Er ist Schauspieler, Musiker, Meme und ein singender Schildkrötendrache – und dennoch noch viel mehr.
Er war ein falscher Lehrer, ein Panda, ein Videospiel-Avatar, der König der Koopas und inzwischen sogar Steve aus Minecraft. Dazu kommt eine echte Rockband, mit der er einen Grammy gewann. Jack Black hat sich über mehr als drei Jahrzehnte eine Karriere aufgebaut, bei der die Grenze zwischen Schauspieler, Musiker und komplett eskaliertem Entertainer irgendwann praktisch verschwunden ist.
Die vielleicht unglaublichste Geschichte rund um ihn betrifft allerdings gar nicht Jack Black selbst. Seine Mutter war Luft- und Raumfahrtingenieurin, arbeitete an Technik für das Apollo-Programm und löste am Tag seiner Geburt noch ein technisches Problem, bevor sie ihn zur Welt brachte. Jahrzehnte später sollte ihr Sohn dann auf seine Weise ebenfalls Geschichte schreiben – indem er unter anderem Bowser ein Klavier vorsetzte und aus dem Mario-Bösewicht plötzlich einen Sänger machte.
Am heutigen 28. August 2026 feiert Jack Black seinen 57. Geburtstag.
Eigentlich heißt Jack Black gar nicht Jack
Jack Black wurde am 28. August 1969 in Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien geboren. Sein vollständiger Name lautet Thomas Jacob Black. Jack war lediglich der Name, mit dem ihn seine Familie schon früh ansprach – und der später zu seinem Künstlernamen wurde.
Seine Eltern waren beide Ingenieure. Sein Vater Thomas William Black arbeitete unter anderem im Bereich Satellitentechnik. Seine Mutter Judith Love Cohen hatte allerdings eine Karriere, bei der selbst die Filmografie ihres später weltberühmten Sohnes ziemlich bodenständig wirkt.
Mutter war Raketenwissenschaftlerin
Judith Love Cohen war Elektro- und Luft- und Raumfahrtingenieurin und arbeitete über Jahrzehnte in der amerikanischen Raumfahrtindustrie. Sie war unter anderem an Systemen für die Minuteman-Rakete, Pioneer-Raumsonden, Satellitentechnik und später an der wissenschaftlichen Bodenstation des Hubble-Weltraumteleskops beteiligt.
Besonders stolz war sie allerdings auf ihre Arbeit am Apollo-Programm.
Cohen arbeitete im Team, das das sogenannte Abort Guidance System für die Mondlandefähre entwickelte. Das System war als unabhängige Notfallnavigation gedacht. Als die Apollo-13-Mission 1970 nach der Explosion eines Sauerstofftanks in Lebensgefahr geriet, gehörte genau diese Technik zu den Systemen, die dabei halfen, die Astronauten sicher zurückzubringen. Nach Angaben ihres Sohnes Neil Siegel war Cohen später persönlich dabei, als die Apollo-13-Astronauten Mitarbeitern ihres Unternehmens TRW für ihre Arbeit dankten.
Jack Black konnte damit später völlig berechtigt sagen, dass seine Mutter dabei geholfen hatte, Apollo 13 zu retten.
Am Tag von Jacks Geburt arbeitete seine Mutter noch
Und die wahrscheinlich beste Geschichte über Judith Love Cohen ereignete sich ausgerechnet am 28. August 1969. Sie ging an dem Tag, an dem Jack geboren wurde, zunächst ganz normal zur Arbeit. Als schließlich klar wurde, dass sie ins Krankenhaus musste, nahm Cohen laut der späteren Erinnerung ihres älteren Sohnes Neil einen Computerausdruck eines Problems mit, an dem sie gerade arbeitete.
Im Krankenhaus beschäftigte sie sich weiter damit. Später am Tag rief sie ihren Chef an und erklärte ihm, dass sie das Problem gelöst habe. Und nebenbei war inzwischen auch Jack Black geboren worden.
Neil Siegel fasste die Geschichte Jahre später entsprechend trocken zusammen: Seine Mutter meldete ihrem Chef zuerst die Lösung des Problems – und ach ja, das Baby sei ebenfalls da.
