„Ich lebe wie ein Amerikaner“: Streamer Asmongold verteidigt sein Messi-Haus

Asmongold verteidigt sein Chaos-Zimmer und erklärt, warum er Luxus ablehnt – doch viele finden das eklig.

Asmongold didnt shower for 3 months
Chaos, Ratten-Wecker und kein Luxus: Asmongold erklärt seinen Lebensstil © Asmongold

Asmongold, einer der bekanntesten amerikanischen Streamer, hat sich in den vergangenen Jahren eine riesige Community aufgebaut. Der 36-Jährige ist vor allem durch seine World of Warcraft-Streams und seine offenen, oft kontroversen Kommentare zu Gaming- und Popkultur-Themen bekannt geworden. Neben seiner Reichweite fällt er immer wieder durch sein unkonventionelles Lebensstil-Image auf und genau darum geht es jetzt wieder: Asmongold verteidigt sein chaotisches Zuhause und erklärt, warum er bewusst auf einen „Luxus-Lifestyle“ verzichtet.

Streamer wehrt sich gegen Kritik an Unordnung

Der Streamer wurde kürzlich erneut wegen des Zustands seines Streaming-Zimmers kritisiert. Das Zimmer gilt seit langem als Meme in der Szene: Müll, Unordnung und insgesamt ein sehr ungepflegter Eindruck. In der Vergangenheit hatte Asmongold bereits mehrfach „Aufräumaktionen“ gezeigt – und die waren alles andere als schön. Dabei fanden sich unter anderem vergammelte Lebensmittel und sogar tote Tiere im Müll, was bei vielen Zuschauern für Ekel sorgte, aber auch die Frage aufwarf, warum er sein Zuhause so verkommen lässt.

Auslöser der aktuellen Diskussion war ein Post des Streamers Denims, der ein Foto von Asmongolds Zimmer teilte, um dessen Meinung zu einem Thema lächerlich zu machen. Asmongold reagierte darauf und verteidigte sich vehement. Er betonte, dass er trotz seines Erfolgs und seines Reichtums bewusst einen „normalen“ Lebensstil führt – im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Creators. In seinen Aussagen kritisierte er, dass viele Streamer sich ein Leben auf hohem Komfortniveau leisten: Lebensmittel werden geliefert, Haushaltshilfen kümmern sich um die Reinigung, und insgesamt wirke vieles wie ein luxuriöses, abgeschottetes Leben.

Asmongold stellte dagegen, dass er sein Haus selbst sauber hält, wenn es nötig ist. „Wenn ich will, dass mein Haus sauber ist, mache ich es selbst“, sagte er und betonte, dass er in dieser Hinsicht ein ganz normales Leben führt. Er verglich sich mit anderen Streamern wie Denims oder QTCinderella und meinte, diese würden in einer solchen Situation sofort jemanden bezahlen, um das Zimmer aufzuräumen. Er selbst hingegen habe seine Unordnung immer selbst beseitigt – und genau das sei für ihn ein Ausdruck von „echtem amerikanischem“ Alltag.

Seiner Meinung nach sei es ein Zeichen von Bodenständigkeit, sich nicht von Dienstleistern abhängig zu machen, sondern alltägliche Aufgaben selbst zu erledigen. Er sagte, er wolle nicht wie ein Prominenter leben, sondern „wie ein Amerikaner“ – also möglichst unabhängig und ohne den Luxus, den viele in der Streaming-Welt als Standard betrachten.

Asmongold sorgt erneut für Aufsehen

Die Debatte um Asmongolds Lebensstil ist nicht neu. Schon früher sorgte er mit ungewöhnlichen Aussagen für Aufsehen, etwa als er erklärte, ein toter Rattenkörper habe ihn als „Wecker“ gedient, weil der Geruch ihn morgens geweckt habe. Auch die Aussage, mehrere Monate nicht geduscht zu haben, ging viral und wurde in der Community breit diskutiert.

Ob man Asmongolds Lebensstil nun sympathisch oder ekelerregend findet – die Diskussion zeigt, wie sehr der Streamer bewusst ein Gegenbild zur glitzernden Influencer-Welt anbietet. Für ihn scheint klar: Wer sich selbst um seinen Alltag kümmert, bleibt mit der Realität verbunden – und genau das sei „amerikanisch“.

Wie findet ihr das? Findet ihr seine Erklärung macht Sinn oder hört sich das alles nach einer Ausrede für euch an?

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....