Wegen Haschbrownies ins Krankenhaus: iBlali erinnert sich an seinen wohl intensivsten Trip

Viele Geschichten über Edibles enden unangenehm. Auch für iBlali wurde eine solche Erfahrung intensiver als gedacht.

iBlali erinnert sich an einen Abend der im Krankenhaus endete. | © Henke's Corner

Als Gast im Podcast Henke’s Corner sprach iBlali über eine persönliche Erfahrung mit Edibles, die für ihn unerwartet intensiv ausfiel.

Wie ein Besuch in Köln für iBlali im Krankenhaus endete

iBlali erzählte, dass er zu diesem Zeitpunkt einen Freund in Köln besuchte. Dieser hatte Brownies mit "einer speziellen Zutat" zubereitet, ohne iBlali vorab über deren Wirkung aufzuklären. Er aß zunächst einen der Brownies. Als nach etwa zehn Minuten keine Wirkung einsetzte, griff er zu einem weiteren.

Anschließend wollte er gemeinsam mit Freunden eine Gaming-Bar besuchen. Doch bereits beim Warten auf die Bahn bemerkte iBlali, dass sich sein Zustand veränderte. Seine Knie fühlten sich zunehmend weich an, weshalb er sich entschied, nicht mitzugehen und stattdessen nach Hause zu fahren. Auf dem Weg dorthin merkte er, dass sich bei ihm ein starkes Gefühl von Paranoia einstellte:

Und ich hatte das Gefühl, alle beobachten mich so, alle gucken mich an.

Zu Hause angekommen hielt er es für eine gute Idee, sich ein heißes Bad einzulassen, um sich zu entspannen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er jedoch nicht, dass dies den Rausch weiter verstärken kann. Das bemerkte er recht schnell und entschloss sich, sich lieber ins Bett zu legen.

Der Zustand war inzwischen so intensiv, dass er nicht einschlafen konnte. Er beschrieb, dass er das Gefühl hatte, die Kontrolle über seine eigenen Gedanken zu verlieren. Zudem schlug sein Herz so schnell, dass ihn dies ernsthaft beunruhigte.

In dieser Situation wollte iBlali einen Krankenwagen rufen, stellte jedoch fest, dass er die Notrufnummer vergessen hatte. Da er in der Nähe eines Hotels wohnte, ging er in die Lobby und bat dort um Hilfe. Von dort aus wurde schließlich ein Krankenwagen gerufen. Später berichtete er, dass er in diesem Moment große Angst um sein Leben hatte. Die Sanitäter brachten ihn ins Krankenhaus, wo er ein Beruhigungsmittel erhielt.

Nachdem sich sein Zustand stabilisiert hatte, wollte iBlali seinen Freund Niekbeats, der ebenfalls von den Brownies gegessen hatte, darüber informieren, dass es ihm wieder besser gehe. Dies tat er jedoch auf eine wenig beruhigende Art:

Yo, die Haschbrownies, die wir gegessen haben – ich bin deswegen im Krankenhaus. Tschau.

Dieser Anruf habe bei Niekbeats alles andere als Entspannung ausgelöst. iBlali erklärte, dass der Vorfall seinen Freund so sehr verunsichert habe, dass auch er sich anschließend entschied, den Konsum vollständig zu beenden.

Die Geschichte reiht sich in zahlreiche Berichte ein, in denen die Wirkung von Edibles unterschätzt wird und Betroffene schließlich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Auch wenn der Rausch selbst in der Regel nicht lebensbedrohlich ist, kann er subjektiv als extrem bedrohlich wahrgenommen werden.

Besonders Gefühle von Angst und Paranoia werden im Zusammenhang mit Cannabis immer wieder geschildert. iBlalis Rückblick zeigt, dass Vorsicht im Umgang mit solchen Substanzen geboten ist.

Luis Scharringhausen

Videospiele sind meine Leidenschaft, besonders Elden Ring. Nebenbei studiere ich Journalismus und schaue gerne Serien....