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Die 20 kontroversesten GNTM Teilnehmerinnen

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Sahbina Dostovic Sahbina Dostovic
Galerien - April 21st 2026, 07:00 MESZ
Gina Lisa Lohfink 01 Wikipedia

Zickig, aggressiv, minderjährig: Die 20 kontroversesten GNTM Teilnehmerinnen

Seit fast zwei Jahrzehnten polarisiert Germany’s Next Topmodel wie kaum eine andere Show. Neben Laufsteglooks und Umstylings geht es bei GNTM vor allem auch um Egos, Emotionen und Eskalationen. Manche Kandidatinnen haben sich durch ihre Auftritte für immer ins kollektive Gedächtnis gebrannt – ob durch öffentlich ausgetragene Konflikte, Skandale vor laufender Kamera oder kritische Worte nach der Show. Diese 20 Frauen sorgten für besonders viel Wirbel – und sind damit unvergessen. | © ProSieben

Fata 20

20. Fata Hasanović – Staffel 11 (2016)

Fata Hasanović aus der 11. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2016) sorgte mit ihrem Verhalten beim Nacktshooting für eine der prägnantesten Diskussionen der Staffel. Während viele Kandidatinnen das Shooting als selbstverständlichen Teil des Modeljobs betrachteten, zog sie eine klare persönliche Grenze: Sie war zwar bereit, sich professionell und ästhetisch zu präsentieren, lehnte es jedoch ab, sich vollständig zu entblößen. Damit stellte sie sich bewusst gegen die unausgesprochenen Erwartungen der Show, in der solche Shootings häufig als Mutprobe inszeniert werden.

Diese Entscheidung machte sie zu einer polarisierenden Figur. Viele Zuschauer:innen und Kommentator:innen sahen in ihrem Verhalten ein starkes Zeichen für Selbstbestimmung und persönliche Integrität. Sie vertraten die Ansicht, dass Models nicht alles tun müssen, um erfolgreich zu sein, und dass individuelle Grenzen respektiert werden sollten. Gleichzeitig gab es aber auch kritische Stimmen, die ihr mangelnde Professionalität vorwarfen und argumentierten, dass Vielseitigkeit – auch im Umgang mit freizügigen Shootings – ein wichtiger Bestandteil der Modebranche sei.

Unabhängig von der Bewertung löste Fata Hasanović mit ihrer Haltung eine größere Debatte aus: Wie weit sollten Kandidatinnen in solchen Formaten gehen müssen, und wie viel Mitspracherecht haben sie bei den Bedingungen? Rückblickend bleibt sie eine der Kandidatinnen, die das Format nicht nur durch ihre Teilnahme geprägt, sondern auch kritisch hinterfragt hat – und gerade dadurch vielen Zuschauer:innen im Gedächtnis geblieben ist. | © P&G

Lisa 19

19. Lisa – Staffel 20 (2025)

Lisa aus der 20. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2025) fiel vor allem durch ihr konfliktreiches Verhalten innerhalb der Gruppe auf und entwickelte sich schnell zu einer der umstrittensten Kandidatinnen der Staffel. Im Loft wurde sie von vielen Mitstreiterinnen als „Unruhestifterin“ wahrgenommen, da sie wiederholt durch gezielte Sticheleien und kritische Kommentare gegenüber anderen auffiel. Besonders brisant war, dass ihr Verhalten nicht nur als gelegentliches Lästern abgetan wurde, sondern von einigen als aktives Mitwirken an Mobbing-Dynamiken interpretiert wurde.

Im Verlauf der Staffel verstärkte sich dieser Eindruck, da Konflikte häufig in ihrem Umfeld entstanden oder durch ihre Aussagen zusätzlich angeheizt wurden. Während einige Zuschauer:innen ihr Verhalten als strategisch deuteten – im Sinne von Aufmerksamkeit und Sendezeit – sahen andere darin eine problematische Form des Umgangs miteinander, die über den üblichen Konkurrenzdruck hinausging. Gerade in einem Format, das stark auf Gruppendynamik und Zusammenleben setzt, wurde ihr Auftreten deshalb besonders kritisch beobachtet.

Gleichzeitig zeigte sich an ihrer Rolle auch, wie sehr Reality-TV von solchen Spannungen lebt. Lisa wurde zu einer zentralen Figur in zwischenmenschlichen Konflikten, was ihr viel Präsenz in der Staffel einbrachte, aber auch für deutliche Kritik sorgte. Rückblickend steht sie exemplarisch für die Schattenseiten des Wettbewerbsformats, in dem Konkurrenz, Druck und öffentliche Aufmerksamkeit dazu führen können, dass sich negative Dynamiken innerhalb der Gruppe verstärken. | © Pro Sieben / Michael de Boer

Anuthida 18

18. Anuthida Ploypetch – Staffel 10 (2015)

Anuthida wurde nicht durch eigenes konflikthaftes Verhalten zur kontroversen Figur, sondern vielmehr durch die Erfahrungen, die sie während und nach der Show machen musste. Bereits während der Ausstrahlung sah sie sich mit abwertenden Kommentaren konfrontiert, die häufig rassistische Untertöne hatten. Auch nach der Staffel riss diese Form der Anfeindung nicht ab, insbesondere in sozialen Medien, wo sie wiederholt Ziel von Diskriminierung wurde.

