Jake und Logan Paul streiten sich über Politik – einer von ihnen gab an, Bad Bunnys Halbzeitshow aus Protest ausgeschaltet zu haben, der andere kritisiert ihn dafür.
Am Super Bowl-Sonntag gerieten Jake und Logan Paul online miteinander in Streit.
Die vielleicht kontroversesten Brüder auf YouTube
Die Paul Brüder Jake und Logan stehen seit vielen Jahren im Rampenlicht. Sie begannen als reine YouTuber und haben seitdem verschiedene Nebenprojekte gestartet. Aber eines ist immer gleich geblieben: Sowohl Logan als auch Paul neigen dazu, im Mittelpunkt von Online-Dramen zu stehen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was sie bisher gemacht haben, click hier: Jake Pauls MMA-Karriere scheint zu enden, noch bevor sie überhaupt begonnen hat
Nun wurden die beiden dabei gesehen, wie sie sich über Bad Bunnys Halbzeitshow beim Super Bowl 2026 stritten. Der Musiker Bad Bunny ist bekannt für seine politischen Botschaften in seiner ansonsten fröhlichen Tanzmusik. Jake Paul schien Bad Bunnys Show nicht zu mögen und postete, dass er sie absichtlich ausschalten würde:
Purposefully turning off the halftime show
— Jake Paul (@jakepaul) February 8, 2026
Let's rally together and show big corporations they can't just do whatever they want without consequences
(which equals viewership for them)
You are their benefit. Realize you have power.
Turn off this halftime. A fake American...
Das löste natürlich große Empörung aus. Die Leute sind nicht nur verärgert darüber, dass er offenbar mit rechten Politikern übereinstimmt, die dazu aufrufen, die Show auszuschalten, sondern Jake Paul bezeichnete Bad Bunny in seinem Tweet auch als "keinen echten Amerikaner". Der Musiker, der auch unter dem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio bekannt ist, stammt aus Puerto Rico. Viele Leute behaupten zwar, dass er deshalb eigentlich kein Amerikaner sei, aber die Einwohner von Puerto Rico sind offiziell US-Bürger.
Kritik von allen Seiten
Nach seiner ersten Stellungnahme erhielt Jake Paul zahlreiche Gegenreaktionen, nicht nur aus dem Internet, sondern auch von seinem eigenen Bruder. Logan Paul zitierte das ursprüngliche Statement seines Bruders, um seine eigene Haltung zu dieser Situation zu verdeutlichen:
I love my brother but I don't agree with this
— Logan Paul (@LoganPaul) February 9, 2026
Puerto Ricans are Americans & I'm happy they were given the opportunity to showcase the talent that comes from the island https://t.co/yCsuwa79gk
Dadurch wirkte Logan Paul in den Augen vieler viel sympathischer als Jake Paul, was möglicherweise auch Jake Pauls Reaktion danach ausgelöst hat. Der YouTuber und Boxer versuchte zu verdeutlichen, dass er nicht andeuten wollte, dass Bad Bunny kein Amerikaner sei, weil er aus Puerto Rico stammt, sondern dass seine Haltung gegenüber der ICE das eigentliche Problem sei. Jake behauptete, dass Menschen, die die ICE nicht unterstützen, keine echten Amerikaner sein könnten und dass er sie daher nicht unterstützen könne.
Aber selbst davon ruderte er wieder zurück. Am nächsten Tag äußerte er sich erneut zu diesem Thema:
Guys i love bad bunny idk what happened on my twitter last night ?? wtf
— Jake Paul (@jakepaul) February 9, 2026
Versuchte Schadensbegrenzung
Vielleicht sind es all die Schläge ins Gesicht, die Jake Paul während seiner Boxkämpfe einstecken muss, oder seine YouTuber-Intuition, die ihn zu Schadensbegrenzung veranlasst, aber seine vielen Widersprüche haben viele Nutzer verwirrt.
Aber auch Logan Paul schien sich selbst zu widersprechen. In einem Interview vor dem Kampf wurde er gefragt, ob er sich auf die Halbzeitshow freue, worauf er prompt mit einem scharfen, abweisenden No antwortete, was viele als eine Form der Abneigung gegenüber dem Künstler auffassten:
Hour before the Super Bowlpic.twitter.com/oKZ4ATJWvv
— RGF (@rgfray1) February 9, 2026