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15 Schauspieler, die in Marvel und DC Filmen mitgespielt haben

1-15

Keinem Universum loyal.

Nazarii Verbitskiy Nazarii Verbitskiy
Entertainment - Juni 30th 2026, 10:00 MESZ
Ryan Reynolds

15. Ryan Reynolds

Ryan Reynolds übernahm 2011 die Hauptrolle in Green Lantern, einem DC-Film, der sich schnell zu einem der beliebtesten Running Gags Hollywoods entwickelte – etwas, worüber Reynolds selbst bis heute mit sichtlichem Vergnügen scherzt. Seine perfekte Superheldenrolle fand er schließlich auf der Marvel-Seite als Deadpool. Mit seinem trockenen Humor und seiner selbstironischen Art machte er den vorlauten Antihelden zu einem weltweiten Popkultur-Phänomen. | © Walt Disney Pictures

Chris Evans

14. Chris Evans

Chris Evans gehörte ebenfalls zur Besetzung von The Losers, einer Verfilmung der gleichnamigen DC-Comicreihe aus dem Jahr 2010. Dort spielte er den schlagfertigen Technikexperten Jensen und gehörte zu einem Ensemble, das heute rückblickend erstaunlich prominent besetzt wirkt. Nur ein Jahr später schlüpfte Evans in Captain America: The First Avenger in die Rolle, die seine Karriere endgültig prägen sollte. Als Steve Rogers wurde er zu einem der zentralen Gesichter des Marvel Cinematic Universe und trug die Figur über mehr als ein Jahrzehnt hinweg durch zahlreiche Filme. Der Sprung vom Ensemble-Darsteller einer Comicverfilmung zum tragenden Symbol eines Milliarden-Franchise gehört zu den bemerkenswertesten Karriereschritten, die das Superheldengenre hervorgebracht hat. | © Warner Bros. Pictures

Ben Affleck

13. Ben Affleck

Ben Affleck führte 2003 die Besetzung von Daredevil an, einer Marvel-Verfilmung, die bei ihrem Erscheinen gemischte Kritiken erhielt, inzwischen jedoch einen gewissen Kultstatus entwickelt hat. Als Matt Murdock beziehungsweise Daredevil übernahm er die Hauptrolle in einer der frühen Comicverfilmungen des modernen Superheldenbooms. Mehr als ein Jahrzehnt später wechselte Affleck zu DC und schlüpfte in Batman v Superman: Dawn of Justice in die Rolle von Batman. Damit verkörperte er eine der bekanntesten Figuren der gesamten Comicgeschichte. Nur wenige Schauspieler hatten die Gelegenheit, sowohl bei Marvel als auch bei DC einen zentralen Helden zu spielen – und noch weniger konnten beiden Figuren ihren eigenen, unverwechselbaren Stempel aufdrücken. | © 20th Century Studios

Zoe saldana

12. Zoe Saldaña

Zoe Saldaña gehörte 2010 zur Besetzung von The Losers, jener eher unterschätzten DC-Comicverfilmung, in der auch Idris Elba und Chris Evans mitspielten. Obwohl der Film nie die Aufmerksamkeit größerer Superheldenproduktionen erreichte, markierte er einen frühen Ausflug Saldañas in die Welt der Comicadaptionen. Vier Jahre später wechselte sie zu Marvel und übernahm in Guardians of the Galaxy die Rolle der Gamora. Über mehrere Filme hinweg entwickelte sich die Figur zu einer der beliebtesten Heldinnen des kosmischen Marvel-Universums. | © Warner Bros. Pictures

Idris Elba

11. Idris Elba

Auch Idris Elba war Teil von The Losers. Für Elba war es einer seiner ersten Ausflüge in das Superheldengenre, lange bevor Comicfilme endgültig die Kinolandschaft dominierten. Seine deutlich bekanntere Comicrolle fand er später bei Marvel als Heimdall in Thor und den nachfolgenden Filmen des Marvel Cinematic Universe. Als allsehender Wächter der Bifröst wurde er zu einer der markantesten Nebenfiguren der Reihe. Elbas Mischung aus Autorität, Ausstrahlung und physischer Präsenz sorgt dafür, dass er selbst in kurzen Auftritten oft die Aufmerksamkeit auf sich zieht – ganz gleich, ob im Marvel- oder im DC-Universum. | © Warner Bros. Pictures