Anuthida ging jedoch einen anderen Weg als viele Betroffene: Sie sprach offen über das, was ihr widerfahren war, und machte ihre Erfahrungen öffentlich. Dadurch lenkte sie die Aufmerksamkeit auf ein strukturelles Problem innerhalb der Branche und der Gesellschaft insgesamt. Ihre Offenheit wurde von vielen als mutig und wichtig wahrgenommen, da sie Themen wie Alltagsrassismus und mangelnde Diversität im Modelbusiness sichtbar machte.

Gleichzeitig stieß ihre Haltung auch auf gemischte Reaktionen. Während zahlreiche Menschen sie unterstützten und ihr Engagement für mehr Vielfalt begrüßten, gab es auch Stimmen, die ihre Erfahrungen relativierten oder ihr vorwarfen, die Situation zu dramatisieren. Gerade diese Reaktionen zeigten jedoch, wie notwendig die von ihr angestoßene Diskussion war.

Rückblickend steht Anuthida Ploypetch für eine andere Form von „Kontroverse“: nicht durch eigenes Verhalten, sondern durch den gesellschaftlichen Umgang mit ihr. Sie nutzte ihre Plattform, um auf Missstände aufmerksam zu machen, und setzte sich damit nachhaltig für mehr Akzeptanz und Diversität in der Modebranche ein. | © Pro Sieben / Martin Bauendahl

Lara Kristin 17

17. Lara-Kristin – Staffel 11 (2016)

Lara-Kristin geriet vor allem durch die Umstände rund um ein Nacktshooting in den Fokus der Öffentlichkeit. Da sie zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch minderjährig war, durfte sie sich nur teilweise entblößen – dennoch sorgte allein ihre Teilnahme an einem solchen Shooting für eine intensive ethische Debatte. Viele Zuschauer:innen und Medien stellten infrage, ob es grundsätzlich vertretbar sei, minderjährige Kandidatinnen in ein derart sensibles Setting einzubinden, selbst wenn formale Grenzen eingehalten wurden.

Die Diskussion verlagerte sich schnell von der einzelnen Kandidatin hin zur Verantwortung der Produktion. Kritiker:innen warfen dem Format vor, den Schutz junger Teilnehmerinnen nicht ausreichend ernst zu nehmen und fragwürdige Inhalte für Einschaltquoten in Kauf zu nehmen. Besonders problematisch erschien dabei die Signalwirkung: Auch wenn Lara-Kristin selbst nur eingeschränkt am Shooting teilnahm, wurde sie dennoch in einen Kontext gestellt, der für viele als unangemessen für ihr Alter galt.

Gleichzeitig gab es auch Stimmen, die argumentierten, dass die Produktion durch die Einschränkungen Rücksicht genommen habe und solche Shootings Teil der Modelbranche seien. Dennoch überwog in der öffentlichen Wahrnehmung die Kritik, da es weniger um die konkrete Umsetzung als um die grundsätzliche Frage ging, wo die Grenzen bei Reality-TV-Formaten mit jungen Teilnehmerinnen liegen sollten.

Rückblickend steht Lara-Kristins Teilnahme exemplarisch für eine der sensibelsten Kontroversen rund um die Sendung: den Umgang mit Minderjährigen. Der Fall löste eine wichtige Diskussion über Jugendschutz, Verantwortung und ethische Grenzen im Reality-TV aus, die weit über die Staffel hinaus Wirkung zeigte. | © ProSieben/Martin Bauendahl

Vanessa fuchs 16

16. Vanessa Fuchs – Staffel 10 (2015)

Vanessa Fuchs, Gewinnerin der 10. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2015), erlebte nach ihrem Sieg eine ungewöhnlich kontroverse öffentliche Reaktion. Anstatt überwiegend gefeiert zu werden, sah sie sich mit einer Welle aus Neid, Spott und Skepsis konfrontiert. Viele Zuschauer:innen stellten ihren Sieg infrage und äußerten Zweifel daran, ob sie sich gegen die starke Konkurrenz tatsächlich durchgesetzt habe oder ob andere Finalistinnen „verdienter“ gewesen wären.

Diese kritische Haltung spiegelte sich besonders in sozialen Medien wider, wo ihr Erfolg teils abgewertet oder relativiert wurde. Für Vanessa Fuchs bedeutete das, dass ihr Triumph nicht nur mit Anerkennung, sondern auch mit erheblichem Druck und Rechtfertigungszwang verbunden war. Statt sich davon entmutigen zu lassen, nutzte sie den Gegenwind jedoch als Antrieb.

