Digitaler Kahlschlag oder süße Erinnerung? YouTuber Ceddo verrät, warum er Fotos seiner Ex-Freundinnen nicht löscht.
Die alte Beziehung ist passé, doch ein neues Kapitel wartet bereits. Für viele wird das frische Liebesglück erst einmal von einem digitalen Großputz begleitet: Sämtliche Fotos mit dem oder der Ex werden gelöscht, um Platz für Neues zu machen - oft verlangt dies sogar der neue Partner. Dabei drängt sich immer wieder die Frage auf, ob man bei den eigenen Erinnerungen wirklich den Rotstift ansetzen sollte. Der YouTuber Ceddotalk beantwortet dies mit einem entschiedenen Nein und erklärt, warum seine Verflossenen noch immer ihren Platz in seiner Galerie haben.
Keine schlafenden Hund wecken
Ceddo (bürgerlich Cedric Gosse) pflegt einen lockeren Umgang mit seiner Dating-Vergangenheit. In seinem Podcast „Ziemlich beste Fremde“ gibt er an, noch von allen vergangenen Beziehungen Bilder auf dem Handy zu haben. Seine Co-Hostess Laura Abla zeigt volles Verständnis, gesteht aber, selbst die Fotos ihrer Ex-Partner gelöscht zu haben, um für sich damit abzuschließen. Sie ergänzt jedoch, dass das Vorhandensein alter Aufnahmen bei anderen für sie absolut kein Problem sei und auch in ihrem Freundeskreis kein Diskussionsthema darstelle.
Gosse beleuchtet daraufhin die Gegenseite: "Ich weiss, dass es in supervielen Beziehungen ein Riesenthema ist, dass alles gelöscht werden muss." Als Beispiel für Konflikte nennt er die automatische Vorschau der Fotogalerie: Sobald dort ein Bild der verflossenen Liebe auftauche, sei sofort „die Hölle heiß“. Ceddo und Abla sind sich einig, dass dies eigentlich nicht ins Gewicht fallen sollte, da die alte Partnerschaft längst Vergangenheit ist.
Sollte man wirklich alles streichen?
Natürlich verarbeitet jeder Trennungen anders. Wenn ein Traum platzt, nutzen manche das Löschen alter Fotos als digitalen Befreiungsschlag, um einen Schlussstrich zu ziehen. Andere betrachten die Schnappschüsse schlicht als Chronik des eigenen Lebens. Problematisch wird es erst dann, wenn die neue Liebe zum Löschen drängt - und damit das Vertrauen auf die Probe stellt.
Wie seht ihr das? Gefährdet die Konfrontation mit alten Bildern den inneren Frieden in einer neuen Partnerschaft; oder sollte die Fotogalerie rigoros nur noch die Gegenwart widerspiegeln? Schreibt es in die Kommentare!