Natalie Portman

10. Natalie Portman

Natalie Portman spielte 2005 die Hauptrolle in V wie Vendetta, einer auf einer DC-Comicvorlage basierenden Verfilmung, die sich im Laufe der Jahre zu einem echten Kultfilm entwickelte. Was ursprünglich als düsterer Science-Fiction-Thriller begann, entwickelte sich später für viele Zuschauer zu einem politischen Symbolfilm, dessen Einfluss weit über das Kino hinausreichte. Wenige Jahre später wechselte Portman zu Marvel und übernahm die Rolle der Jane Foster in Thor. Zunächst trat sie als Wissenschaftlerin und wichtige Nebenfigur auf, bevor sie sich in Thor: Love and Thunder schließlich selbst zur Heldin entwickelte. Dass eine Oscar-Preisträgerin von Portmans Format sowohl im DC- als auch im Marvel-Universum zentrale Rollen spielte, verlieh beiden Franchises zusätzlich ein gewisses Prestige weit über das übliche Superheldengenre hinaus. | © Warner Bros. Pictures

Cropped Michael Fassbender Magneto

9. Michael Fassbender

Eine kleine Rolle in Jonah Hex aus dem Jahr 2010 gehört zu den eher leicht übersehbaren Stationen in Michael Fassbenders Karriere. Der auf einer DC-Comicreihe basierende Film hinterließ weder an den Kinokassen noch bei Kritikern einen besonders großen Eindruck und wird heute nur selten erwähnt, wenn über Fassbenders bekannteste Arbeiten gesprochen wird. Sein deutlich größeres Comic-Vermächtnis entstand auf der Marvel-Seite. In X-Men: Erste Entscheidung (engl. „X-Men: First Class“) übernahm er die Rolle von Magneto und machte die Figur schnell zu einem der stärksten Bestandteile der gesamten X-Men-Reihe. Mit seiner Mischung aus Charisma, Wut und Tragik prägte Fassbender die Figur über mehrere Filme hinweg nachhaltig. Der Weg von einem kaum beachteten DC-Auftritt zu einer der ikonischsten Darstellungen eines Marvel-Schurken macht diese Karriereentwicklung besonders bemerkenswert. | © 20th Century Studios

James Marsden

8. James Marsden

James Marsden hatte sich bereits als Cyclops in der ursprünglichen X-Men-Trilogie einen festen Platz im Marvel-Universum gesichert. Die Filme gehörten zu den prägendsten Superheldenproduktionen ihrer Zeit und halfen dabei, den modernen Comicfilm-Boom überhaupt erst einzuleiten. Als Scott Summers war Marsden ein wichtiger Bestandteil eines Ensembles, das bis heute großen Einfluss auf das Genre hat. 2006 wechselte er zu DC und spielte in Superman Returns die Rolle des Richard White. Der Film verstand sich als nostalgische Rückkehr zu den klassischen Superman-Abenteuern und brachte Marsden damit in eine völlig andere Ecke der Comicwelt. Dass er innerhalb desselben Jahrzehnts sowohl Teil der X-Men-Saga als auch eines großen Superman-Films war, macht ihn zu einem der wenigen Schauspieler, die sich in beiden Universen gleichermaßen selbstverständlich bewegten. | © Warner Bros. Pictures

