MrBeast hat eines seiner größten Hilfsprojekte vorgestellt: ein fast 8,7 Millionen Euro teures Dorf in Ghana.
Der YouTube-Star hat in Ghana eine komplette Gemeinde errichten lassen, um Kindern dabei zu helfen, aus illegaler Arbeit auf Kakaofarmen herauszukommen und stattdessen eine Schule besuchen zu können. Das Abna Dakwa Village wurde innerhalb von rund acht Monaten gebaut, nachdem das Projekt zuvor etwa ein Jahr lang geplant worden war.
Das Dorf entstand auf bislang unbebautem Gelände und soll Familien mit Wohnraum, sauberem Wasser und Zugang zu Bildung versorgen. Gleichzeitig steht das Projekt im Zusammenhang mit MrBeasts Engagement für die Kakaobranche und seine Schokoladenmarke Feastables.
Schule, Klinik und kostenlose Häuser
Zum Abna Dakwa Village gehört eine Schule, die mehr als 300 Kinder aufnehmen kann. Außerdem gibt es eine medizinische Klinik, einen Marktplatz und zehn kostenlose Häuser für Lehrer.
Die Gemeinde verfügt außerdem über eine Solarstromanlage und zwei Wassertürme, die für sauberes Trinkwasser sorgen sollen. Auch eine landwirtschaftliche Anlage mit Fischbecken gehört zum Projekt.
Ein wichtiges Ziel ist es, Kindern eine Alternative zur Arbeit auf Kakaofarmen zu bieten. Die Schülerinnen und Schüler sollen in den kommenden fünf Jahren täglich kostenlose Mahlzeiten erhalten. Unterstützt wird dieser Teil des Projekts von der Rockefeller Foundation.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem 1 Billion Followers Summit, der Varkey Foundation und den Mohammed bin Rashid Al Maktoum Global Initiatives. Zehn Creator aus verschiedenen Ländern reisten außerdem nach Ghana, um im Rahmen der Kampagne „1 Billion Acts of Kindness“ beim Bau zu helfen.
MrBeast nimmt die Schokoladenindustrie ins Visier
Das Projekt steht in direktem Zusammenhang mit MrBeasts längerem Engagement gegen Kinderarbeit in Westafrika. Bereits 2025 kündigte der YouTuber an, Kindern dabei helfen zu wollen, Kakaofarmen zu verlassen und wieder zur Schule zu gehen.
Mit seinem neuen Projekt richtet sich MrBeast auch direkt an die Schokoladenindustrie. In seinem Video argumentiert er, dass große Schokoladenhersteller das Problem nur dann ernst nehmen würden, wenn Verbraucher stärker darauf achten, unter welchen Bedingungen Kakao produziert wird.
MrBeast musste sich in der Vergangenheit allerdings auch Kritik an seinen Charity-Projekten stellen. Kritiker hinterfragen unter anderem, ob es angemessen ist, große Hilfsaktionen zu filmen und gleichzeitig als Content zu vermarkten. MrBeast hat diesen Ansatz verteidigt und verweist auf die Arbeit seiner Wohltätigkeitsorganisation.
Das Abna Dakwa Village ist nun eines seiner bisher größten Projekte, um gegen die Bedingungen rund um Kinderarbeit in der Kakaobranche vorzugehen.
Was haltet ihr von MrBeasts neuestem Charity-Projekt? Schreibt es in die Kommentare!
