8. Es war einmal in Hollywood (2019)
Es war einmal in Hollywood verbringt den Großteil seiner fast dreistündigen Laufzeit damit, Rick Dalton dabei zuzusehen, wie er sich um seine schwindende Karriere als TV-Westernstar sorgt, während sein Stuntdouble Cliff Booth 1969 durch Los Angeles fährt. Tarantino füllt den Film mit alltäglichen Gesprächen, langen Passagen, in denen die Figuren einfach nur in ihrer Welt existieren, und unzähligen Details über längst vergessene TV-Serien, nach denen eigentlich niemand gefragt hat. All das läuft auf einen gewalttätigen Höhepunkt hinaus, der die Tragödie, von der jeder weiß, dass sie kommen wird, kurzerhand verweigert und die reale Geschichte in etwas verwandelt, das eher an ein Märchen erinnert. Der Film beweist, dass die beste Rache an der Zeit manchmal einfach darin besteht, sich zu weigern, das Schlimme geschehen zu lassen. | © Sony Pictures