MontanaBlacks NFTs sind ein Scam. Wenig überraschend.

MontanaBlack will sich fürs erste aus dem NFT Business zurückziehen. Da lauert anscheinend der Scam an jeder Ecke. Wenn das eine neue Info für ist, hat er bisschen was verpasst in letzter Zeit.
Montana Black NFT
Monte. Hier zu sehen, wie er die NFTs für seine nächste Promo-Aktion anstarrt. | © numerame/MonataBlack88

Dass Monte seinen Verdienst über die Community stellt, ist keine neue Info. Du erinnerst dich, vor einem guten Monat war sogar klar, dass er bei seiner Promo nicht mal vor Symbolen mit Hakenkreuzen Halt macht. Trotzdem ist er immer noch der Streamer mit den höchsten Zuschauerzahlen in Deutschland. Man möchte um die Internetszene manchmal weinen. Vor allem, man die neuesten Tweets von Monte liest.

MontanaBlack und die NFT Scam-Trap

NFT? Dir ein Begriff? Nein? Shoutouts an Amidu, der hat das schon einmal so on point zusammengefasst, dass ich eigentlich gar nicht mehr sagen will. In der Parallelwelt voller Krypto, NFT und anderen fancy Blockchain-Technologien wird auch immer wieder gerne gescamt. Die Funktionsweise von digitalen Währungen und NFT sind superkomplex und wenn Otto Normalverbraucher nicht so sehr Bock hat auf das Thema, dann blickt er da auch nicht durch. Dort setzen die Scams an. Hype, Hype, Hype, Scam, Scam, Scam. Der Enkeltrick hat auch nur richtig gut funktioniert, als das Telefon noch eine neue Erfindung war.

Ja, und jetzt rate mal, wer sich aus dem NFT Business zurückzieht, weil ihm das ganze zu unsicher wird. Monte gibt in dem aktuellen Twitter-Post die neueste groß angelegte Scam-Aktion aus der NFT-Welt an. Klar, logisch. Etwas wird unsicher, er zieht sich zurück. Blöd nur, dass die NFTs, die er vorher so munter fröhlich beworben hat, genau die sind, die später als Scam entlarvt wurden. Insgesamt hat er wohl einiges an Geld verloren, weil Squiggles – die Organisation hinter dem Scam – alle Social Media Konten gelöscht hat, die Token vom NFT-Marktplatz OpenSea entfernte und sich mit dem bisher investierten Geld davonmachte.

MontanaBlack kann inzwischen auf eine ganze Menge an inzwischen gelöschten Twitter-Entschuldigungen an seine Fans zurückblicken. Seine OpenSea-Accounts heißen inzwischen anders. Er hätte die nicht gewusst, dass das Risiko so groß sei, übers Ohr gehauen zu werden. Aber ehrlich, wochenlang Produkte zu bewerben, ohne zu wissen, wer wirklich hinter diesen Produkten steckt und damit das Risiko einzugehen, Vertrauen und Geld der Follower aufs Spiel zu setzen – come on, wie viel Beweise brauchst du noch, dass dem Mann seine Fans komplett egal sind?