sie habt nun wieder einen Kooperationspartner und Firmen wollen wieder mit ihr arbeiten.

In den sozialen Medien erhielt die Streamerin nach den beiden Streams am vergangenen Wochenende viel Zuspruch. Zahlreiche Zuschauer lobten ihren offenen Umgang mit den Erlebnissen aus ihrer Kindheit und über die tieferen Einblicke in das Drama rund um Mowky. Gleichzeitig wurde erneut darüber diskutiert, wie stark öffentliche Konflikte im Internet die mentale Gesundheit von Content-Creatorn beeinflussen können.

Eine solche Situation geht an niemandem spurlos vorbei. Aber da das noch nicht alle Jay Riddle Videos waren (besonders das Video, das noch kommen wird zu Reved, interessiert viele noch brennend), wird sich da hinsichtlich noch einiges tun. Wir bleiben gespannt. Was sagst du zu dem Ganzen? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare.


Du bist nicht allein

Wenn du selbst von emotionaler oder körperlicher Gewalt betroffen bist oder jemanden kennst, der Hilfe benötigt, kannst du dich anonym und kostenlos an das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter der Nummer 116 016 wenden oder den Chat auf der offiziellen Webseite nutzen. Auch die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 erreichbar. Niemand muss mit solchen Erfahrungen alleine bleiben.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....