In den Jahren nach der Show gelang es ihr, sich abseits des Reality-TV-Images zu etablieren und eine ernstzunehmende internationale Modelkarriere aufzubauen. Sie arbeitete mit namhaften Marken und zeigte damit, dass ihr Erfolg nicht allein auf dem Sieg bei der Show beruhte, sondern auf tatsächlichem Potenzial und Professionalität. Gerade dieser Weg machte sie für viele im Nachhinein zu einem Beispiel dafür, wie man Kritik und öffentliche Zweifel in Motivation umwandeln kann.

Rückblickend steht Vanessa Fuchs somit für eine besondere Form der Kontroverse: nicht durch auffälliges Verhalten innerhalb der Show, sondern durch die Reaktionen auf ihren Sieg. Ihr Werdegang zeigt, dass anfängliche Skepsis nicht zwangsläufig den weiteren Erfolg bestimmt – und dass sich Durchhaltevermögen und Eigenständigkeit langfristig auszahlen können. | © Instagram / vanessafuchs

Gntm lieselote 15

15. Lieselotte Reznicek – Staffel 17 (2022)

Lieselotte Reznicek aus der 17. Staffel sorgte bereits mit ihrer Teilnahme für große Aufmerksamkeit, da sie mit 66 Jahren die Altersgrenzen im klassischen Modelbusiness deutlich durchbrach. Während viele Zuschauer:innen ihre Präsenz als erfrischend und inspirierend empfanden und sie als Symbol für mehr Vielfalt und Inklusion feierten, polarisierte sie gleichzeitig stark. Kritische Stimmen stellten infrage, ob sie in einem Wettbewerb mit deutlich jüngeren Kandidatinnen fair beurteilt werden könne oder ob ihre Teilnahme eher als inszenierter Kontrast gedacht war.

Auch nach der Show blieb sie eine umstrittene Figur, allerdings aus anderen Gründen. Lieselotte äußerte öffentlich Kritik an der Art und Weise, wie sie im Fernsehen dargestellt wurde. Sie sprach davon, dass ihr Charakter verzerrt wiedergegeben worden sei und bestimmte Szenen oder Eigenschaften überbetont worden seien, um ein bestimmtes Bild von ihr zu erzeugen. Rückblickend beschrieb sie die Dreharbeiten sogar als „unangenehm“, was einen selten offenen Einblick in die Produktionsbedingungen eines solchen Formats gab.

Damit verlagerte sich die Kontroverse von ihrer Person hin zur grundsätzlichen Frage, wie Reality-TV funktioniert: Wie authentisch sind die gezeigten Persönlichkeiten wirklich, und welchen Einfluss hat der Schnitt auf die Wahrnehmung der Kandidat:innen? Lieselotte Reznicek wurde so nicht nur zu einem Symbol für Altersdiversität, sondern auch für die kritische Auseinandersetzung mit der Darstellung von Teilnehmer:innen im Fernsehen.

| © ProSieben/Richard Hübner
Svenja 14

14. Svenja – Staffel 20 (2025)

Svenja aus Staffel 20 geriet vor allem durch einen Eklat bei einem Casting in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Im Zuge dieses Vorfalls wurde ihr vorgeworfen, sich gegenüber potenziellen Kunden respektlos verhalten zu haben – ein schwerwiegender Vorwurf in einer Branche, in der Professionalität und Auftreten entscheidend sind. Die Konsequenz folgte prompt: Sie wurde kurzfristig aus der Show ausgeschlossen, was für viele Zuschauer:innen überraschend und abrupt wirkte.

Gerade dieser plötzliche Rauswurf löste eine intensive Debatte über Fairness und Verhältnismäßigkeit aus. Während einige die Entscheidung nachvollziehbar fanden und betonten, dass respektloses Verhalten im Modelbusiness nicht toleriert werden könne, sahen andere den Umgang mit Svenja kritisch. Sie argumentierten, dass einzelne Situationen im Reality-TV oft stark zugespitzt oder aus dem Kontext gerissen dargestellt werden und ein sofortiger Ausschluss ohne ausführliche Einordnung unverhältnismäßig wirke.

Besonders im Fokus stand dabei auch die Rolle der Produktion. Kritiker:innen stellten die Frage, inwieweit solche Eskalationen bewusst provoziert oder verstärkt werden, um dramatische Momente zu erzeugen. Der Vorfall mit Svenja wurde dadurch zu einem Beispiel für die grundsätzliche Problematik von Reality-Formaten: Wie viel ist echte Reaktion der Kandidat:innen – und wie viel entsteht durch Inszenierung, Schnitt und Drucksituationen?

