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Alexandra Daddarios 15 beste Rollen

1-15

Daniel Fersch Daniel Fersch
Filme und Serien - August 9th 2026, 09:00 MESZ
Baywatch 2017 alexandra daddario cropped processed by imagy

15. Baywatch (2017)

Baywatch ist genau die Art von Studiokomödie, die Lautstärke mit Persönlichkeit verwechselt – und dann vorsichtshalber einfach noch lauter wird, falls es beim ersten Mal niemand mitbekommen hat. Alexandra Daddario bringt als Summer Quinn eine engagierte und sympathische Präsenz mit, doch der Film gibt ihr kaum mehr zu tun, als auf das Chaos ihrer besser bezahlten Co-Stars zu reagieren und irgendwie in der Nähe der Handlung herumzustehen. Der Film ist Hochglanz, teuer produziert und dabei seltsam leblos, wodurch ihr Charme weniger wie ein echtes Feature wirkt und mehr wie der verzweifelte Versuch, den Schaden in Grenzen zu halten.

| © Paramount Pictures
Cropped Texas Chainsaw

14. Texas Chainsaw (2013)

Texas Chainsaw 3D hat ein geradezu lächerliches Verhältnis zu Logik, Kontinuität und grundlegender Mathematik – nicht gerade ideal für eine Fortsetzung, die versucht, Leatherface als tragische Familienlast darzustellen. Alexandra Daddario wirft sich als Heather voll in ihre Rolle, doch das Drehbuch schleppt sie ständig durch dämliche Enthüllungen, dem Untergang geweihte Nebenfiguren und typische Horrorfilm-Entscheidungen, die wirken, als wären sie mal eben in der Kaffeepause geschrieben worden. Sie hätte einen deutlich stärkeren Slasher verdient, in dem sie wirklich glänzen kann. Stattdessen landete sie in einem der chaotischeren Teile eines Franchises, das ohnehin schon auf Chaos aufgebaut ist.

| © Millennium Films
Cropped Bereavement

13. Bereavement (2010)

Bereavement – In den Händen des Bösen will so verzweifelt verstörend sein, dass der Film dabei manchmal vergisst, auch dramaturgisch interessant zu sein. Alexandra Daddario gibt sich als Allison sichtbar Mühe, und man erkennt schon hier die ersten Anzeichen einer deutlich stärkeren Schauspielerin, die versucht, mehr aus einem Stoff herauszuholen, der sich hauptsächlich auf Grausamkeit und düstere Stimmung verlässt. Der Horror ist brutal, das Erzähltempo zäh und der Film schafft es nie wirklich, all das Leid zu rechtfertigen, mit dem er um sich wirft. Daddario gibt dem ganzen Chaos immerhin einen greifbaren menschlichen Mittelpunkt.

| © Crimson Films
Cropped Lost Girls and Love Hotels

12. Lost Girls & Love Hotels (2020)

Lost Girls & Love Hotels gibt Alexandra Daddario eine ernsthafte, erwachsene Rolle, umgibt sie dann aber mit so viel melancholischem Dahintreiben, dass es irgendwann wirkt, als würde der Film seiner eigenen Geschichte aus dem Weg gehen. Als Margaret liefert sie eine starke und verletzliche Performance ab, besonders in den ruhigeren Momenten, in denen Selbstzerstörung weniger romantisch als vielmehr einfach nur erschöpfend wirkt. Das Problem ist, dass der Film Atmosphäre oft mit Tiefe verwechselt und Daddario dadurch einen Großteil der emotionalen Arbeit übernehmen muss, während das Drehbuch sinnbildlich ins Neonlicht starrt und seufzt.

| © Blackbird
Cropped Percy Jackson the Olympians The Lightning Thief

11. Percy Jackson – Diebe im Olymp (2010)

Percy Jackson – Diebe im Olymp ist für Fans der Bücher bis heute ein wunder Punkt – und sie haben durchaus gute Gründe dafür. Der Film macht die Figuren älter, hetzt durch die Mythologie und verwandelt Rick Riordans Welt in ein ziemlich generisches Fantasy-Abenteuer mit auffällig teurem Hochglanz-Look. Alexandra Daddario gehört als Annabeth Chase noch zu den besseren Entscheidungen des Films und bringt Selbstbewusstsein und Biss in die Rolle. Aber selbst sie kann eine Adaption nicht vollständig retten, die immer wieder am Kern der Vorlage vorbeigeht.