Cohen setzte sich später stark für Frauen in technischen Berufen ein. Nach ihrer aktiven Ingenieurskarriere veröffentlichte sie Kinderbücher, die insbesondere Mädchen für Berufe in Wissenschaft und Technik begeistern sollten. Das erste davon trug den Titel You Can Be a Woman Engineer. Weil sie dafür zunächst keinen Verlag fand, gründete sie kurzerhand gemeinsam mit ihrem Mann einen eigenen. Mehr als 100.000 Exemplare ihrer Bücher wurden verkauft.
Jack Black wuchs also nicht unbedingt in einer durchschnittlichen Familie auf.
Mit 14 auf der schiefen Bahn
Seine Jugend verlief trotzdem alles andere als problemlos. Als Black zehn Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Einige Jahre später geriet er nach eigener Aussage in ein schwieriges Umfeld und entwickelte Probleme mit Drogen.
Black sprach später offen darüber, dass er bereits mit 14 Jahren Kokain konsumierte. Er hing mit Menschen herum, vor denen er irgendwann selbst Angst hatte. Einer seiner damaligen Bekannten habe ihm sogar gedroht, ihn umzubringen, weshalb Black zeitweise Angst hatte, überhaupt zur Schule zu gehen.
Seine Eltern schickten ihn schließlich auf eine Schule, die speziell auf Jugendliche ausgerichtet war, die im klassischen Schulsystem Schwierigkeiten hatten. Später besuchte Black die Crossroads School in Santa Monica und fand dort immer stärker zum Theater.
Rückblickend war das vermutlich die deutlich bessere Droge.
Tim Robbins brachte ihn schließlich vor die Kamera
Black studierte später an der University of California in Los Angeles, brach sein Studium jedoch ab, um sich auf die Schauspielerei zu konzentrieren.
Eine wichtige Rolle spielte dabei Tim Robbins. Black war Mitglied von Robbins' Theatergruppe The Actors' Gang und bekam über ihn schließlich eine kleine Rolle in der Polit-Satire Bob Roberts.
Es folgten zahlreiche Nebenrollen. Wer ältere Filme mit Jack Black heute noch einmal schaut, kann ihn plötzlich an Stellen entdecken, an die sich wahrscheinlich kaum jemand erinnert. Er war unter anderem in Demolition Man, Waterworld, Dead Man Walking – Sein letzter Gang, Der Cable Guy – Die Nervensäge, Mars Attacks! und Der Staatsfeind Nr. 1 zu sehen.
Meistens waren das kleine Rollen. Das Problem war nur: Jack Black hatte die unangenehme Angewohnheit, selbst in wenigen Minuten Bildschirmzeit ziemlich schwer zu übersehen zu sein.
Kyle Gass brachte ihm Gitarre bei – gegen Essen
Parallel zur Schauspielerei entstand eine zweite Karriere.
Bei The Actors' Gang lernte Black den Musiker und Schauspieler Kyle Gass kennen. Die beiden verstanden sich zunächst offenbar nicht besonders gut. Gass war innerhalb der Theatergruppe der erfahrenere Musiker und fühlte sich von Blacks enormer Energie teilweise sogar bedroht.
Irgendwann wurden sie trotzdem Freunde.
Black konnte damals noch nicht richtig Gitarre spielen. Also entstand ein ziemlich einfacher Deal: Kyle Gass brachte ihm Gitarre bei – und Black versorgte ihn dafür mit Essen, häufig von Jack in the Box.
Aus diesen Gitarrenstunden entstand schließlich Tenacious D.
Tenacious D: Die selbsternannte besten Band der Welt
Jack Black und Kyle Gass gründeten Tenacious D 1994. Ihr Konzept war denkbar bescheiden: Zwei Typen mit Akustikgitarren spielten vollkommen übertriebene Rockmusik und verhielten sich dabei so, als seien sie die größte und wichtigste Band der Musikgeschichte.
Ein Großteil des Witzes bestand darin, dass beide diese Behauptung mit maximalem Ernst vortrugen.
Die Gruppe spielte zunächst in kleinen Clubs in Los Angeles und bekam später sogar eine eigene HBO-Serie. 2001 erschien schließlich das Debütalbum Tenacious D mit Songs wie Tribute und Wonderboy.
Besonders Tribute wurde zum Kultsong. Die Handlung ist im Grunde perfekt für Tenacious D: Black und Gass begegnen einem Dämon und müssen den besten Song der Welt spielen, um ihre Seelen zu retten. Anschließend können sie sich allerdings nicht mehr daran erinnern, wie dieser Song geklungen hat – weshalb Tribute eben nur eine Hommage an den angeblich besten Song der Welt ist.
