Mit 38 Jahren denkt Monte anders über die Zeit nach und fragt sich, wie viel seines Lebens bereits vergangen ist.
Für viele ist Montanablack, bürgerlich Marcel Eris, vor allem für seine laute und direkte Art bekannt. Doch in einem aktuellen Stream zeigte sich der Streamer und YouTuber von einer deutlich nachdenklicheren Seite. Dabei sprach er über das Älterwerden und darüber, wie sich sein Blick auf die eigene Lebenszeit verändert hat. Denn während ein Jahr in jungen Jahren kaum eine Rolle zu spielen scheint, fühlt sich der Lauf der Zeit mit zunehmendem Alter offenbar immer bewusster an.
Mit 18 denkt man noch nicht über die Zeit nach
Marcel erinnerte sich zunächst an seine eigene Jugend. Als er 18, 19 oder 20 Jahre alt war, habe es für ihn kaum eine Rolle gespielt, ob ein weiteres Jahr vergangen sei oder nicht. „Als ich 18, 19, 20, 21 war, da war es mir egal, ob ein Jahr vorbeigegangen ist“, erzählt der Streamer. Damals habe er sich schlicht noch keine Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit ihm im Leben eigentlich noch bleibt. Das eigene Alter habe sich noch nicht wie eine begrenzte Ressource angefühlt.
Und damit können sich vermutlich viele Menschen identifizieren: Mit 18 wirkt das 30. oder 40. Lebensjahr noch unendlich weit entfernt. Ein einzelnes Jahr scheint kaum Bedeutung zu haben, weil gefühlt noch das gesamte Leben vor einem liegt.
Monte fragt sich, wie viel Zeit ihm noch bleibt
Heute sieht Monte das offenbar anders. Der Streamer ist inzwischen 38 Jahre alt und nimmt den Lauf der Zeit deutlich bewusster wahr. „Jetzt vergeht ein Jahr und ich denk mir: Okay, ich weiß es ja nicht, aber ich bin jetzt 38“, sagt er. Dabei beschäftigt ihn vor allem ein Gedanke: Wie viel Zeit seines Lebens hat er eigentlich bereits hinter sich?
„Ich hab vielleicht als Beispiel jetzt die Hälfte meines Lebens schon gelebt oder vielleicht schon über die Hälfte meines Lebens schon gelebt“, erklärt Monte. Eine konkrete Lebenserwartung lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Genau diese Ungewissheit scheint für Monte aber ein Teil des Gedankens zu sein. Niemand weiß schließlich, wie viele Jahre noch vor ihm liegen. „Jetzt, wo man älter wird, fragt man sich schon manchmal: Wie viel Zeit hab ich noch?“, sagt der Streamer.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Erkenntnis hinter Marcels Worten: Nicht unbedingt, dass er Angst vor dem Älterwerden hat – sondern dass er heute bewusster wahrnimmt, wie schnell die Zeit vergeht. Was denkt ihr über Montes Gedanken zum Älterwerden? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