| © 20th Century Fox
Cropped San Andreas

10. San Andreas (2015)

San Andreas ist Katastrophenkino, das seinen eigenen Irrsinn völlig ernst nimmt – und genau das ist entweder Teil des Spaßes oder das komplette Problem, je nachdem, wie gut man damit klarkommt, wenn Hochhäuser exakt im richtigen Moment einstürzen. Alexandra Daddario spielt Blake mit mehr Köpfchen und Durchsetzungsvermögen, als man es von der typischen Tochterrolle in einem Blockbuster gewohnt ist, und gibt dem Film damit eine dringend benötigte menschliche Ebene. Trotzdem bleibt das Ganze pures Popcornkino: laut, breit angelegt, emotional ziemlich offensichtlich und hauptsächlich zusammengehalten von Dwayne Johnsons Bizeps und absurd perfektem Rettungs-Timing.

| © Warner Bros. Pictures
Alexandra Daddario The Girlfriend Experience cropped processed by imagy

9. The Girlfriend Experience (2016)

The Girlfriend Experience ist kühl, kontrolliert und ganz bewusst unangenehm – und Alexandra Daddarios Auftritt passt perfekt in eine Welt, in der sich jedes Gespräch wie eine Verhandlung anhört, die niemand als solche zugeben will. Ihre Rolle ist nicht groß genug, um die Serie zu prägen, aber sie verleiht diesem Hochglanz-Universum voller emotionaler Zweckbeziehungen zusätzliche Tiefe. Die Serie wirkt stellenweise fast schon zu distanziert, doch gerade ihre eisige Selbstsicherheit macht sie zu einem interessanteren Eintrag in Daddarios Filmografie als einige ihrer größeren und deutlich lauteren Filmprojekte.

| © Transactional Pictures
Cropped I Wish You All the Best

8. I Wish You All the Best (2024)

I Wish You All the Best funktioniert am besten, wenn der Film im Kleinen bleibt und familiäre Spannungen sowie kleine Gesten der Fürsorge wichtiger nimmt als große inspirierende Reden. Alexandra Daddario spielt Hannah, Bens ältere Schwester, die Ben bei sich aufnimmt, nachdem die Eltern Ben verstoßen haben, mit einer Wärme, die bodenständig statt übertrieben selbstlos wirkt. Der Film ist stellenweise fast zu sanft, doch Daddario verleiht ihren Szenen eine glaubwürdige Aufrichtigkeit und verhindert damit, dass die emotionalen Momente zu weichgespülten Botschaften verkommen.

| © Ace Entertainment
Cropped Lost Transmissions

7. Lost Transmissions (2019)

Lost Transmissions ist unausgeglichen, aber immerhin auf eine interessante Art. Der Film beschäftigt sich mit Musik, psychischen Erkrankungen, Freundschaft und den unschönen Lücken in den Hilfssystemen, die eigentlich für Menschen da sein sollten. Alexandra Daddario ist dabei nicht die treibende Kraft des Films – diese Rolle übernehmen eher Simon Pegg und Juno Temple –, fügt sich aber ganz natürlich in die nervöse Atmosphäre von Los Angeles ein. Der Film versucht stellenweise etwas zu angestrengt, besonders bedeutungsvoll zu wirken, doch seine angeschlagene Aufrichtigkeit bietet Daddario ein stärkeres dramatisches Umfeld als einige der Hochglanzproduktionen in ihrer Filmografie.

| © Pulse Films
Cropped We Summon the Darkness

6. We Summon the Darkness (2019)

We Summon the Darkness weiß ganz genau, welche Art von trashigem Mitternachts-Horror es sein will, und Alexandra Daddario hat hier sichtbar mehr Spaß als in einigen ihrer größeren Studiofilme. Als Alexis verwandelt sie das anfängliche Sweet-Girl-Image in etwas deutlich Schärferes, Fieseres und wesentlich Unterhaltsameres, sobald der Film sein wahres Gesicht zeigt. Eleganter Horror ist das nicht – und der Film tut auch gar nicht erst so. Aber die fiese Satanic-Panic-Atmosphäre gibt Daddario endlich einmal die Chance, selbst mit Gefahr zu spielen, anstatt ihr nur zu entkommen.

| © The Fyzz Facility
Alexandra daddario why women kill cropped processed by imagy

5. Why Women Kill (2019)

Why Women Kill ist Hochglanz, schamlos dramatisch und so inszeniert, als wäre jede Figur nur einen Verrat von einem sehr teuren Nervenzusammenbruch entfernt. Alexandra Daddario passt als Jade hervorragend in diese überhöhte Welt und spielt eine verführerische Unbekannte, die ohne das nötige Feingefühl schnell zu einem eindimensionalen Soap-Problem hätte werden können. Subtil ist die Serie nicht – aber das war auch nie ihr Ziel. Der Reiz liegt vielmehr darin, guten Schauspielern dabei zuzusehen, wie sie völlig überzogene emotionale Machtkämpfe behandeln, als ginge es dabei um Leben und Tod.

