„Mathe war straight up Schikane“: Filow und Zarbex mit Kritik am Schulsystem

Viele Leute sind unzufrieden mit dem aktuellen Schulsystem, aber ist Mathe ab einem bestimmten Punkt wirklich nur noch Schikane?

Filow und Zarbex diskutieren über das deutsche Schulsystem. | © Zwei Vermengte

In einer vergangenen Folge ihres Podcasts Zwei Vermengte sprachen Filow und Zarbex über das Schulsystem und hielten sich dabei mit ihrer Kritik nicht zurück.

Filow und Zarbex über Schule

Die beiden kamen auf das Thema Schule zu sprechen, wobei Filow den Satz äußerte:

„Ab einem bestimmten Punkt war Mathe straight up Schikane.“

Zarbex stimmte dieser Aussage zu und kommentierte sie mit nur einem Wort: „Kinderverarsche“. Er fügte hinzu, dass man seiner Meinung nach in der Schule zu wenig wirklich nützliche Dinge lerne:

„Bring mir bei, wie miete ich eine Wohnung, wie melde ich ein Auto an, wie bezahle ich Steuern, worauf muss ich achten und so. Bring mir sowas bei.“

Natürlich solle man trotzdem die Möglichkeit haben, solche Inhalte zu lernen, wenn man sich dafür interessiere. Genau diesen Punkt griff Filow ebenfalls auf und meinte:

„Dann wähl den Leistungskurs, wenn du dich dafür interessierst. Es bringt doch auch viel mehr, den Kindern das beizubringen, was sie wollen. Dann sind sie auch lernbereit.“

Beide waren sich jedoch einig, dass jeder ein gewisses Grundverständnis der einzelnen Fächer brauche. So äußerte Filow den Vorschlag, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zur sechsten Klasse das Gleiche lernen und sich danach stärker auf ihre jeweiligen Interessensbereiche spezialisieren könnten.

Zum Schluss demonstrierte Zarbex noch einmal seine eindrucksvollen Mathekünste, indem er das kleine Einmaleins der Acht aufsagte.

Die Aussagen der beiden spiegeln eine Frustration wider, die viele junge Menschen aus ihrer eigenen Schulzeit kennen dürften. Immer wieder wird kritisiert, dass Inhalte vermittelt werden, deren praktischer Nutzen sich erst spät oder gar nicht erschließt. Diese Kritik ist an manchen Stellen durchaus nachvollziehbar, an anderen weniger, auch wenn sie sich im ersten Moment berechtigt anfühlt.

Der Vorschlag, Schülerinnen und Schüler ab einem bestimmten Punkt stärker über ihre Schwerpunkte entscheiden zu lassen, dürfte jedoch bei vielen auf Zustimmung stoßen. Mehr Wahlfreiheit, mehr Praxisnähe und Inhalte, für die man sich tatsächlich interessiert, sehen Filow und Zarbex als möglichen Weg, Schule für viele wieder sinnvoller zu machen.

Was ist eure Meinung zum deutschen Schulsystem? Schreibt es uns in die Kommentare!

Luis Scharringhausen

Videospiele sind meine Leidenschaft, besonders Elden Ring. Nebenbei studiere ich Journalismus und schaue gerne Serien....