Solmecke stellt in Aussicht, dass er "Mainy" bald zum "Chainy" werden könnte.
Ahmad Nadim Ahadi – im Netz besser bekannt als ApoRed – droht nun wohl die Abschiebung aus Nordzypern: Mexposed und Anwalt Christian Solmecke berichten über angeblichen Regierungsbeschluss.
YouTuber berufen sich auf Eintrag in Amtsblatt
Muss der selbsternannte "Maincharacter" ApoRed Nordzypern verlassen? Ein von Mexposed aufgegriffener Regierungsbeschluss könnte seinen Aufenthalt infrage stellen. Auch Rechtsanwalt Christian Solmecke beschäftigt sich mit den möglichen Folgen.
Eine bereits erfolgte Abschiebung ist bislang zwar noch nicht bestätigt, der Beschluss im nordzypriotischen Amtsblatt der vom 2. Oktober 2026 sein soll und auf den die beiden YouTuber verweisen, spricht jedoch von Ahmad Nadim Ahadi neuer Einstufung als "unerwünschtem" bzw. "verbotenem" Einwanderer.
Das Dokument soll ApoRed anhand seines bürgerlichen Namens, seiner deutschen Staatsangehörigkeit sowie seines Geburtsdatums und Geburtsortes identifizieren. Als Begründung werde eine mögliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und des öffentlichen Friedens genannt, die Mexposed in Zusammenhang mit den Vorwürfen der Vergewaltigung einer Minderjährigen stellt, die inzwischen seit längerem kursieren und unter anderem vom YouTuber und seinem Kollegen MiiMii thematisiert werden.
Nach der Darstellung von Mexposed könnte diese Einstufung erhebliche Folgen haben: Demnach soll ApoRed die Grundlage für seinen weiteren Aufenthalt verlieren und auch künftig nicht mehr einreisen dürfen. Zudem wird eine mögliche Abschiebung diskutiert.
Solmecke: Deutschland könnte nur teilweise ermitteln
Christian Solmecke greift die Entwicklung ebenfalls auf dem Kanal WBS Legal auf. Laut seiner Einordnung spielt bei dem Fall aktuell insbesondere eine mögliche Weiterreise über die Türkei eine Rolle, denn demnach könnte ApoRed dort ebenfalls eine Festnahme drohen, weil eine Weiterreise von dort für ihn durch den neuen Status nicht möglich sei.
Damit steht die Frage im Raum, ob auf ein Verlassen Nordzyperns letztlich eine Überstellung nach Deutschland folgen könnte, während Solmecke gleichzeitig davon ausgeht, dass die zyprischen Behörden eventuell weiteren Ermittlungen entgehen wollen, in dem ApoRed nach Deutschland abgeschoben wird und sich dann der deutsche Rechtsstaat mit ihm befassen müsste.
Ein Problem das Solmecke hierbei sieht: Die deutschen Behörden würden die mit Steuerschulden und dem einstigen Bomben-Prank on Verbindung stehenden Verfahren zwar wieder aufgreifen, ob man den Vorwürfen der Vergewaltigung ebenfalls nachgehen würde, ist aber noch offen.
