MontanaBlack über Streaming-Dokus: Zwischen Millionen-Deals und „Seele verkaufen“

Ein Monte-Film? Und das auf Netflix oder Amazon-Prime?

Montana Black ESD
Ist eine Doku über Monte realistisch? © Montanablack88

Hollywood war gestern. Netflix & Co. kommen jetzt auf YouTube- und Twitch-Berühmtheit "Onkel Monte" zu. Neulich im Stream hat er über seine eigene Doku gesprochen. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.

Er weiß, was er will

Der deutsche Twitch-Star MontanaBlack hat in einem aktuellen Stream überraschend offen über mögliche Dokumentationsprojekte mit großen Streaming-Plattformen gesprochen und dabei tiefe Einblicke in Verhandlungen mit Branchenriesen wie Netflix und Amazon Prime Video gegeben. Er bestätigte, dass es bereits konkrete Gespräche mit beiden Plattformen gab. Besonders mit Amazon seien die Verhandlungen weit fortgeschritten gewesen. Am Ende scheiterte ein möglicher Deal jedoch nicht am Geld, sondern an den Vertragsbedingungen.

Laut seinen Aussagen hätten die vorgelegten Verträge umfangreiche rechtliche Klauseln enthalten, die für ihn „nicht tragbar“ gewesen seien. Besonders kritisch sieht er offenbar mögliche Strafzahlungen bei Vertragsbruch, die sich (zumindest gefühlt) auf sein gesamtes Vermögen hätten beziehen können. Für ihn ein klares No-Go.

Sein Fazit: Große Konzerne arbeiten mit standardisierten Verträgen, die aus Unternehmenssicht nachvollziehbar sind, aber nicht zwingend zu einem Creator passen, der seine Unabhängigkeit bewahren will.

„Ich unterschreib keinen Vertrag, wo ich meine Seele abgebe“

Der wohl prägnanteste Satz aus seinen Aussagen bringt seine Haltung auf den Punkt: MontanaBlack hat keinen Bock auf so einen Vertrag, der einen voll einschränkt und ihm bei seinen Inhalten oder seinem öffentlichen Auftreten zu viel vorgibt.

Gerade im Streaming- und Creator-Bereich ist diese Haltung nicht ungewöhnlich. Viele große Influencer setzen zunehmend auf Eigenproduktionen oder Kooperationen mit mehr kreativer Freiheit, statt sich langfristig an große Plattformen zu binden.

Qualität statt schnellem Geld

Interessant ist auch seine Perspektive auf mögliche Einnahmen. Er räumt offen ein, dass eine Doku finanziell sehr lukrativ wäre. Trotzdem steht für ihn ein anderer Aspekt im Vordergrund: Qualität. Sollte es jemals eine Dokumentation über sein Leben geben, müsse diese „wirklich gut“ sein – und nicht wie eine typische, schnell produzierte Standard-Doku. Dabei fällt auch ein Seitenhieb auf Shirin David, deren Doku er als Beispiel für ein weniger überzeugendes Format nennt.

Würdest du dir eine Doku über Monte und sein Leben anschauen? Schreib es in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....