Nach einer Preisverleihung eskaliert der Hass gegen Marcant. Der Creator zeigt, welche verstörenden Nachrichten ihn erreichen. In einem riesigen Ausmaß ...
„Ich werde dich finden und töten“: Was wie eine Zeile aus einem Thriller klingt, ist für den Creator Marcant bittere Realität. Mit seinen politischen Inhalten und seiner klaren Haltung gegen Rechtsextremismus eckt er an. Die Reaktionen darauf beschränken sich offenbar längst nicht mehr auf kritische Kommentare. In einem Video liest Marcant einige der Morddrohungen vor, die ihn erreichen. Besonders nach einer Preisverleihung sei die Menge an Hassnachrichten noch einmal deutlich angestiegen.
Marcant liest Morddrohungen vor: „Ich werde dich finden und töten“
Wie heftig die Nachrichten ausfallen, die Marcant erhält, macht er anhand einiger Beispiele deutlich. Manche Absender scheinen ihre Drohungen keineswegs zu verstecken. So berichtet der Creator von einer Mail mit dem Betreff „sterben und dann wirst du bald“. Eine weitere Nachricht endet mit den Worten: „Ich werde dich finden und töten, und wenn es das Letzte ist, was ich in meinem Leben tun werde.“
Marcant macht dabei deutlich, dass solche Nachrichten für ihn nichts völlig Neues sind. Er bekomme diese Art von Hass regelmäßig, teilweise in einer kaum überschaubaren Menge. Trotzdem habe sich die Situation zuletzt noch einmal zugespitzt.
Besonders nach einer Preisverleihung, bei der er zur beliebtesten Social-Media-Persönlichkeit gekürt wurde, und den anschließend veröffentlichten Artikeln habe es laut Marcant deutlich mehr Hassnachrichten gegeben.
Als möglichen Hintergrund sieht der Creator die Hetze durch rechtspopulistische Medien. Seine politischen Inhalte, insbesondere seine Positionierung gegen Rechts, stoßen bei manchen Menschen offenbar auf heftigen Widerstand. Die Nachrichten zeigen dabei, wie schnell aus politischer Ablehnung persönliche Angriffe und sogar konkrete Gewaltandrohungen werden können.
Marcant geht mit dem Hass auf seine eigene Weise um
Wie geht man damit um, wenn solche Nachrichten zum Alltag gehören? Marcant erklärt, dass die Morddrohungen für ihn inzwischen nichts Neues mehr seien. Einige der besonders absurden Nachrichten würden sogar in einem Ordner gesammelt und bei der Weihnachtsfeier vorgelesen, um gemeinsam darüber zu lachen.
Der humorvolle Umgang damit sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, wie ernst die Drohungen sind. Auch wenn Marcant nach eigener Aussage daran gewöhnt ist, bleibt die Menge der Nachrichten belastend und die darin enthaltene Gewaltandrohung erschreckend. Sein Einblick macht deutlich, welchen Anfeindungen Creator ausgesetzt sein können, wenn sie sich öffentlich politisch positionieren. Kritik gehört zur öffentlichen Debatte. Morddrohungen sind jedoch keine Meinung, sondern eine massive Grenzüberschreitung. Verfolgst du Marcants Content? Schreib es uns in die Kommentare.