Dass aus dem Comedy-Projekt irgendwann eine ernsthaft erfolgreiche Rockband werden würde, war wahrscheinlich selbst für Black und Gass schwer vorhersehbar.
Jack Black besitzt einen Grammy für Metal
2015 gewann Tenacious D mit ihrer Version von The Last in Line den Grammy für die beste Metal-Performance.
Damit setzte sich eine Comedy-Rockband in einer echten Metal-Kategorie durch. Für Jack Black war es der erste Grammy-Sieg seiner Karriere. Zuvor hatte Tenacious D mit dem Album Rize of the Fenix bereits eine Grammy-Nominierung erhalten.
Jack Black ist damit nicht nur ein Schauspieler, der überzeugend einen Rockmusiker spielen kann.
Er ist tatsächlich ein Grammy-prämierter Rockmusiker.
High Fidelity machte plötzlich alle auf ihn aufmerksam
Seinen großen Durchbruch als Filmschauspieler feierte Black ungefähr zur gleichen Zeit, in der Tenacious D immer bekannter wurde.
Im Jahr 2000 spielte er in High Fidelity den Plattenladenmitarbeiter Barry Judd. Neben John Cusack bekam Black zwar nicht die Hauptrolle, stahl mit seiner lauten, arroganten und gleichzeitig extrem musikalischen Figur aber regelmäßig die Szene.
Danach wurden seine Rollen größer. Es folgten unter anderem Schwer verliebt und Nix wie raus aus Orange County.
2003 kam schließlich ein Film, bei dem es rückblickend schwer vorstellbar ist, dass die Hauptrolle überhaupt jemand anderes hätte spielen können.
School of Rock war praktisch die perfekte Jack-Black-Rolle
In School of Rock spielt Black den erfolglosen Musiker Dewey Finn, der sich als Aushilfslehrer ausgibt und eine Klasse von Privatschülern heimlich zu einer Rockband umfunktioniert.
Die Rolle verband praktisch alles, was Jack Black ausmachte: Schauspiel, Comedy, Rockmusik, körperliche Eskalation und einen Mann, der innerhalb weniger Sekunden von einem Flüstern in einen vollständigen Led-Zeppelin-Modus wechseln kann.
Der Film wurde zu einem seiner größten frühen Erfolge und brachte Black unter anderem eine Golden-Globe-Nominierung ein. Auch mehr als 20 Jahre später gehört Dewey Finn zu seinen bekanntesten Figuren.
Ein zusätzlicher schöner Effekt: Black musste im Film eigentlich kaum vortäuschen, ein völlig besessener Rockfan zu sein.
Peter Jackson machte ihm einen ernsten Filmproduzenten
Black ließ sich anschließend allerdings nicht vollständig auf Comedy festlegen.
2005 besetzte Peter Jackson ihn in King Kong als den ehrgeizigen Filmemacher Carl Denham. Für Black war die Rolle deutlich weniger albern als vieles, was das Publikum bis dahin von ihm kannte.
Es folgten Filme wie Liebe braucht keine Ferien, in dem Black überraschend zurückhaltend einen Filmkomponisten spielte, und später Bernie – Leichen pflastern seinen Weg. Gerade seine Darstellung des realen Bestatters Bernie Tiede zeigte, dass er auch wesentlich ruhigere und düsterere Figuren tragen konnte.
Jack Black im Hollywood-Olymp...
2008 bekam Black eine weitere Rolle, die ihn über Jahrzehnte begleiten sollte.
In Kung Fu Panda sprach er in der englischen Originalfassung Po – einen tollpatschigen, verfressenen Panda, der vollkommen unerwartet zum legendären Drachenkrieger bestimmt wird.
Die Figur passte erneut erstaunlich gut zu Blacks eigener Energie. Po kann innerhalb weniger Sekunden fanboyen, schreien, kämpfen, essen und eine überraschend emotionale Lebensweisheit lernen. Black kehrte für Kung Fu Panda 2, Kung Fu Panda 3 und zuletzt 2024 für Kung Fu Panda 4 zurück. Damit begleitet ihn Po inzwischen seit fast zwei Jahrzehnten.
Nach einigen schwächeren Kinojahren landete Black 2017 mit Jumanji: Willkommen im Dschungel einen weiteren riesigen Erfolg. Das Besondere an seiner Rolle: Black spielt Professor Sheldon Oberon, einen männlichen Videospielavatar, in dessen Körper allerdings die Teenagerin Bethany steckt.
