Eine reale Person zu besetzen, ist immer ein Risiko, besonders wenn das Publikum das Gesicht bereits aus Geschichtsbüchern, Klatschmagazinen, Sport-Highlights oder körnigem Gerichtssaal-Material kennt. Eine starke Performance kann eine fragwürdige Ähnlichkeit überstehen, aber es ist schwer, nicht hinzusehen, wenn der Schauspieler und die reale Person wirken, als kämen sie aus komplett unterschiedlichen Casting-Ordnern. Diese Rollen zeigen, dass Biopics und True-Story-Dramen auch dann faszinierend sein können, wenn der Spiegeltest spektakulär scheitert.