Rückblickend bleibt Svenjas Fall einer der kontroversesten Momente der Staffel, da er nicht nur ihr Verhalten, sondern auch die Entscheidungsprozesse hinter den Kulissen in den Mittelpunkt rückte. | © Pro Sieben / Michael de Boer

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13. Mareike Lerch – Staffel 15 (2020)

Mareike Lerch aus der 15. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2020) fiel vor allem durch ihren stark alternativen Look und ihre zahlreichen Tattoos auf, die sie deutlich von vielen anderen Kandidatinnen unterschieden. Während Individualität im Modelbusiness oft als Vorteil gilt, zeigte sich bei ihr, wie schmal der Grat zwischen „einzigartig“ und „zu speziell“ sein kann. Sowohl innerhalb der Jury als auch beim Publikum polarisierte ihr Erscheinungsbild stark: Einige sahen in ihr eine spannende, moderne Repräsentation von Vielfalt und Selbstverwirklichung, andere hielten ihren Stil für schwer vermittelbar im kommerziellen Modebereich.

Neben ihrem äußeren Auftreten sorgte auch ihre Persönlichkeit für Diskussionen. Mareike trat selbstbewusst auf und vertrat offen ihre eigenen Werte und Ansichten, was sie für viele authentisch und nahbar machte. Gleichzeitig eckte sie genau damit an, da sie sich weniger anpasste als andere Kandidatinnen und gesellschaftliche Normen sowie klassische Schönheitsideale bewusst infrage stellte. Diese Haltung wurde von einigen als mutig gefeiert, von anderen jedoch als schwierig im Hinblick auf Kundenwünsche und Branchenanforderungen bewertet.

Ihre Teilnahme machte deutlich, dass Diversität im Modelbusiness zwar zunehmend gefordert wird, in der Praxis jedoch weiterhin Grenzen hat. Mareike Lerch wurde so zu einer Kandidatin, an der sich die Diskussion über Individualität, Vermarktbarkeit und die Rolle von Normen besonders deutlich zeigte. | © Instagram / internetxdoll

Fiona erdmann 12

12. Fiona Erdmann – Staffel 2 (2007)

Fiona Erdmann aus der 2. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2007) zählt zu den frühesten Kandidatinnen, bei denen eine intensive Debatte über die Darstellung im Reality-TV entstand. Während der Ausstrahlung wurde sie stark als „Zicke“ inszeniert – ein Rollenbild, das ihr Image nachhaltig prägte und sie beim Publikum polarisieren ließ. Konflikte mit anderen Kandidatinnen und zugespitzte Szenen verstärkten diesen Eindruck zusätzlich und machten sie zu einer der auffälligsten Figuren der Staffel.

Erst Jahre nach der Show äußerte sich Fiona Erdmann kritisch zu ihrer Darstellung und warf der Produktion vor, gezielt ein einseitiges Bild von ihr konstruiert zu haben. Sie machte deutlich, dass viele Situationen durch Schnitt und Auswahl der Szenen verzerrt worden seien und nicht ihre tatsächliche Persönlichkeit widerspiegelten. Besonders brisant waren zudem ihre Aussagen, dass auch sehr private Momente gefilmt worden seien, ohne dass ihr dies immer bewusst gewesen sei.

Diese Vorwürfe sorgten für mediale Aufmerksamkeit und warfen grundlegende Fragen zum Umgang mit Kandidat:innen im Reality-TV auf. Wie viel Einfluss haben Teilnehmende wirklich darauf, wie sie dargestellt werden? Und wo liegen die Grenzen zwischen Unterhaltung und Eingriff in die Privatsphäre? Fiona Erdmann wurde dadurch rückblickend zu einem frühen Beispiel für Kritik an Produktionsmethoden, die bis heute immer wieder im Zusammenhang mit solchen Formaten diskutiert werden.

| © Instagram @fionaerdamnn
Nathalie volk 11

11. Nathalie Volk – Staffel 9 (2014)

Nathalie Volk aus GNTM Staffel 9 fiel bereits während ihrer Teilnahme durch ihren starken Ehrgeiz und ihre direkte Art auf. Sie wirkte fokussiert, zielstrebig und ließ wenig Zweifel daran, dass sie den Wettbewerb ernst nahm. Genau diese Eigenschaften wurden jedoch unterschiedlich wahrgenommen: Während einige sie für ihre Professionalität und Klarheit schätzten, empfanden andere ihr Auftreten als kühl oder sogar arrogant. Dadurch entwickelte sie sich schnell zu einer polarisierenden Figur innerhalb der Staffel.

Auch nach dem Ende der Show blieb Nathalie Volk im öffentlichen Fokus – allerdings weniger durch klassische Modeljobs als durch ihren auffälligen Imagewandel. Sie veränderte ihr Auftreten, ihren Stil und teilweise auch ihre öffentliche Selbstdarstellung deutlich, was immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Hinzu kamen provokante Aussagen und Auftritte, mit denen sie gezielt Aufmerksamkeit erzeugte und sich von ihrem ursprünglichen GNTM-Image entfernte.

