Heimlich im Schwimmbad fotografiert – Influencerin Fibii schaltet die Polizei ein

Fibi wehrt sich gegen heimliche Aufnahmen und Online-Sexualisierung.

Fibi Instagram
Das lässt sich Fibi nicht gefallen und geht zur Polizei!© xFibii

Manche Menschen machen wirklich vor gar nichts halt! Content-Creatorin und Twitch-Streamerin Fibi hat in einem Livestream öffentlich gemacht, dass während eines Schwimmbadbesuchs heimlich Fotos und Videos von ihr aufgenommen und anschließend im Internet veröffentlicht wurden. Die Situation traf sie sichtlich stark, sie weinte auch deswegen, weil sie nicht verstehen kann, wie Leute diese Grenze überschreiten und ihr Verhalten damit rechtfertigen, sie sei ja "eine Person des öffentlichen Lebens" und deswegen dürfe man das. Was völliger Quatsch ist!

Nun wird Fibi zur Polizei gehen und das Ganze zur Anzeige bringen.


Heimliche Aufnahmen sorgen für große Verärgerung

Während eines Livestreams erklärte Fibi, dass sie erfahren habe, dass Besucher des Schwimmbads unerlaubt Aufnahmen von ihr gemacht haben, als sie im Bikini zu sehen war, und diese anschließend online verbreitet haben. Sie machte deutlich, dass sie gegen die Verantwortlichen rechtliche Schritte einleiten wolle.

Besonders störte sie, dass die Aufnahmen ohne ihre Zustimmung entstanden seien – und das ausgerechnet in einem Freibad. Sie betonte, dass sie es nicht nachvollziehen könne, weshalb Menschen ungefragt Fotos oder Videos von anderen Personen machen und diese anschließend veröffentlichen. Vor allem leicht bekleidet geht das wirklich gar nicht!

Warum sie häufig Oversize-Kleidung trägt

Im weiteren Verlauf des Streams sprach Fibi auch darüber, weshalb sie oft weite Kleidung trägt. Sie erklärte, dass sie vermeiden möchte, dass ihr Körper im Internet zum Gesprächsthema wird. Nach ihrer Einschätzung würden freizügigere Outfits noch häufiger dazu führen, dass Menschen heimlich Aufnahmen machen oder über ihr Aussehen diskutieren.

Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sie diese Situation als ungerecht empfindet. Ihrer Ansicht nach sollte jeder selbst entscheiden können, wie er sich kleidet, ohne befürchten zu müssen, heimlich fotografiert oder gefilmt zu werden.

Und leider muss man sagen, dass das nicht das erste Mal ist, dass so etwas der Content-Creatorin passiert. Bereits als die Erfurterin noch minderjährig war, wurden Screenshots aus ihren Streams gemacht – etwa in Momenten, in denen sie sich umgedreht hat oder eine eng anliegende Hose bzw. ein enges Shirt trug.

In Telegram- oder Reddit-Gruppen gibt es leider eine große Anzahl an ekelhaften Männern, die solche Bilder sexualisieren und es weiblichen Streamerinnen dadurch wirklich erschweren, einfach sie selbst zu sein. Oder hat man schon einmal von einem männlichen Streamer gehört, der sich Gedanken darüber machen muss, welches Outfit er zum Streamen anzieht, ohne dabei sexualisiert zu werden? Ich glaube nicht.

Instagram-Statement und Appell an ihre Community

Später meldete sich die 20-Jährige zusätzlich über ihre Instagram-Story zu Wort. Dort appellierte sie an ihre Community, grundsätzlich immer um Erlaubnis zu fragen, bevor Fotos oder Videos von anderen Menschen aufgenommen werden. Besonders im Schwimmbad seien heimliche Aufnahmen aus ihrer Sicht absolut unangemessen.

Außerdem kündigte sie an, Anzeige gegen Personen erstatten zu wollen, die entsprechendes Material veröffentlicht haben. Gleichzeitig erklärte sie, dass sie nicht davon ausgehe, dass in jedem Fall böse Absichten dahinterstecken. Dennoch hoffe sie, dass der Vorfall mehr Bewusstsein für einen respektvollen Umgang miteinander schafft. Was sagt ihr zu dem Ganzen? Schreibt es uns in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....