Die Twitch-Streamerin öffnet einen ehrlichen Einblick in ihr Leben abseits der Streams und spricht über Social-Media offen über ihre Erkrankung.
Rosemondy ist vor allem für ihr humorvolles Gameplay bekannt. Doch ebenso selbstverständlich zeigt sie ihrer Community auch eine ruhige, emotionale Seite. Während viele Content-Creator klare Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatem ziehen, sucht Rose bewusst den Austausch mit ihrer Community und spricht offen über ihre Erfahrungen mit Trichotillomanie – einer Erkrankung, mit der sie seit 15 Jahren lebt.
Trichotillomanie ist eine psychische Störung, bei der Betroffene einen schwer kontrollierbaren Drang verspüren, sich wiederholt Haare auszureißen, obwohl ihnen die negativen Folgen bewusst sind.
Aufgrund ihrer Erkrankung reißt sie sich zwanghaft Haare am unteren Wimpernkranz und an den Augenbrauen aus, obwohl sie weiß, dass es ihr schadet. In einem aktuellen Video sagt sie dazu: „Manchmal habe ich gute Phasen, wo ich es wochenlang schaffe, nicht zu reißen, dann fühle ich mich so toll, stark und schön, umso mehr bricht es mich dann, wenn ich einen Rückfall kriege.“
Diese Offenheit gibt Mut
In der Welt der Streams wird oft Perfektion inszeniert und Unterhaltung über alles gestellt. Rose zeigt, dass auch Stille, Schwäche und Verletzlichkeit Platz haben.
Es kostet mich sehr viel Überwindung mich so zu zeigen, aber ich weiß, ich kann da draußen vielleicht einigen Mäusen helfen.
Indem sie ihre Erkrankung anspricht, normalisiert sie Themen wie chronische Krankheiten, mentale Gesundheit und die Grenzen des eigenen Körpers. Das macht sie nicht weniger stark, im Gegenteil: Ihre Authentizität schafft Nähe, Verständnis und eine neue Form von Community-Bindung.
Wenn Verletzlichkeit zur Stärke wird
Rosemondy macht deutlich, dass Stärke nicht bedeutet, immer „funktionieren“ zu müssen. Ihre Offenheit zeigt, dass man auch mit Unsicherheiten, Rückschlägen und körperlichen Grenzen leben kann – und dabei trotzdem ein Vorbild sein darf. Indem sie ihre Erfahrungen teilt, schenkt sie anderen Betroffenen nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch das Gefühl, nicht allein zu sein. Und genau darin liegt ihre besondere Kraft: nicht im Verbergen, sondern im Mut zur Wahrheit.
Was haltet ihr von Roses Offenheit? Gefallen euch solche echten Themen auf Social Media? Teilt eure Gedanken gern in den Kommentaren!