500.000 Spieler gebannt: Call of Duty führt neuen Verhaltenskodex ein

Mit dem Start der Modern Warfare 2 Beta führt Call of Duty einen neuen Verhaltenskodex ein und geht verstärkt gegen toxische Spieler vor. Hier sind alle Infos.

COD ANTI TOXICITY
Activision geht mit dem neuen Verhaltenskodex härter gegen toxische Spieler vor. | © Activision

Vanguard ist tot und wir warten alle sehnsüchtig auf den Launch von Modern Warfare 2 Ende Oktober. Glücklicherweise bekommen wir aber schon morgen, am Donnerstag, den 15. September endlich mehr offizielle News beim Call of Duty Next Event und am 16. startet dann schon die Beta.

Da Call of Duty aber schon immer bekannt für seine toxische Community ist, möchte Activision vor dem Start der Beta einige Vorkehrungen treffen. Dafür haben sie einen neuen Verhaltenskodex eingeführt und noch einmal darauf hingewiesen, wie viele Accounts sie aufgrund von Verstößen gegen ihre Richtlinien schon gesperrt haben.

Wenn ihr also nicht auch direkt zum Start der Beta wieder aus dem Spiel fliegen wollt, solltet ihr euch an folgende Regeln halten...

Neuer Verhaltenskodex für Modern Warfare 2

Mit dem Start der Modern Warfare 2 Beta müssen alle Spieler dem neuen Verhaltenskodex zustimmen und somit auch in Kauf nehmen, dass sie bei Verstößen dagegen gesperrt werden. Der Kodex besteht insgesamt aus drei Hauptelementen:

Jeden mit Respekt behandelnWir dulden kein Mobbing oder Belästigung, einschließlich abfälliger Bemerkungen aufgrund von Rasse, Geschlechtsidentität oder -ausdruck, sexueller Orientierung, Alter, Kultur, Glauben, geistigen oder körperlichen Fähigkeiten oder Herkunftsland.

Die Kommunikation mit anderen, ob per Text- oder Voice-Chat, muss frei von beleidigenden oder verletzenden Ausdrücken sein.

Fair PlayFortschritt wird durch gutes, sauberes Gameplay verdient. Cheaten und Griefing oder andere Bedrohungen von fairem Gameplay werden nicht toleriert.

Ihr seid dafür verantwortlich, wie euer Konto genutzt wird. Die Verwendung von Cheats, einschließlich Software von Drittanbietern, ist inakzeptabel. Das Ausnutzen von Exploits oder jegliche Aktivität, die einen unfairen Vorteil verschafft, gilt als Betrug.

Wachsam bleibenNutzt die Tools im Spiel, um Vorfälle oder unangemessenes Verhalten zu melden, um ein angenehmes Spielerlebnis zu gewährleisten.

Auch wenn diese Punkte eigentlich selbstverständlich sein sollten, sind sie das leider für viele Call of Duty-Spieler nicht, weshalb Activision noch einmal darauf hinweist, wie hart sie gegen Verstöße vorgehen.

500.000 Accounts in Call of Duty gesperrt

Activision hat im Zuge ihres Vorgehens gegen Toxizität in Call of Duty bisher 500.000 Accounts gesperrt und 300.000 Namensänderungen erzwungen. Mit dem neuen Filtersystem werden anstößige Account- und Clan-Namen sowie Nachrichten im Text Chat in 14 Sprachen erkannt. In einer Zusammenarbeit von automatischen Erkennungssystemen und menschlichen Moderatoren werden diese Accounts zur Namensänderung aufgefordert oder direkt gesperrt.

Laut Activision haben sie schon große Fortschritte gemacht und allein in Warzone einen Rückgang anstößiger Spieler- und Clan-Namen von 55 % im letzten Jahr verzeichnet. Sie werden in Zukunft ihre Bemühungen aber weiter verstärken und neben dem neuen Verhaltenskodex auch weitere technische Systeme zur besseren Erkennung und Verfolgung von Verstößen einführen.

Wie seht ihr das? Seid ihr froh, dass Activision härter gegen toxische Spieler vorgeht oder seid ihr selbst eins von den CoD-Kiddies, das im Chat immer damit prahlt, wie viele Mütter es schon begattet hat? Falls letzteres auf euch zutrifft, solltet ihr euch mal Gedanken machen, wie wichtig CoD für euch ist, euer Account könnte nämlich bald gesperrt werden.