Am 11.10. soll es losgehen – und ihr könnt euch bewerben!
Fünf große Streamerinnen, fünf kleinere Creatorinnen und eine Chance, endlich gesehen zu werden: Rosemondy organisiert zum Weltmädchentag am 11. Oktober ein Twitch-Event, das Nachwuchstalenten Sichtbarkeit und Unterstützung bieten soll. Die Resonanz zeigt schon jetzt, wie groß der Bedarf ist.
Der Kickstart für die Karriere von fünf Streamerinnen
Wer auf Twitch anfängt, braucht Geduld. Man streamt, steckt Zeit und Energie in seinen Content und hofft, dass irgendwann mehr Menschen vorbeischauen. Gleichzeitig Kontakte zu anderen Creatorn aufzubauen und bei gemeinsamen Formaten Anschluss zu finden, kann schwierig sein. Rosemondy kennt diese Situation aus ihrer eigenen Anfangszeit. Jetzt möchte sie anderen Streamerinnen genau dabei helfen.
Für ihr Event bringt sie fünf etablierte Streamerinnen mit fünf kleineren zusammen. Die erfahrenen Creatorinnen sollen als Mentorinnen unterstützen und ihre Bühne teilen. Rose selbst übernimmt die Moderation.
Mahluna, Elquaria und Anaaja sind dabei
Drei Mentorinnen hat Rosemondy bereits vorgestellt: Mahluna, Elquaria und Anaaja, auch bekannt als Annika. Die beiden übrigen Namen verrät sie im Video noch nicht.
Bei der Auswahl war Rose besonders wichtig, dass die Teilnehmerinnen anderen Frauen gerne Aufmerksamkeit überlassen. Sie sucht Kolleginnen, die sich über den Erfolg kleinerer Creatorinnen freuen und bereit sind, selbst einmal in den Hintergrund zu treten. Außerdem möchte sie unterschiedliche Streaming-Bubbles zusammenbringen.
Gerade das macht den Ansatz so cool: Eine Einladung kann Türen öffnen, die für kleine Kanäle sonst lange geschlossen bleiben. Wer gemeinsam mit erfahrenen Streamerinnen auftritt, kann neue Zuschauer erreichen, Kontakte knüpfen und von deren Erfahrungen profitieren. Daraus können Verbindungen entstehen, die auch nach dem Event bestehen bleiben.
Hunderte Bewerbungen für fünf Plätze
Wie groß das Interesse ist, hat selbst Rosemondy überrascht. In ihrem Video spricht sie von ungefähr 200 bis 300 Bewerbungen sowie mehr als 2.700 Markierungen auf TikTok. Ursprünglich hatte sie mit deutlich weniger Bewerbungsvideos gerechnet. Die vielen Einsendungen machen die Auswahl schwierig. Nur fünf kleinere Streamerinnen können teilnehmen. Rose betont deshalb, dass eine Absage nichts über die Qualität einer Bewerberin aussagt.
Wichtig ist außerdem: Es gibt kein Community-Voting. Wer bereits mehr Zuschauer mitbringt, soll dadurch keinen automatischen Vorteil bekommen. Rose spricht ausdrücklich auch Streamerinnen mit nur fünf Zuschauern Mut zu.
Das ist eine sinnvolle Entscheidung. Wenn ein Event Nachwuchs fördern soll, müssen auch diejenigen eine echte Chance haben, die noch keine große Community zur Abstimmung mobilisieren können.
Sichtbarkeit beginnt schon vor dem Event
Rosemondy nutzt bereits die Bewerbungsphase, um Aufmerksamkeit weiterzugeben. Sie schaut sich Bewerbungsvideos im Stream an und fordert ihre Zuschauer auf, bei den vorgestellten Creatorinnen vorbeizuschauen, ihnen zu folgen und sie zu unterstützen.
So können auch Bewerberinnen profitieren, die keinen der fünf Plätze erhalten. Für einen kleinen Kanal kann schon ein neuer Stammzuschauer viel bedeuten. Und wer mit seinem Video überzeugt, verdient diese Aufmerksamkeit unabhängig davon, wie die Auswahl ausgeht.
Rose beschreibt außerdem ein Gefühl, das sie aus ihrer eigenen Anfangszeit kennt: den Eindruck, dass an der Spitze nur Platz für wenige Frauen sei. Ihr Event setzt dem etwas Konkretes entgegen. Erfahrene Streamerinnen nehmen Nachwuchstalente an die Hand und schaffen gemeinsam Raum für weitere Gesichter.
Eine Aktion, die weitergehen soll
Die Idee begleitet Rosemondy schon länger. Nach ihren Angaben gab es erste Gespräche mit Miss Germany im März; im April und Mai wurde das Projekt konkreter. Im Video bedankt sie sich unter anderem bei Miss Germany, ihrem Management Ciberdime und Red Bull für die Unterstützung.
Auch eine Fortsetzung hat sie bereits angekündigt. Für nächstes Jahr kann sie sich zehn kleinere Streamerinnen und fünf Mentorinnen vorstellen, sodass jede zwei Nachwuchscreatorinnen begleitet. Die genaue Umsetzung steht noch aus.
Zunächst findet das Event am 11. Oktober zum Weltmädchentag auf Twitch statt. Genaue Spiele, Challenges und eine Startzeit nennt Rose im vorliegenden Video noch nicht.
Die Aktion verdient schon jetzt Aufmerksamkeit: Rosemondy nutzt ihren Erfolg, um anderen den Einstieg zu erleichtern. Sie zeigt damit, wie viel eine etablierte Creatorin bewegen kann, wenn sie ihre Reichweite teilt – und wie viele Talente darauf warten, endlich entdeckt zu werden.
