Wenn Kritik noch schlechter fruchtet als die Karriere...
Bereits vor einigen Wochen berichtete der YouTuber Ton Verändert von einer TikTokerin, für die klar zu sein scheint, dass sie, weil sie sich selbst als Influencerin sieht, auch entsprechend von ihren Zuschauern entlohnt werden solle – ganz nach dem Prinzip: Andere Streamer erhalten von ihren Fans auch spenden, also steht mir das genauso zu.
Dass ihr Problem dabei vor allem ist, anders als viele ihrer KollegInnen weder sonderlich talentiert noch charismatisch zu sein, thematisierten wir hierzu bereits.
Spenden "erbedrohen und erbeleidigen"
Nun warf der YouTuber lesthetics in dem Video "Die TikTok Bettlerin ist jetzt noch VIEL SCHLIMMER..." ebenfalls einen Blick auf ihren Account – doch statt aus der Kritik gelernt zu haben, scheint sich das selbsternannte Internetsternchen nun noch schlimmer zu verhalten als je zuvor.
So erklärt sie etwa, dass sie "wirklich nicht irgendwo angestellt arbeiten" könne und will dies damit beweisen, dass sie heute um 15 Uhr mit jemandem verabredet wäre, aber erst um 14 Uhr aufgestanden sei – und will damit wohl andeuten, dass sie nicht zuverlässig und organisiert genug wäre um einer geregelten Arbeit nachzugehen.
Das größte Problem für ihren mangelnden Erfolg sieht lesthetics vor allem darin, dass sie sich ihre Spenden nicht erbetteln, sondern "erbeleidigen" und "erbedrohen" würde – und da könnte durchaus etwas dran sein.
Influencerin gönnt Usern die nichts spenden den Tod
Denn während andere Influencer und Streamer sich ihrer Community gegenüber dankbar zeigen und die gesendeten Spenden mit netten Worten oder Grüßen quittieren, fordert diese TikTokerin sie ein und beleidigt bzw. bedroht ihre Zuschauer, wenn kein Geld fließt.
Immer wieder müssen sich ihre Zuschauer vulgäre Sprüche und Beleidigungen anhören, wenn sie nicht in Spendierlaune sind, oder werden, wie in einem besonders krassen Fall sogar bedroht.
So sagt sie in einem Clip mit Blick auf ausbleibende Geschenke: "Ich gönne allen den Tod, die mir nichts spenden." Und beweist damit, dass sie aus der bisherigen Kritik absolut gar nichts gelernt zu haben scheint.
Wie bereits in unserem ursprünglichen Artikel erwähnt, scheinen Internetuser wie sie nicht verstehen zu können oder wollen, dass Influencer kein fester Job ist, mit dem automatisch Geldspenden einhergehen, sondern dass viele der Content-Creator sich eine Marke aufgebaut haben, mehr oder weniger Entertainment bieten und dafür von ihren Zuschauern belohnt werden.
Ob das immer so verdient ist, mag jeder und jede für sich entscheiden können, dass jemandem den Tod zu wünschen wohl nicht von Charisma und Unterhaltungstalent zeugt, das dürfte uns allen klar sein.