Diese Entwicklung führte dazu, dass sie langfristig weniger als klassische Gewinner- oder Modelkandidatin wahrgenommen wurde, sondern vielmehr als öffentliche Persönlichkeit, die bewusst mit Inszenierung und Kontroversen arbeitet. Nathalie Volk steht damit exemplarisch für eine Kandidatin, die die mediale Bühne über die Show hinaus aktiv nutzt – und dabei immer wieder Diskussionen auslöst. | © Facebook / Nathalie Volk

Jasmin cadete 10

10. Jasmin „Joy“ Cadete – Staffel 14 (2019)

Jasmin „Joy“ Cadete aus der 14. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2019) sorgte vor allem durch ihr temperamentvolles und impulsives Auftreten für Aufsehen. Bereits früh in der Staffel fiel sie durch emotionale Ausbrüche und wiederkehrende Konflikte mit mehreren Mitkandidatinnen auf. Diese Situationen eskalierten teils deutlich, wodurch sie schnell als eine der polarisierendsten Persönlichkeiten der Staffel wahrgenommen wurde.

Ihr Verhalten wurde von vielen Zuschauer:innen kritisch gesehen, insbesondere wenn Diskussionen in lautstarke Auseinandersetzungen übergingen. Einige interpretierten ihr Auftreten als unangemessen oder respektlos gegenüber den anderen Teilnehmerinnen. Gleichzeitig gab es aber auch Stimmen, die betonten, dass der enorme Druck, die Konkurrenzsituation und die ungewohnte Umgebung solche Reaktionen begünstigen können. In diesem Kontext wurde ihr Verhalten nicht nur individuell bewertet, sondern auch als Symptom der besonderen Dynamiken innerhalb des Formats verstanden.

Die Debatte um Jasmin „Joy“ Cadete ging damit über ihre Person hinaus und lenkte den Blick auf grundlegende Fragen: Wie wird mit Konflikten innerhalb der Show umgegangen, und welche Verantwortung tragen Produktion und Format für das Entstehen oder die Zuspitzung solcher Situationen? Rückblickend bleibt sie eine Kandidatin, an der sich die Diskussion über Respekt, Grenzen und den Einfluss von Reality-TV auf zwischenmenschliches Verhalten besonders deutlich zeigte. | © Instagram

Ethan 9

9. Ethan – Staffel 20 (2025)

Ethan geriet vor allem durch einen emotionalen Ausbruch während einer Wildnis-Challenge in den Fokus der Öffentlichkeit. In einer ohnehin stressgeladenen Situation verlor er sichtbar die Kontrolle, was sowohl innerhalb der Show als auch bei den Zuschauer:innen für große Aufmerksamkeit sorgte. Der Vorfall wurde schnell zu einem der meistdiskutierten Momente der Staffel.

Besonders in sozialen Medien fiel die Reaktion deutlich aus: Viele kritisierten sein Verhalten scharf und warfen ihm mangelnde Reife sowie fehlende Selbstkontrolle vor. Der Ausbruch wurde dabei nicht nur als einmalige Überforderung interpretiert, sondern von einigen als grundsätzlich problematisches Verhalten bewertet. Gleichzeitig gab es jedoch auch Stimmen, die darauf hinwiesen, dass extreme Drucksituationen, körperliche Belastung und die künstlich geschaffenen Stressmomente solcher Formate zu solchen Reaktionen beitragen können.

Die Kontroverse um Ethan machte damit einmal mehr deutlich, wie schnell einzelne Situationen im Reality-TV eskalieren und öffentlich bewertet werden. Sein Fall wurde zu einem Beispiel dafür, wie stark emotionale Ausnahmemomente medial ausgeschlachtet werden können – und wie wenig Raum dabei oft für Einordnung oder Verständnis bleibt.

| © ProSieben / Michael de Boer
Kevin 8

8. Kevin – Staffel 20 (2025)

Kevin aus der 20. Staffel fiel vor allem durch sein distanziertes und selbstbewusst wirkendes Auftreten im Loft auf. Er zog sich häufig von den anderen Kandidat:innen zurück und vermittelte dabei den Eindruck, sich selbst für überlegen zu halten. Diese Haltung führte schnell zu Spannungen innerhalb der Gruppe, da sie von vielen Mitstreiter:innen als arrogant oder respektlos wahrgenommen wurde.

Besonders sein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein wurde zum Streitpunkt: Während einige es im Modelbusiness als notwendig und sogar hilfreich betrachteten, empfanden andere seine Art als überzogen und wenig teamfähig. Im Verlauf der Staffel eskalierten die zwischenmenschlichen Konflikte zunehmend, wodurch Kevin immer stärker in eine Außenseiterrolle geriet. Sogar innerhalb der Show wurde sein Verhalten teils als „toxisch“ bezeichnet, was die negative Wahrnehmung zusätzlich verstärkte.

