Schweiger, Ochsenknecht & Bushido: 20 deutsche Schauspieler, die besonders oft für ihre Leistungen kritisiert werden
20 deutsche Schauspieler, die besonders oft für ihre Leistungen kritisiert werden
Erfolgreich, bekannt und ständig auf der Leinwand, doch diese deutschen Schauspieler sorgen besonders oft für Kritik. Ob wegen ihrer schauspielerischen Leistungen, ihrer Rollenwahl oder ihrer öffentlichen Auftritte: Bei einigen Namen scheiden sich die Geister.
EarlyGame wünscht viel Spaß beim durchschauen. |© Warner Bros. Entertainment
1. Til Schweiger
Til Schweiger gehört zu den größten Namen des deutschen Kinos. Trotzdem wird seine schauspielerische Bandbreite seit Jahren diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, immer wieder auf ähnliche Charaktere zurückzugreifen: wortkarg, mürrisch und emotional eher zurückhaltend.
Besonders seine Rollen in den eigenen Produktionen sorgen regelmäßig für geteilte Meinungen. |© Warner Bros. Entertainment
2. Matthias Schweighöfer
Matthias Schweighöfer ist längst auch international erfolgreich. Sein typischer Mix aus Charme, Nervosität und leicht überdrehtem Humor kommt beim Publikum gut an, wird aber auch häufig kritisiert.
Wer mehrere seiner Filme kennt, könnte schnell das Gefühl bekommen, immer wieder dieselbe Figur zu sehen. |© Warner Bros. Entertainment
3. Elyas M’Barek
Mit Zeki Müller in „Fack ju Göhte“ schuf M’Barek eine seiner bekanntesten Rollen. Sein cooler und selbstbewusster Typ wurde danach allerdings zum wiederkehrenden Muster.
Gerade in deutschen Komödien wird deshalb immer wieder diskutiert, wie groß seine tatsächliche schauspielerische Bandbreite ist. | © Constantin Film
4. Jimi Blue Ochsenknecht
Jimi Blue Ochsenknecht wurde bereits als Kind durch „Die Wilden Kerle“ bekannt. Seine frühen Rollen lebten vor allem von jugendlicher Coolness und Attitüde.
Gerade deshalb wirken einige seiner Auftritte rückblickend teilweise erstaunlich hölzern, besonders im Vergleich zu etablierten Darstellern. | © Buena Vista International
5. Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Auch Wilson Gonzalez stand bereits als Kind vor der Kamera. Seine Rollen in „Die Wilden Kerle“ waren stark auf Coolness und einen rebellischen Charakter ausgelegt.
Seine frühen Performances wurden deshalb nicht gerade für große schauspielerische Tiefe gefeiert. | © Buena Vista International
6. Oliver Pocher
Oliver Pocher ist in erster Linie Entertainer und Comedian. Genau das wird ihm bei seinen Schauspielversuchen häufig zum Verhängnis. Statt vollständig in einer Figur zu verschwinden, entsteht nicht selten der Eindruck, dass einfach Oliver Pocher vor der Kamera steht.
Bei „Vollidiot“ wurde seine Leistung entsprechend kontrovers aufgenommen. | © Senator Film
7. Mario Barth
Mario Barth gehört zu Deutschlands bekanntesten Comedians. Sein Kinodebüt „Männersache“ zeigte allerdings, dass Stand-up-Comedy und Schauspiel zwei völlig unterschiedliche Disziplinen sind.
Der Film wurde von Kritikern größtenteils verrissen und Barth als Hauptdarsteller bekam dabei einiges ab. | © Constantin Film
8. Bushido
Bushido spielte in „Zeiten ändern dich“ eine fiktionalisierte Version seiner selbst. Genau darin liegt aber auch die Besonderheit seiner Performance: Statt sich in eine völlig fremde Figur zu verwandeln, blieb er seiner bekannten öffentlichen Persona sehr nahe.
Als klassischer Schauspieler konnte er deshalb nur schwer überzeugen. | © Constantin Film
9. Ralf Möller
Ralf Möller hat es sogar bis nach Hollywood geschafft und war unter anderem in „Gladiator“ zu sehen. Sein Problem ist weniger fehlende Präsenz als ein sehr begrenztes Rollenprofil.
Muskelprotz, Krieger, Soldat oder harter Kerl, besonders viel emotionale Bandbreite wird von ihm selten verlangt. | © DreamWorks Pictures / Universal Pictures
10. Tom Beck
Tom Beck wurde durch „Alarm für Cobra 11“ zum deutschen Actionstar. Gerade außerhalb dieses Genres wird seine Darstellung allerdings teilweise als sehr glatt und eindimensional wahrgenommen.