Damit verbrachte ein erheblicher Teil des Films Jack Black damit, eine junge Frau zu spielen, die panisch feststellt, dass sie nun wie Jack Black aussieht.
2019 folgte Jumanji: The Next Level. Und auch 2026 ist die Reihe noch nicht beendet. Für Dezember ist mit Jumanji: Open World das Finale der aktuellen Filmreihe angekündigt. Black bezeichnete den neuen Teil bei der CinemaCon sogar als seinen bisherigen Favoriten der Reihe.
... und als Marios singender Erzfeind
2023 bekam Black eine Rolle, die auf dem Papier zunächst vor allem nach klassischer Synchronarbeit klang. In Der Super Mario Bros. Film sprach er Bowser.
Doch einen Schauspieler, der gleichzeitig die Hälfte von Tenacious D bildet, als Bowser zu besetzen und ihn anschließend einfach nur böse reden zu lassen, wäre vermutlich Verschwendung gewesen.
Während der Produktion entstand deshalb die Idee, Bowser singen zu lassen.
Black erzählte später, dass er zunächst sogar skeptisch gewesen sei, als die Filmemacher mit der Idee einer Gesangseinlage auf ihn zukamen. Erst als er hörte, in welche Richtung der Song gehen sollte, war er überzeugt. Black arbeitete schließlich gemeinsam mit den Regisseuren Aaron Horvath und Michael Jelenic, Editor Eric Osmond und seinem langjährigen musikalischen Partner John Spiker an dem Stück.
Das Ergebnis war Peaches.
Statt einfach nur die Weltherrschaft anzustreben, sitzt Bowser im Film am Klavier und singt eine dramatische Liebeserklärung an Prinzessin Peach. Und Jack Black spielte die Nummer nicht wie einen kleinen Gag. Er sang sie mit derselben Intensität, mit der Tenacious D normalerweise Dämonen, Rockgötter oder magische Plektren besingt.
Genau dadurch funktionierte der Witz.
Peaches entwickelte sich nach dem Kinostart zu einem viralen Hit. Der Song schaffte es sogar in die Billboard Hot 100 und erreichte dort Platz 56. Black erhielt für das Lied gemeinsam mit den anderen Autoren eine Golden-Globe-Nominierung.
Bowser konnte damit jahrzehntelang Feuer spucken, Prinzessinnen entführen und ganze Königreiche terrorisieren. Jack Black brachte ihm aber offenbar erst bei, dass das eigentliche Endgame eine Piano-Ballade ist.
Aus Jack wird Steve
2025 folgte bereits die nächste Videospielrolle.
In Ein Minecraft Film übernahm Black die Rolle von Steve. Schon der erste Trailer sorgte dafür, dass seine dramatische Vorstellung mit dem Satz, er sei Steve, innerhalb kürzester Zeit zum Meme wurde.
Der Film entwickelte sich anschließend trotz gemischter Kritiken zu einem enormen Publikumserfolg. Besonders Szenen und Ausrufe wie Chicken Jockey wurden in sozialen Netzwerken derart populär, dass Kinovorstellungen teilweise selbst zu einer Art Mitmachveranstaltung wurden.
Natürlich wurde auch dort wieder gesungen.
Black steuerte mehrere musikalische Momente zum Film bei und verwandelte damit auch Minecraft ein Stück weit in ein Jack-Black-Musical.
Tenacious D vs. Trump und gegeneinander
Nicht jede Geschichte aus Blacks Karriere war allerdings lustig.
Im Juli 2024 spielte Tenacious D in Sydney. Während der Show wurde Kyle Gass auf der Bühne mit einem Geburtstagskuchen überrascht. Black forderte ihn auf, sich etwas zu wünschen.
Gass machte daraufhin einen Witz über das kurz zuvor gescheiterte Attentat auf Donald Trump (den Menschen) und sagte sinngemäß, der Schütze solle beim nächsten Mal nicht danebenschießen.
Die Aussage löste massive Kritik aus. Black erklärte anschließend, er sei von der Äußerung überrascht worden und lehne politische Gewalt sowie Hassrede ab. Die restliche Tour wurde abgesagt und alle weiteren kreativen Pläne von Tenacious D wurden zunächst auf Eis gelegt. Gass entschuldigte sich ebenfalls.