Die Diskussion um Kevin zeigt exemplarisch, wie schmal der Grat zwischen gesundem Selbstvertrauen und problematischem Ego sein kann – insbesondere in einem wettbewerbsorientierten Umfeld wie Germany’s Next Topmodel. Rückblickend bleibt er eine der Figuren der Staffel, an denen sich die Frage entzündete, wie wichtig Teamfähigkeit und soziale Kompetenz im Vergleich zu individueller Stärke im Modelbusiness tatsächlich sind. | © ProSieben/ Michael de Boer

GNTM kontrovers NEU

7. Gina-Lisa Lohfink – Staffel 3 (2008)

Zack, die Bohne! Gina-Lisa Lohfink aus der 3. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2008) gehört zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Kandidatinnen der frühen Jahre der Sendung. Schon während ihrer Teilnahme fiel sie durch ihre selbstbewusste, laute und sehr extrovertierte Art auf, die sie klar von vielen anderen Kandidatinnen abhob. Ihr Auftreten sorgte für Unterhaltung, brachte ihr aber auch schnell das Image der „skandalträchtigen Blondine“ ein, das sie lange begleitete.

Innerhalb der Show eckte sie immer wieder an, sowohl durch ihre direkte Art als auch durch kleinere Konflikte und Regelverstöße. Gleichzeitig war sie für viele Zuschauer:innen eine der unterhaltsamsten Persönlichkeiten der Staffel, da sie für zahlreiche prägende Momente sorgte. Genau diese Mischung aus Unterhaltung und Reibung machte sie zu einer polarisierenden Figur: Während einige sie feierten, empfanden andere ihr Verhalten als überzogen oder unprofessionell.

Auch nach ihrer Teilnahme blieb Gina-Lisa Lohfink dauerhaft im Rampenlicht. Sie nutzte ihre Bekanntheit aus der Show gezielt, um sich im Reality-TV und in der Medienlandschaft zu etablieren, und war regelmäßig in verschiedenen Formaten präsent. Dabei setzte sie weiterhin auf Provokation und eine starke Selbstinszenierung, was ihr anhaltende Aufmerksamkeit, aber auch wiederkehrende Kritik einbrachte.

Rückblickend steht Gina-Lisa Lohfink exemplarisch für eine der ersten Kandidatinnen, die es schafften, über Germany’s Next Topmodel hinaus eine eigenständige Medienkarriere aufzubauen – wenn auch oft begleitet von Kontroversen und einem bewusst polarisierenden öffentlichen Image. | © ProSieben

Tessa bergmeier 6

6. Tessa Bergmeier – Staffel 4 (2009)

Tessa Bergmeier aus der 4. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2009) gilt bis heute als eine der prägnantesten „Bad Girl“-Figuren der Show. Schon früh fiel sie durch ihr streitlustiges, provozierendes und oft respektlos wirkendes Verhalten auf, mit dem sie sich bewusst von den anderen Kandidatinnen abgrenzte. Sie scheute keine Konfrontation und geriet immer wieder in lautstarke Auseinandersetzungen, die maßgeblich zur Dramaturgie der Staffel beitrugen.

Besonders ihr berüchtigter Mittelfinger-Auftritt wurde zu einem der ikonischsten Skandalmomente der frühen GNTM-Jahre. Diese Geste verstärkte ihr Image als rebellische Außenseiterin, die sich weder den Erwartungen der Jury noch den sozialen Regeln innerhalb der Gruppe unterordnen wollte. Für viele Zuschauer:innen war sie damit gleichermaßen faszinierend wie abschreckend.

Während einige ihr Verhalten als unterhaltsam und authentisch empfanden, kritisierten andere ihre Art als unangemessen und respektlos gegenüber Mitkandidatinnen und Jury. Tessa wurde dadurch zu einer polarisierenden Figur, an der sich die Geister deutlich schieden. Rückblickend steht sie exemplarisch für einen bestimmten Reality-TV-Typus: die bewusst aneckende Kandidatin, die durch Konflikte und Provokationen im Gedächtnis bleibt und das Format nachhaltig prägt. | © Instagram / tessa.bergmeier

Julia wulf 5

5. Julia Wulf – Staffel 11 (2016)

Julia Wulf aus der 11. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2016) wurde vor allem nach ihrer Teilnahme zu einer der prägendsten Stimmen in der Kritik an Reality-TV-Formaten. Während der Show nahm sie an einem Nacktshooting teil, äußerte jedoch später, dass sie sich dabei und insbesondere durch die Ausstrahlung der Bilder öffentlich bloßgestellt gefühlt habe. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie offen in Interviews und sozialen Medien, wo sie der Produktion vorwarf, persönliche Grenzen nicht ausreichend respektiert zu haben.

Mit diesen Aussagen löste sie eine breite Diskussion aus, die weit über ihre eigene Person hinausging. Viele Zuschauer:innen begannen, die Bedingungen hinter den Kulissen kritischer zu hinterfragen: Wie freiwillig sind Entscheidungen in einem solchen Wettbewerb wirklich? Und wie stark beeinflussen Druck, Erwartungshaltung und Kamerapräsenz die Zustimmung der Kandidatinnen zu sensiblen Shootings?

