Filme schauen, as intended by Nolan – diese Filme verlangen einen großen Fernseher

Meme kann nur werden, was mehr als ein Fünkchen Wahrheit beinhaltet – wer großes Kino erleben will, braucht große Bildschirme.

The Odyssey, Avatar und Superman – Filme die groß gefeiert werden MÜSSEN. | © Warner Bros. / 20th Century Fox

Spätestens seit The Odyssey glaubt das halbe Internet zu den größten Kino-Connoisseuren aller Zeiten zu gehören und Filme nur noch "as Nolan intended" gucken zu können. Und klar, für die allermeisten geht es dabei um ein Meme, den neuesten Streifen mit Matt Damon, Zendaya und Co auf möglichst absurde Weise zu sehen – doch einige und auch Nolan selbst meinen es durchaus ernst, wenn sie fordern, bestimmte Werke auch nur auf ganz bestimmte Art wirklich genießen zu können.

Der Regisseur hat den Satz "See it on the biggest screen possible“ über Jahre praktisch zum Markenzeichen gemacht. Seine Filme werden mit IMAX-Kameras gedreht, nutzen riesige Bildformate und setzen auf praktische Effekte statt CGI. Die Idee dahinter: Das Bild soll den Zuschauer komplett einnehmen. Etwas, was eigentlich nur durch das Kino möglich ist – oder eben einen wirklich großen, qualitativ hochwertigen TV, wie einen dieser hier, die ihr Dank Samsung Gaming Weeks auch noch erstaunlich günstig abstauben könnt.

Doch Nolan ist längst nicht mehr der einzige Regisseur, dessen Filme von einem großen Fernseher profitieren. Gerade die aktuellen Blockbuster von James Gunn, James Cameron und gleichartigen Namen setzen immer stärker auf spektakuläre Kamerabilder, extreme Details und Kontraste, die auf einem 75- oder 85-Zoll-TV deutlich mehr Wirkung entfalten als auf kleineren Displays.

The Odyssey – Filmgenuss als Meme

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The Odyssey | © Universal

Mit The Odyssey bringt Christopher Nolan 2026 sein bislang ambitioniertestes Projekt ins Kino. Der Film wurde erneut umfangreich mit IMAX-Technik produziert und setzt auf riesige Landschaften, lange Totalen und möglichst wenig digitale Tricks.

Gerade solche Bilder leben davon, dass man möglichst viele Details gleichzeitig wahrnimmt. Auf kleinen Bildschirmen verschwinden viele dieser Feinheiten schlicht im Hintergrund. Wer den Film später zuhause noch einmal erlebt, kommt dem Kinogefühl mit einem großen Fernseher deutlich näher.

Aus der Idee, den Film so zusehen, wie der Regisseur ihn sich erdachte, wurde das Meme geboren, welches Kino-Fans weltweit nun die Frage stellen lässt, reicht meine Heim-Glotze aus, um diesem Blockbuster und den beteiligten Künstlern den Respekt zu zollen, der ihnen gebührt.

Avatar: Fire and Ash – Der erste seiner Zunft

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Avatar: Fire & Ash | © 20th Century Fox

Wenn James Cameron einen Film veröffentlicht, geht es fast immer darum, Grenzen der Bildtechnik auszureizen.

Schon der erste Avatar-Film veränderte, wie viele Zuschauer Filme verstanden. Plötzlich war klar, dass Bilder nicht einfach nur groß waren, weil die Kinoleinwand eben etwas breiter und höher war, sondern, dass nur so die monumentale, epochale Idee, die hinter der Geschichte und ihrer Darstellung steckte, nur auf diese Weise vermittelt werden könnte.

Avatar: Fire and Ash setzt erneut auf riesige Landschaften, leuchtende Farben und extrem feine CGI-Details. Die Welt von Pandora wirkt umso beeindruckender, je größer das Bild ist. Gerade OLED-Displays mit kräftigen Schwarzwerten und hoher Farbdarstellung können hier ihre Stärken ausspielen.

F1 – Größer, schneller, klarer

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F1 | © Warner Bros.