Tim Robbins

7. Tim Robbins

Tim Robbins ist vor allem für gefeierte Dramen wie Die Verurteilten (engl. „The Shawshank Redemption“) bekannt, weshalb seine gelegentlichen Ausflüge in die Welt der Comicverfilmungen auf den ersten Blick etwas überraschend wirken. Bereits 1986 spielte er Phil Blumburtt in Howard – Ein tierischer Held (engl. „Howard the Duck“), einer Marvel-Verfilmung, die als einer der berüchtigtsten Flops des Genres gilt und dennoch über die Jahre Kultstatus entwickelte. Mehr als zwei Jahrzehnte später tauchte Robbins erneut in einer Comicadaption auf, diesmal auf der DC-Seite als Senator Hammond in Green Lantern. Zwischen diesen beiden Rollen liegt eine Karriere voller preisgekrönter Dramen und anspruchsvoller Charakterrollen, was seinen seltenen Abstechern ins Superheldengenre einen besonderen Reiz verleiht. Gerade dieser Kontrast macht seine Filmografie so ungewöhnlich vielseitig. | © Warner Bros. Pictures

Josh Brolin

6. Josh Brolin

Josh Brolin übernahm 2010 die Titelrolle in Jonah Hex, einer DC-Westernadaption, die beim Publikum und an den Kinokassen kaum Eindruck hinterließ und schnell wieder aus dem kulturellen Gedächtnis verschwand. Der Film gilt heute als eines der weniger erfolgreichen Beispiele des Superhelden- und Comicfilmbooms jener Zeit. Auf der Marvel-Seite verlief seine Karriere deutlich prägender: Als Thanos, den er sowohl physisch als auch stimmlich verkörperte, wurde er über die Guardians of the Galaxy- und Avengers-Filme hinweg zu einem der zentralen Antagonisten des gesamten Marvel Cinematic Universe. Kaum eine Figur hat das Genre derart stark geprägt wie der Mad Titan in Brolins Interpretation. Der Kontrast zwischen dem weitgehend vergessenen DC-Projekt und einem der ikonischsten Marvel-Schurken der letzten Jahrzehnte verleiht seiner Filmografie eine besondere ironische Schlagseite. | © Warner Bros. Pictures

Hugo Weaving

5. Hugo Weaving

Hugo Weaving lieferte 2005 in V wie Vendetta (engl. „V for Vendetta“) eine fanfreundliche und bis heute prägende Performance als maskierter Revolutionär V ab und wurde damit Teil eines politischen Sci-Fi-Kultfilms, der weit über seine ursprüngliche Veröffentlichung hinaus Wirkung entfaltet hat. Sechs Jahre später wechselte er ins Marvel-Universum und übernahm in Captain America: The First Avenger die Rolle des Red Skull. Damit verkörperte er den ersten großen Kino-Gegenspieler des MCU und verlieh der Figur eine markante, beinahe theatralische Bedrohlichkeit. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und Präsenz gehört Weaving zu den wenigen Schauspielern, die in beiden Comicfilm-Welten sofort Wiedererkennungswert haben. | © Walt Disney Pictures

Tao Okamoto

4. Tao Okamoto

Eine stille Eleganz prägte Tao Okamotos Darstellung der Mariko in Wolverine: Weg des Kriegers (engl. „The Wolverine“)aus dem Jahr 2013, wo sie sich in einem vergleichsweise geerdeten Marvel-Soloabenteuer neben Hugh Jackman behauptete. Ihre zurückhaltende, aber prägnante Präsenz gab dem Film einen emotionalen Anker inmitten der actionlastigen Geschichte. Drei Jahre später wechselte sie zu DC und übernahm die Rolle der Mercy Graves in Batman v Superman: Dawn of Justice. Auch wenn ihre Rolle dort kleiner ausfiel, unterstreicht ihr Auftritt in beiden Universen die zunehmende internationale Ausrichtung des modernen Comic-Kinos und dessen Bereitschaft, Talente über Franchise-Grenzen hinweg einzusetzen. | © 20th Century Fox