Während einige ihre Kritik als wichtig und längst überfällig betrachteten, gab es auch Gegenstimmen, die betonten, dass solche Formate klare Anforderungen haben und Teilnehmer:innen sich dessen bewusst sein müssten. Dennoch trug Julia Wulf maßgeblich dazu bei, das Thema persönliche Grenzen und Selbstbestimmung im Reality-TV stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Rückblickend steht sie damit weniger für Kontroversen innerhalb der Show selbst, sondern vielmehr für die Debatte danach. Ihre Offenheit machte sie zu einer zentralen Figur in der Diskussion darüber, wie verantwortungsvoll mit Kandidat:innen umgegangen wird und wo die ethischen Grenzen solcher Formate liegen sollten. | © Instagram / juleslw

Simone 4

4. Simone Kowalski – Staffel 14 (2019)

Simone Kowalski, Gewinnerin der 14. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2019), sorgte vor allem nach ihrem Sieg für Aufsehen, da sie sich ungewöhnlich offen über die Schattenseiten der Show äußerte. Trotz ihres Erfolgs berichtete sie rückblickend von erheblichen psychischen Belastungen während der Dreharbeiten und kritisierte die Bedingungen, unter denen die Kandidatinnen arbeiten mussten. Damit stellte sie sich bewusst gegen das sonst oft positive Narrativ rund um Gewinnerinnen der Sendung.

Besonders bemerkenswert war, dass sie ihre Erfahrungen nicht nur in Interviews schilderte, sondern sich auch öffentlich als Kritikerin des gesamten Systems positionierte. Sie sprach über Druck, fehlende Rückzugsmöglichkeiten und die emotionale Belastung, die durch Wettbewerb, Kamerapräsenz und Bewertungssituationen entstehen kann. Ihre Aussagen fanden viel Resonanz und stießen eine breitere Debatte über mentale Gesundheit im Reality-TV an.

Darüber hinaus ging Simone Kowalski noch einen Schritt weiter und leitete rechtliche Schritte im Zusammenhang mit den Produktionsbedingungen ein. Dieser Schritt verstärkte die Aufmerksamkeit zusätzlich und machte ihren Fall zu einem der ernsthaftesten Konflikte zwischen einer ehemaligen Kandidatin und der Produktion. Während viele ihre Offenheit und ihren Mut unterstützten, gab es auch kritische Stimmen, die ihre Vorwürfe infrage stellten.

Rückblickend steht Simone Kowalski für eine neue Art von Kontroverse: nicht durch Verhalten innerhalb der Show, sondern durch die konsequente Aufarbeitung danach. Sie wurde zu einer der lautesten Stimmen, wenn es um Kritik an Reality-TV-Strukturen geht, und trug maßgeblich dazu bei, Themen wie psychische Belastung und Arbeitsbedingungen stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. | © Instagram / simi.kowalski

Faruk 3

3. Faruk – Staffel 20 (2025)

Faruk aus der 20. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2025) sorgte mit einem besonders aufgeladenen Moment für eine der intensivsten Debatten der Staffel. Während eines Castings verließ er die Situation demonstrativ und sichtlich wütend, nachdem er sich vom Kunden rassistisch behandelt fühlte. Im Anschluss rief er sogar andere Kandidaten dazu auf, sich dem Casting zu entziehen, was die Situation zusätzlich eskalieren ließ.

Dieser Vorfall spaltete sowohl das Publikum als auch die Jury deutlich. Für viele Zuschauer:innen wurde Faruk zu einer Art Symbolfigur, die den Mut hatte, auf wahrgenommene Diskriminierung aufmerksam zu machen und nicht einfach zu schweigen. Sie sahen in seinem Verhalten ein wichtiges Statement gegen Rassismus und für mehr Respekt im Umgang miteinander – auch innerhalb der Modebranche.

Gleichzeitig gab es jedoch auch kritische Stimmen, die sein Verhalten als unprofessionell oder überzogen einordneten. Besonders der Boykottaufruf wurde von einigen als problematisch bewertet, da er den Ablauf der Show und die Zusammenarbeit mit Kunden beeinträchtigte. Aus dieser Perspektive wurde argumentiert, dass Konflikte zwar angesprochen werden sollten, aber auf eine andere, konstruktivere Weise.

Rückblickend bleibt Faruks Auftritt einer der kontroversesten Momente der Staffel, weil er grundlegende Fragen berührt: Wie sollten Kandidat:innen mit Diskriminierung umgehen? Und wo liegt die Grenze zwischen berechtigtem Protest und beruflicher Professionalität? Genau diese Spannungsfelder machten ihn für viele entweder zum „Helden“ oder zum „Rebellen“ – je nach Blickwinkel. | © ProSieben / Michael de Boer

Lijana 2

2. Lijana Kaggwa – Staffel 15 (2020)

Lijana Kaggwa aus der 15. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2020) zählt zu den kontroversesten Kandidatinnen der neueren GNTM-Geschichte – allerdings weniger wegen ihres Auftretens in der Show selbst, sondern vor allem aufgrund der massiven Reaktionen danach. Während der Staffel wurde sie von vielen Zuschauer:innen kritisch wahrgenommen, insbesondere im Zusammenhang mit Konflikten und Gruppendynamiken im Loft. Diese Wahrnehmung verstärkte sich durch die Ausstrahlung und führte dazu, dass sie online zunehmend zur Zielscheibe von Hasskommentaren wurde.

