14. All-American Girl (1994-1995)
Margaret Chos bahnbrechende Sitcom hätte eigentlich ein Grund zum Feiern sein sollen, wurde stattdessen aber zu einem Paradebeispiel dafür, wie Sender ihre eigenen Bemühungen um mehr Diversität sabotieren können. ABC verlangte immer wieder Änderungen, die alles Authentische an Chos Erfahrungen mit ihrer koreanisch-amerikanischen Familie entfernten – und wunderte sich anschließend, warum das verwässerte Ergebnis so leer wirkte.
Der Sender drängte Cho dazu, abzunehmen, engagierte weiße Autoren, die die Kultur, über die sie schreiben sollten, nicht verstanden, und machte aus dem potenziell ersten Sitcom-Format über eine asiatisch-amerikanische Familie eine austauschbare Mehrkamera-Komödie. 29 Jahre später bleibt die Serie eine schmerzhafte Erinnerung an verpasste Chancen, die durch Verantwortliche vertan wurden, die zu wenig Vertrauen in das hatten, was die Serie ursprünglich besonders machte. | © ABC