Laurence Fishburne

3. Laurence Fishburne

Laurence Fishburne brachte sofortige Gravitas in das neu aufgebaute DC-Universum, als er in Man of Steel und später in Batman v Superman: Dawn of Justice den Zeitungschef Perry White spielte. Seine Präsenz verlieh den Filmen eine zusätzliche journalistische und weltliche Verankerung inmitten der übermenschlichen Konflikte. Auf der Marvel-Seite steuerte er seine Stimme zum kosmischen Spektrum bei und sprach den Silver Surfer in Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer. Auch ohne physische Präsenz brachte er dabei genau jene Autorität ein, die die Figur braucht, um zwischen Weltuntergang und kosmischer Distanz zu balancieren. Fishburnes Name steht seit Jahrzehnten für Rollen mit Gewicht – und genau dieses „Event-Casting“-Gefühl macht ihn in beiden Comicwelten zu einer Figur, die jedem Universum sofort mehr Ernst und Bedeutung verleiht. | © Warner Bros. Pictures

Parker Posey

2. Parker Posey

Parker Poseys indie-geprägte Karriere hat ihre Blockbuster-Abstecher schon immer wie angenehm unvorhersehbare Ausreißer wirken lassen. In Blade: Trinity aus dem Jahr 2004 spielte sie Danica Talos und war damit Teil der späten, noch experimentellen Marvel-Ära vor dem MCU. Zwei Jahre später tauchte sie in Superman Returns als Kitty Kowalski auf und wechselte damit in das DC-Universum. Ihre leicht schräge, spielerische Energie verleiht beiden Filmen eine zusätzliche Textur, die sie aus dem sonst oft ernsthaften Superheldenton heraushebt. Poseys Präsenz wirkt dabei wie ein bewusst gesetzter Störimpuls – genau die Art von ungewöhnlicher Figur, die selbst große Franchise-Produktionen kurz aus der Bahn und dadurch interessanter macht. | © New Line Cinema

Djimon Hounsou

1. Djimon Hounsou

Djimon Hounsou brachte in Constantine aus dem Jahr 2005 als Papa Midnite eine eindrucksvolle Präsenz in einen der düstereren, okkult geprägten Ecken des DC-nahen Comickinos. Seine Figur verankerte den Film in einer Welt zwischen Magie, Dämonologie und moralischer Grauzone und gab dem übernatürlichen Setting zusätzliche Schwere. Knapp ein Jahrzehnt später wechselte Hounsou ins Marvel-Universum und übernahm in Guardians of the Galaxy die Rolle des Korath, eines intergalaktischen Vollstreckers im Dienst der kosmischen Ordnung. Der Sprung vom Dämonenjäger zum Weltraumagenten zeigt dabei vor allem eines: Seine natürliche Gravitas funktioniert unabhängig vom Setting. In den Jahren danach kehrte er mehrfach in beide Comicwelten zurück, unter anderem mit Auftritten in Captain Marvelund Shazam!, und hat sich damit endgültig als eine jener Stimmen etabliert, die sowohl in Marvel- als auch DC-Produktionen sofort Gewicht verleihen. | © Walt Disney Pictures

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Die Rivalität zwischen Marvel und DC gehört zu den erbittertsten Dauerfehden der Popkultur. Auf der Leinwand kämpfen ihre Helden zwar in unterschiedlichen Universen, doch viele Schauspieler haben im Laufe ihrer Karriere problemlos die Seiten gewechselt. Diese 15 Darsteller standen sowohl für Marvel als auch für DC vor der Kamera und bewiesen damit, dass bei Superheldenfilmen oft weniger die Loyalität zum Studio zählt als die nächste interessante Rolle.

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Die Rivalität zwischen Marvel und DC gehört zu den erbittertsten Dauerfehden der Popkultur. Auf der Leinwand kämpfen ihre Helden zwar in unterschiedlichen Universen, doch viele Schauspieler haben im Laufe ihrer Karriere problemlos die Seiten gewechselt. Diese 15 Darsteller standen sowohl für Marvel als auch für DC vor der Kamera und bewiesen damit, dass bei Superheldenfilmen oft weniger die Loyalität zum Studio zählt als die nächste interessante Rolle.

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