Nach ihrem freiwilligen Ausstieg kurz vor dem Finale sprach Lijana Kaggwa offen über die extremen Auswirkungen dieses digitalen Mobbings. Sie berichtete von tausenden beleidigenden und teilweise bedrohlichen Nachrichten, die sie erhalten habe, und machte damit das Ausmaß von Cybermobbing im Kontext von Reality-TV sichtbar. In einem viel beachteten Statement wandte sie sich direkt an die Öffentlichkeit und kritisierte nicht nur das Verhalten vieler Nutzer:innen, sondern auch die Dynamiken, die durch solche Formate entstehen können.

Ihre Offenheit löste eine breite gesellschaftliche Debatte aus: über Verantwortung im Umgang mit Reality-TV-Teilnehmer:innen, über die Rolle von Social Media und über die Grenzen von Kritik. Während viele ihr den Rücken stärkten und ihr Statement als wichtiges Signal gegen Hass im Netz sahen, gab es auch Stimmen, die weiterhin an ihrer Darstellung festhielten oder die Kritik relativierten.

Rückblickend steht Lijana Kaggwa exemplarisch für die Schattenseiten medialer Aufmerksamkeit. Ihr Fall zeigte eindrücklich, wie stark öffentliche Wahrnehmung durch Schnitt, Dramaturgie und Online-Diskurse geprägt wird – und welche realen Konsequenzen das für die Betroffenen haben kann. | © Instagram / lijanarisen

Gisele Oppermann 1

1. Gisele Oppermann – Staffel 3 (2008)

Gisele Oppermann aus der 3. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2008) wurde vor allem durch ihre starke emotionale Reaktion auf den Druck der Show zu einer der einprägsamsten Kandidatinnen überhaupt. Während der Staffel fiel sie wiederholt durch Panikattacken, häufiges Weinen und Überforderung in stressigen Situationen auf. Besonders einprägsam war der Abbruch eines Fotoshootings aufgrund ihrer ausgeprägten Flugangst – ein Moment, der sich tief ins Gedächtnis vieler Zuschauer:innen eingebrannt hat.

Ihr Verhalten wurde damals stark polarisiert wahrgenommen. Ein Teil des Publikums zeigte Verständnis und sah in ihr eine Kandidatin, die unter extremem Druck stand und ehrlich mit ihren Ängsten umging. Viele andere reagierten jedoch mit Unverständnis oder Spott und verpassten ihr das bis heute bekannte Image der „Heulsuse“. Diese Zuschreibung reduzierte ihre komplexe Situation oft auf ein einfaches Klischee und prägte nachhaltig ihre öffentliche Wahrnehmung.

Rückblickend wirkt ihre Geschichte besonders relevant, weil sie früh ein Thema sichtbar machte, das lange kaum Beachtung fand: die psychische Belastung von Teilnehmer:innen in Reality-TV-Formaten. Gisele Oppermann steht damit nicht nur für eine kontroverse Figur der Show, sondern auch für eine Diskussion, die erst Jahre später breiter geführt wurde – nämlich wie mit mentaler Gesundheit und Überforderung im Fernsehen umgegangen wird. | © ProSieben

GNTM NEU

Alle Gewinnerinnen von GNTM und wo sie heute sind

Klar, einerseits gucken wir GNTM wegen des Dramas und der auffälligen Kandidatinnen, doch irgendwo geht es natürlich auch um die Suche des nächsten, deutschen Topmodels – also den Siegerinnen und Siegern der Show. Deshalb haben wir von EarlyGame hier für euch auch alle Gewinnerinnen von GNTM und beantworten auch die Frage, was sie inzwischen machen.

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Seit fast zwei Jahrzehnten polarisiert Germany’s Next Topmodel wie kaum eine andere Show. Neben Laufsteglooks und Umstylings geht es bei GNTM vor allem auch um Egos, Emotionen und Eskalationen. Manche Kandidatinnen haben sich durch ihre Auftritte für immer ins kollektive Gedächtnis gebrannt – ob durch öffentlich ausgetragene Konflikte, Skandale vor laufender Kamera oder kritische Worte nach der Show. Diese 20 Frauen sorgten für besonders viel Wirbel – und sind damit unvergessen.

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Seit fast zwei Jahrzehnten polarisiert Germany’s Next Topmodel wie kaum eine andere Show. Neben Laufsteglooks und Umstylings geht es bei GNTM vor allem auch um Egos, Emotionen und Eskalationen. Manche Kandidatinnen haben sich durch ihre Auftritte für immer ins kollektive Gedächtnis gebrannt – ob durch öffentlich ausgetragene Konflikte, Skandale vor laufender Kamera oder kritische Worte nach der Show. Diese 20 Frauen sorgten für besonders viel Wirbel – und sind damit unvergessen.

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