| © CBS Television Studios
Cropped We Have Always Lived in the Castle

4. We Have Always Lived in the Castle (2018)

We Have Always Lived in the Castle nutzt Alexandra Daddarios Leinwandpräsenz deutlich besser als Projekte, in denen sie lediglich erschrocken oder glamourös aussehen soll. Als Constance Blackwood verleiht sie dem Gothic-Drama eine sanfte, geisterhafte Ruhe und spielt ihre Freundlichkeit so, als wäre sie viel zu lange hinter verschlossenen Türen eingesperrt gewesen. Der Film ist ruhig, seltsam und nicht durchgehend fesselnd, doch Daddarios zurückhaltendes Spiel gibt ihm eine unheimliche Melancholie, die länger hängen bleibt als die eigentliche Handlung.

| © Further Films
Cropped Wildflower

3. Wildflower (2024)

Wildflower ist nicht makellos, vor allem weil die Familien-Dramedy einige Themen etwas zu sehr abfedert, die durchaus mehr Biss vertragen hätten. Trotzdem wirkt Alexandra Daddario als Joy angenehm entspannt und wirklich witzig und fügt sich ganz natürlich ins Ensemble ein, ohne dass sich der Film ständig um sie drehen muss. Genau diese Leichtigkeit macht einen Unterschied: Nach Jahren mit Projekten, die sie entweder unterfordert oder in offensichtliche Rollenbilder gesteckt haben, darf sie hier einfach eine glaubwürdige Erwachsene innerhalb einer chaotischen Familie spielen, statt nur eine bestimmte Genre-Funktion zu erfüllen.

| © Entertainment One
Alexandra daddario The White Lotus 2021 cropped processed by imagy

2. The White Lotus (2021)

The White Lotus gab Alexandra Daddario die Rolle, die viele daran erinnerte, dass sie deutlich mehr kann, als sich durch Blockbuster und Horrordrehbücher zu kämpfen. Rachel Patton ist nicht als lauteste Figur im Raum geschrieben, doch Daddario macht ihre langsame Erkenntnis schmerzhaft greifbar: Das Lächeln verschwindet, die Stille wird schwerer und aus den Flitterwochen wird zunehmend eine luxuriöse Falle. An der Seite von Jake Lacy macht sie dieses Unbehagen zu einem der stärksten emotionalen Handlungsstränge der Serie.

| © HBO Entertainment
Alexandra daddario true detective cropped processed by imagy

1. True Detective (2014)

True Detective bleibt Alexandra Daddarios karriereprägendster Auftritt, weil die Rolle genau das geschafft hat, was ein echter Durchbruch leisten soll: Innerhalb weniger Minuten brachte sie viele dazu, sie mit völlig anderen Augen zu sehen. Lisa Tragnetti ist nicht die tiefgründigste Figur der Serie, doch Daddario verleiht ihr Selbstbewusstsein, Gefahr und eine verletzte Seite, die verhindert, dass sie lediglich wie ein Mittel zum Zweck in Marty Harts selbstzerstörerischer Geschichte wirkt. In einer Serie, die von Matthew McConaughey, Woody Harrelson und der erdrückenden Atmosphäre Louisianas dominiert wird, hat sie trotzdem einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

| © HBO Entertainment
1-15

Alexandra Daddario hat sich von auffälligen Horrorrollen bis hin zu gefeierten Prestige-Serien eine Karriere aufgebaut, die sich kaum in eine einzige Schublade stecken lässt. Ob sie gegen Monster kämpft, Familiendramen übersteht oder aus einer Nebenrolle den Part macht, an den sich am Ende alle erinnern – ihre besten Auftritte zeigen deutlich mehr Vielseitigkeit, als man ihr manchmal zutraut.

Von unterhaltsamen, aber nicht ganz perfekten Filmen und Serien bis hin zu den Rollen, mit denen sie ihr Starpotenzial endgültig unter Beweis gestellt hat: Hier sind die besten Filme und Serien mit Alexandra Daddario – im Ranking vom schlechtesten bis zum besten.

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Alexandra Daddario hat sich von auffälligen Horrorrollen bis hin zu gefeierten Prestige-Serien eine Karriere aufgebaut, die sich kaum in eine einzige Schublade stecken lässt. Ob sie gegen Monster kämpft, Familiendramen übersteht oder aus einer Nebenrolle den Part macht, an den sich am Ende alle erinnern – ihre besten Auftritte zeigen deutlich mehr Vielseitigkeit, als man ihr manchmal zutraut.

Von unterhaltsamen, aber nicht ganz perfekten Filmen und Serien bis hin zu den Rollen, mit denen sie ihr Starpotenzial endgültig unter Beweis gestellt hat: Hier sind die besten Filme und Serien mit Alexandra Daddario – im Ranking vom schlechtesten bis zum besten.

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