Streamerin Fibi spricht über Kontaktabbruch wegen Politik: „Das ist schon ein guter Grund“

In einem ihrer Streams redet Fibi nun Klartext über ein Thema, wo sich einige angegriffen fühlen könnten ...

Fibii
Früher hat sie sich in diesem Thema noch eher zurückgehalten, aber nun steht sie ganz klar zu ihrer Meinung! © Fibi

Politik kann Menschen zusammenführen, aber auch auseinanderbringen. Die Twitch-Streamerin Fibi hat in ihrem Stream offen darüber gesprochen, wann politische Differenzen für sie ein Grund sein können, den Kontakt zu einer Person abzubrechen. Dabei erklärte sie, dass sie ihre Haltung zu politischen Themen im Laufe der Zeit verändert habe.

Früher hab ich auch immer gesagt: Ja, Digga, lass doch halt jeden wählen, wie und was“, erklärte Fibi. Wenn man sich jedoch intensiver mit politischen Positionen auseinandersetze, könne man laut der Streamerin zu einer anderen Einschätzung kommen. Besonders dann, wenn politische Entscheidungen Menschen unmittelbar betreffen.

Politik als Grund für Kontaktabbruch

Als Beispiel führte Fibi eine Mutter mit zwei Kindern an, von denen eines schwerbehindert und das andere beispielsweise autistisch sei. Angenommen, ein enger Freund dieser Mutter würde eine politische Richtung unterstützen, die staatliche Unterstützung für Menschen in solchen Situationen einschränken oder abschaffen wolle, könne sie nachvollziehen, dass dies zu einem Konflikt führe.

Wie fühlst du dich dann wahrscheinlich?“, fragte Fibi in ihrem Stream und machte deutlich, dass sie politische Überzeugungen nicht grundsätzlich von persönlichen Beziehungen trennen könne. Für die Content-Creatorin können bestimmte politische Positionen deshalb durchaus ein Grund sein, eine Freundschaft oder andere persönliche Beziehung zu beenden. „Das ist schon für mich ein guter Grund, Kontakt abzubrechen, wenn das sowas ist, was sie supporten“, erklärte die Streamerin.

Dabei gehe es für sie nicht nur darum, dass jemand eine andere Meinung vertrete. Vielmehr störe sie, wenn eine Person politische Positionen unterstütze, die aus ihrer Sicht anderen Menschen schaden könnten. Selbst eine langjährige Freundschaft oder enge persönliche Beziehung sei für sie dann nicht automatisch wichtiger als die dahinterstehenden Werte. Gleichzeitig räumte sie aber auch ein, dass der Umgang mit politischen Differenzen innerhalb der Familie komplizierter sei. Bei Freunden oder Kollegen falle ihr ein Kontaktabbruch leichter. „Bei Familie ist immer schwer“, erklärte sie.

Fibi betonte außerdem, dass ihr Beispiel noch vergleichsweise harmlos gewesen sei. Es gebe schließlich zahlreiche weitere politische Themen und Konflikte, bei denen die Unterschiede zwischen Menschen noch deutlich größer ausfallen könnten.

Am Ende machte die Erfurterin deutlich, dass sie ihre Freizeit nicht zwangsläufig mit Menschen verbringen möchte, deren politische Überzeugungen sie als negativ oder schädlich empfindet: „Wenn ich es mir schon aussuchen kann, warum soll ich da mit solchen Leuten chillen, wenn die Sachen machen, die nicht so positiv sind?“ Wie siehst du das Ganze? Kannst du Fibi ihre Meinung nachempfinden? Schreib uns deine Meinung dazu in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....