Anfang 2026 erklärte Kyle Gass, dass er und Black ihren Streit inzwischen aufgearbeitet hätten und Tenacious D zurückkehren werde. Er verglich ihre Zusammenarbeit dabei mit einer Ehe, die Höhen und Tiefen durchmache.
Jack Black bremste die Erwartungen wenige Monate später allerdings wieder.
Im April 2026 sagte er, dass es aktuell keine konkreten Pläne für eine Reunion gebe. Stand August 2026 ist die Freundschaft zwischen den beiden damit offenbar nicht beendet, eine tatsächliche Rückkehr von Tenacious D aber weiterhin nicht offiziell angesetzt.
Seine spätere Ehefrau kannte Jack Black schon aus der Schule
Auch Jack Blacks Liebesgeschichte hat einen ziemlich passenden Twist.
Tanya Haden besuchte bereits gemeinsam mit ihm die Crossroads School. Haden ist selbst Musikerin und Künstlerin und die Tochter des berühmten Jazzbassisten Charlie Haden.
Black fand sie damals offenbar schon großartig.
Er traute sich nur nicht, sie anzusprechen.
Jahre später trafen sich beide bei der Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freundes wieder. Black erzählte später, dass er praktisch zwei Jahrzehnte gebraucht habe, um den Mut aufzubringen, sich ihr wirklich anzunähern. 2006 heirateten die beiden.
Sie haben zwei Söhne, Samuel und Thomas. Beide interessieren sich ebenfalls für Musik und kreative Arbeit, wobei Black immer wieder betont hat, dass er sie nicht in seine eigenen beruflichen Fußstapfen drängen möchte.
Jack Black nutzt seine Popularität auch für Kinderhilfsprojekte
Neben seiner Arbeit unterstützt Black regelmäßig wohltätige Projekte. Dazu gehört unter anderem Games for Love, eine Organisation, die Kinder in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen durch Videospiele und Gaming-Projekte unterstützt.
Black stellte dafür unter anderem signierte Gegenstände aus Der Super Mario Bros. Film zur Verfügung. Nach Angaben der Organisation half seine Unterstützung dabei, mehr als 50.000 Kinder zu erreichen.
Auch bei anderen Charity-Aktionen taucht Black immer wieder auf – häufig mit genau dem Mittel, das seine gesamte Karriere geprägt hat: Leute zum Lachen bringen und möglichst wenig Angst davor haben, sich dabei komplett zum Idioten zu machen.
Mit 57 Jahren steckt Jack Black gleichzeitig in Mario, Minecraft und Jumanji
Jack Blacks Karriere ist inzwischen schwer in eine einzelne Kategorie zu packen.
Er ist Hollywood-Schauspieler, aber gleichzeitig Teil einer echten Rockband. Er kann in einem Peter-Jackson-Epos mitspielen und wenige Jahre später einen Panda synchronisieren. Er besitzt einen Grammy für Metal, obwohl ein großer Teil seiner Musik davon handelt, wie großartig seine eigene Band angeblich ist. Er spielte einen falschen Lehrer, der Kindern Rockmusik beibringt, und wurde damit zu einem seiner beliebtesten Filmcharaktere überhaupt.
Und auch 2026 ist von einem ruhigen Karriereende nichts zu sehen.
Mit Der Super Mario Galaxy Film war Black in diesem Jahr bereits erneut als Bowser im Kino zu hören. Die Fortsetzung von Ein Minecraft Film befindet sich in Produktion. Und Ende des Jahres kehrt er in Jumanji: Open World noch einmal als Professor Oberon zurück.
Vielleicht ist die außergewöhnlichste Sache an Jack Black deshalb gar nicht, dass er Schauspieler und Rockstar gleichzeitig wurde.
Es ist die Konsequenz, mit der er praktisch jede Rolle irgendwann in Jack Black verwandelt.
Aus einem Aushilfslehrer wird ein Rockmusiker. Aus einem Panda wird ein Kung-Fu-Fanboy. Aus Steve wird ein singender Minecraft-Held.
Und aus Bowser, dem jahrzehntelang wahrscheinlich berühmtesten Prinzessinnen-Entführer der Videospielgeschichte, wurde plötzlich ein Typ, der alleine am Klavier sitzt und Liebeslieder über Peach singt.
Vielleicht liegt das aber auch einfach in der Familie.
Seine Mutter half schließlich dabei, Menschen aus dem Weltraum zurück auf die Erde zu bringen.
Da durfte ihr Sohn ruhig etwas Ungewöhnlicheres machen.