Seine Coolness ist gleichzeitig sein Markenzeichen und eine Einschränkung seines Rollenprofils. | © Universum Film
11. Kida Khodr Ramadan
Ramadan hat mit „4 Blocks“ zweifellos eine starke und viel beachtete Rolle gespielt. Gleichzeitig wird ihm häufig vorgeworfen, immer wieder ähnliche Figuren zu verkörpern, insbesondere harte Typen aus dem Berliner Milieu.
Dadurch wirkt sein Rollenrepertoire für manche Zuschauer begrenzter, als es eigentlich sein müsste. | © Turner Entertainment Networks / Warner Bros.
12. Jürgen Vogel
Jürgen Vogel ist eigentlich ein vielfach ausgezeichneter Schauspieler und gerade deshalb polarisiert er. Seine extrem markante Stimme, Mimik und Spielweise sind unverwechselbar.
Was für die einen authentisch und intensiv wirkt, empfinden andere schnell als überzogen oder anstrengend. | © Colonia Media / Schwarzweiss
13. Fahri Yardım
Fahri Yardım kann durchaus unterschiedliche Rollen spielen, wird aber häufig mit einem bestimmten Typus verbunden: lässig, etwas chaotisch und selbstbewusst.
Wer mehrere seiner bekannteren Auftritte kennt, bekommt deshalb schnell den Eindruck, dass sich seine Figuren stärker unterscheiden als seine eigentliche Spielweise. | © Warner Bros. Entertainment
14. Heiner Lauterbach
Lauterbach gehört zu den etabliertesten deutschen Schauspielern. Trotzdem landet er auffällig häufig bei ähnlichen Figuren: selbstbewusste Geschäftsmänner, Familienväter oder Autoritätspersonen.
Für manche Zuschauer wirkt sein Spiel deshalb vorhersehbarer, als es sein Ruf vermuten lässt. | © Warner Bros. Entertainment
15. Uwe Ochsenknecht
Uwe Ochsenknecht ist eine feste Größe des deutschen Films und hat zahlreiche unterschiedliche Rollen gespielt.
Seine extrem markante Persönlichkeit kann allerdings dazu führen, dass man in manchen Produktionen weniger die Figur als Ochsenknecht selbst wahrnimmt.
|© Warner Bros. Entertainment / SunnySideUp Film / Pictures in a Frame
16. Veronika Ferres
Veronika Ferres gehört zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Ihre sehr intensive und emotionale Spielweise polarisiert allerdings.
Für manche verleiht sie ihren Figuren enorme Präsenz, während andere gerade in dramatischen Szenen ihre Darstellung als zu pathetisch oder übertrieben empfinden. | © Twentieth Century Fox
17. Nora Tschirner
Nora Tschirner ist vor allem für Komödien und ihre Rolle im Weimarer „Tatort“ bekannt. Ihre bewusst lässige und natürliche Spielweise kommt bei vielen gut an, wird aber auch als begrenzt wahrgenommen.
Gerade in ähnlichen Komödienrollen entsteht schnell der Eindruck, dass sie immer wieder denselben Charakter spielt. |© Warner Bros. Entertainment
18. Diane Kruger
Diane Kruger hat eine internationale Karriere hingelegt und in großen Hollywood-Produktionen mitgespielt. Gerade ihre frühen Rollen wurden allerdings immer wieder für eine begrenzte emotionale Bandbreite kritisiert.
Interessant ist deshalb, dass sie mit „Aus dem Nichts“ später eine deutlich intensivere Performance zeigte. | © Warner Bros. Entertainment / Bombero International
19. Jessica Schwarz
Jessica Schwarz ist seit Jahren in deutschen Kino- und TV-Produktionen präsent und wurde für einzelne Rollen sogar ausgezeichnet. Trotzdem polarisiert ihre eher zurückhaltende Spielweise.
Während sie für manche angenehm natürlich wirkt, empfinden andere ihre Darstellung als zu kontrolliert oder ausdrucksarm. | © Warner Bros. Entertainment
20. Tom Gerhardt
Tom Gerhardt setzt ganz bewusst auf maximale Übertreibung. In „Voll normaaal“ oder „Ballermann 6“ gehört genau diese Spielweise zum Konzept: große Gesten, laute Figuren und jede Menge Chaos.
Wer subtileres Schauspiel erwartet, bekommt bei Gerhardt allerdings ziemlich genau das Gegenteil. | © Constantin Film
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