Wenn man den großen Streamern in letzter Zeit beim Spielen von ARC Raiders zuschaut, entsteht schnell der Eindruck, dass das Spiel ein ernstzunehmendes Cheater-Problem hat.
Cheater sorgen in ARC Raiders immer häufiger für Frust, vor allem bei bekannten Streamern. Nach anhaltender Kritik hat sich Embark nun zu konkreten Maßnahmen geäußert.
Große Streamer kritisieren Cheater-Problem in Arc Raiders
Arc Raiders begeistert seit seinem Start Ende Oktober 2025 ein großes Publikum. Das Spiel konnte über 90 Prozent seiner ursprünglichen Spielerbasis auf Steam halten. In den letzten Wochen häufen sich jedoch die Beschwerden über Cheater, insbesondere beim Blick auf die Streams bekannter Content-Creator.
Dabei treten zahlreiche Cheat-Varianten auf: von Wallhacks und Aimbots bis hin zu gezielten Exploits, die es ermöglichen, Gegner durch Wände oder Deckungen anzugreifen. Vor allem große Streamer geraten dadurch verstärkt ins Visier solcher Spieler, was den Frust spürbar ansteigen lässt.
So warnte Ninja Embark davor, dass es ein schlechtes Licht auf das Spiel werfen könne, wenn Streamer regelmäßig mit Cheatern konfrontiert würden. Nadeshot berichtete sogar, dass er nach eigener Aussage beinahe in jeder Runde auf Cheater treffe. Die deutlichsten Worte fand jedoch Shroud:
„Es ist im Grunde völlig sinnlos. Das Spiel wird von diesen […] Typen beherrscht. Das ist buchstäblich das ganze Spiel – es wird komplett von ihnen kontrolliert. Embark hat keinerlei Kontrolle über ihr eigenes Spiel.“
Zusätzlich erklärte er, dass er derzeit keine Motivation mehr habe, Arc Raiders zu spielen, solange das Cheater-Problem nicht gelöst werde. Inzwischen hat sich Embark zu der anhaltenden Kritik geäußert und gibt Streamern Anlass zur Hoffnung, künftig nicht mehr überwiegend gegen Cheater antreten zu müssen.
Embark kündigt umfassende Maßnahmen gegen Cheater in ARC Raiders an
Embark teilte die Mitteilung im offiziellen Arc Raiders-Discord. In der Nachricht hieß es, dass man sich des Cheater-Problems bewusst sei und sich diesem in den kommenden Wochen intensiver widmen werde. Geplant seien dabei auch drastische Änderungen an den Richtlinien von Arc Raiders. Cheater sollen künftig besser erkannt und durch das Anti-Cheat-System effektiver gebannt werden. Zudem will Embark gezielt gegen Out-of-Bounds-Glitches sowie den Einsatz von Makros vorgehen. Auch das Problem des Stream Snipings wurde thematisiert. Hier stellte Embark ein neues Tool in Aussicht, das Streamer künftig besser vor gezielten Angriffen schützen soll.
Ob die angekündigten Maßnahmen ausreichen, um das Vertrauen der Community und insbesondere der großen Streamer zurückzugewinnen, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass Arc Raiders an einem entscheidenden Punkt steht: Gelingt es Embark, das Cheater-Problem nachhaltig in den Griff zu bekommen, könnte das Spiel seinen erfolgreichen Start langfristig absichern. Bleiben spürbare Verbesserungen hingegen aus, droht der anhaltende Frust prominenter Content-Creator auch die Wahrnehmung des Spiels über die eigene Community hinaus negativ zu prägen. Die kommenden Wochen dürften daher richtungsweisend für die Zukunft von Arc Raiders sein.
Was denkt ihr? Hattet ihr in Arc Raiders schon oft mit Cheatern zu tun? Schreibt es uns in die Kommentare!