Die Gamescom hat sich in den Jahren zusehends zum Tummelplatz für Influencer entwickelt - warum Gronkh das stört.
Bei der derzeit laufenden Gamescom steckt das Gaming eigentlich schon im Namen. Wer die Messe über die letzten Jahre aufmerksam verfolgt hat, stellt allerdings schnell fest, dass Videospiele längst nicht mehr der primäre Anziehungspunkt sind: Influencer dominieren mittlerweile das Messebild. Der dadurch ausgelöste Ansturm stellt selbst erfahrene Ordner vor massive Probleme und steht im Widerspruch zur eigentlich familiären Atmosphäre der Community. Urgestein Gronkh äußert dazu klare Bedenken: „Ich habe Angst, dass es sich in eine falsche Richtung entwickelt.“
Eskalation am Creator-Club
Der Streamer Erik Range, alias Gronkh, nennt als konkretes Beispiel für den enormen Ansturm den Red Bull Creator Club. Laut ihm bestand das Publikum dort vermehrt aus Jugendlichen, die ungehalten wurden und sogar Gegenstände gegen die Scheiben schmissen, wenn nicht sofort neue Content-Creator nachrückten. Der „YouTube-Papa“ zeigte sich im Nachgang sichtlich froh darüber, dass es an seinem eigenen Stand gesittet zuging.
Wenn man sich vor Augen führt, dass bereits 2022 der Auftritt von MontanaBlack zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko wurde, sind Ranges Bedenken umso verständlicher. Das damalige Gedränge stiftete nicht nur heillose Verwirrung unter den Sicherheitskräften, sondern führte in den Folgejahren auch zu verschärften Regeln und neuen Einlasskonzepten für Influencer.
Gamer gehen leer aus
Neben dem Andrang von Besuchern, die der klassischen Gaming-Szene eher fremd sind, wirkt sich der Hype auch negativ auf das limitierte Ticketkontingent aus. Gronkh macht deutlich, dass die eigentlichen Spiele auf der Gamescom der Hauptfokus sein sollten. Dass nun begeisterte Zocker keine Karten mehr ergattern, „weil einfach irgendwelche Honks [...] ihre Lieblingsinfluencer sehen wollen“, macht ihn fassungslos.
Da viele dieser Content-Creator keinerlei Berührungspunkte mit Gaming haben, plädiert Range radikal dafür, sie komplett aus dem offiziellen Programm der Messe zu streichen - selbst wenn das bedeuten würde, dass er selbst nicht mehr als Creator auftreten dürfte. Auf Nachfrage seines Chats stellte er klar: Als reguläre Gäste dürften Influencer die Messe natürlich weiterhin besuchen, solange die Veranstalter nicht vom Hausrecht Gebrauch machen.
Aufgrund der Entwicklung zur Influencer-Messer ist der „YouTube-Papa“ nun das dritte Jahr in Folge nicht vor Ort. Damit setzt er ein klares Zeichen gegen die anhaltende Abkehr der Messe von ihren Wurzeln.
Damit ihr nicht leer ausgeht: Gaming-Laptops mit AMD-Prozessor
Worauf wir uns am Ende aber sicherlich alle verständigen können: Ob Influencer, Streamer oder einfach privater Zocker: die richtige Technik ist entscheidend und gerade die Gamescom macht uns oftmals deutlich, dass die neuen, großen Games manchmal das Können unserer treuen, alten Daddelmaschinen übersteigen.
Gaming-Laptops mit AMD-Prozessoren, so wie sie gerade bei MediaMarkt im Angebot sind, sind die Lösung: Top-Performance zu einem fairen Preis lassen euch nicht nur die neuesten Titel ruckelfrei spielen, viele der Geräte sind auch bestens zum Videoschneiden und Streamen geeignet – vielleicht der eine common ground der ein bisschen Friede in die sonst hitzige Debatte zwischen Gamern und Influencern bringen kann, von der Gronkh absolut zurecht spricht.
Wie seht ihr das? Ist euch der ganze Ansturm wegen der Content-Creator ebenfalls zu viel des Guten, oder fasziniert ihr euch für Influencer abseits des Gamings? Schreibt es uns in die Kommentare!
