1. Suicide Squad (2016)
Suicide Squad versprach eine andere Art von Superheldenfilm – einen, in dem die Schurken chaotisch und unberechenbar sein durften, anstatt edel und grüblerisch. Das Editing wirkt, als sei es von jemandem zusammengewürfelt worden, der gerade eine Panikattacke erleidet; es springt zwischen Stimmungen und Szenen hin und her, ohne auch nur den Hauch eines klaren Gespürs dafür zu zeigen, welche Geschichte es eigentlich erzählen will. Jared Letos Joker taucht gerade oft genug auf, um abzulenken, aber niemals oft genug, um wirklich von Bedeutung zu sein; währenddessen kämpft der Rest des Squads gegen einen vergessenswerten, leuchtenden Himmelsstrahl, der direkt aus irgendeinem anderen Blockbuster kopiert sein könnte. Die wahre Tragödie besteht darin, Will Smith und Margot Robbie dabei zuzusehen, wie sie Schwerstarbeit leisten, um einem Drehbuch Persönlichkeit einzuhauchen, das der Charakterentwicklung aktiv feindlich gegenüberzustehen scheint. | © Warner Bros. Pictures