Auch Joseph Kosinskis F1 gehört zu den Filmen, die möglichst immersiv erlebt werden wollen.

Auch wenn den Zuschauer hier keine gewaltigen Fantasyschlachten und überdimensionale Szenerien erwarten, die gewaltiger Wirken als alles, was die Realität zu bieten hat, bedarf es mehr als dem nächsten TV um wirklich erfassen zu können, was sich hier abspielt. Die Rennszenen wurden mit speziell entwickelten Kameras direkt an den Fahrzeugen aufgenommen. Dadurch sitzt der Zuschauer praktisch selbst im Cockpit. Je größer der Bildschirm, desto stärker entsteht dieser Effekt – insbesondere in Kombination mit einer guten Soundbar oder einem Heimkinosystem.

Superman – Comics, größer als die Wirklichkeit

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Superman | © Warner Bros.

Ist es ein Vogel? Ein Flugzeug? Auf einem kleinen Bildschirm kann das kaum einer sagen...

James Gunns neues DC-Universum startet mit einem Film, der bewusst größer und farbenfroher inszeniert wurde als viele Superheldenfilme der vergangenen Jahre.

Flugszenen, gigantische Städte und schnelle Actionsequenzen profitieren enorm von einer großen Bildfläche. Superman als Wesen, das schneller als ein normaler Mensch ist, höher fliegt, als für uns Sterbliche vorstellbar und Gegner bezwingt, die jede normale Filmfigur um dutzende Köpfe überragen, verdient es, dass all dies auch entsprechend sichtbar wird.

Besonders wenn mehrere Figuren gleichzeitig im Bild agieren – und spätestens seit den Avengers leben Superhelden-Filme nunmal auch von einem entsprechend beeindruckenden Essemble – fällt auf größeren Fernsehern deutlich mehr ins Auge.

Dune: Messiah – Die nächste Generation?

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Dune: Messiah | © Warner Bros.

Schon die ersten beiden Teile von Dune haben gezeigt, warum Denis Villeneuve zu den Regisseuren gehört, deren Filme möglichst groß gesehen werden sollten. Mit dem Wissen, dass er sich unter anderem an der Odyssey zu messen haben würde, ist davon auszugehen, dass das Finale der Wüstenplanet-Reihe noch imposanter und gewaltiger sein könnte, als alles, bisher bekannte.

Breite Wüstenlandschaften, monumentale Architektur und lange Kamerafahrten entfalten ihre Wirkung erst richtig, wenn das Bild genügend Platz bekommt. Wurmungeheuer, Bauten und Raumschiffe, die alles überragen, was das echte Leben und Hollywood je zu bieten hatten, verkümmern auf einem Bildschirm, der kaum größer als ein Tabletscreen ist, regelrecht.

Sollte Dune: Messiah auch nur annähernd fortführen, was die ersten beiden Filme aufgefahren haben, wäre es eine regelrechte Beleidigung dessendiesen Stil fortführen, dürfte sich daran nichts ändern.

Große Fernseher sind längst kein Luxus mehr

Noch vor wenigen Jahren galten Fernseher ab 75 Zoll als absolute Premiumklasse. Wer einen Blockbuster also entsprechend groß genießen wollte, musste sich das auch leisten können.

Inzwischen sind große Modelle deutlich erschwinglicher geworden und bieten gleichzeitig moderne Features wie 4K-Auflösung, OLED- oder Neo-QLED-Panels, hohe Bildwiederholraten sowie Unterstützung für HDR und Dolby Atmos – nicht nur für Filme, sondern auch fürs Gaming.

Wer ohnehin über ein Upgrade nachdenkt, findet aktuell im Rahmen der Samsung Gaming Weeks bei EURONICS zahlreiche Aktionsmodelle – vom OLED-TV bis zu großen Neo-QLED-Geräten, die sich sowohl für Filme als auch für Gaming eignen. Die Aktion ergänzt aktuelle Samsung-Angebote, bei denen je nach Modell unter anderem Cashback oder Streaming-Vorteile möglich sind.

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....