Jeden Dienstag gibt es die Geschichte eines Champions in Kurzfassung!
Ist Syndra nun gut oder böse? Oder einfach komplett missverstanden? Syndras Geschichte ist die eines missverstandenen Kinds und dem daraus resultierenden, unüberwindbaren Zorns.
Ihre Kurzgeschichte
Syndra kommt aus den Ersten Landen, das man heute Ionia nennt. Als Kind konnte sie sich kaum auf etwas konzentrieren, wurde schnell abgelenkt und war eine Tagträumerin. Das wurde über die Zeit anstrengend für ihre Eltern und diese machten sie für Unglücke verantwortlich und sie bekam Ärger für ihre Unachtsamkeit. Am schlimmsten war jedoch, dass sie sich nie mit gleichaltrigen Kindern verstand, ihr Bruder war dabei am schlimmsten.
Syndra floh immer wieder zur Geisterweide, einem verwunschenen Baum, bei dem sie Ruhe und Trost fand und sich zurückziehen konnte. Eines Tages folgten ihr Bruder und seine Freunde ihr heimlich, verspotteten sie und bewarfen sie in ihrer Trauer mit Schmutz. In diesem Moment konnte Syndra sich nicht mehr zügeln und Kugeln voll dunkler Magie, voll Zorn und negativer Gefühle stiegen neben ihr auf. Die Kinder erschreckten sich zwar nur, doch die Geisterweide verkümmerte qualvoll, denn die Kugeln entzogen ihr und dem Land herum kostbare Lebensenergie. Die Dorfbewohner sahen den Tod der Geisterweide und machten Syndra und ihre Familie dafür verantwortlich. Sie konnten hier nicht bleiben und so machen sie sich auf den Weg nach Fae'lor, wo ein Priester namens Konigen vorgab, Magiern zu helfen, ihre Macht zu kontrollieren.
In Fae'lor angekommen, war Syndra lernbereit. Zwar vermisste sie ihr früheres Leben, aber sie wusste, dass es das Beste für sie ist. Jahre vergingen und sie lernte einfach nichts dazu. Sie war frustriert, denn ihr Lehrer hatte anscheinend nicht dieselbe Ambition wie sie. Als Syndra Konigen zur Rede stellte, konnte der Mann nicht anders als ehrlich zu ihr zu sein: Ihre Magie wird unterdrückt, da ihre Macht wohl sonst eine Gefahr nicht nur für sie, sondern auch für alle anderen wäre. Wieder wurde Syndra verraten, wieder kann sie niemandem vertrauen.
Sie manifestierte wieder dunkle Sphären und bohrte sie durch Konigens Körper. Er sollte all ihre Wut in seinen letzten Momenten spüren. Syndras Zorn führte dazu, dass die Erde bebte. Der Tempel stürzte zum Teil zusammen und die Magie der Erde flutete Syndras Körper. So eine Ansammlung von negativer Energie sorgte dafür, dass die Urseele Ionias eingriff und Syndra mit verzauberten Wurzel in ein Becken zog, in welchem sie auf unbegrenzte Zeit träumen soll.
Das träumende Becken
In ihrer Kurzgeschichte "Das träumende Becken" erfahren wir, wie Syndra es letztendlich aus dem ewigen Schlaf heraus geschafft hat. Diese gar nicht mal so kurze Geschichte könnt ihr hier lesen.
Eine Gruppe an Ioniern, die den Tempel bewacht haben, bevor Noxus die Insel einnahm, wollen ihre letzte Mission zu Ende bringen: Die dunkle Magierin zu töten. Doch durch Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe kommt es nie dazu. Stattdessen erwacht Syndra aus ihrem auf Ewigkeit wiederholenden Traum der verkümmernden Geisterweide. Die Ionier versuchen sie zu überzeugen, gegen die Noxier zu kämpfen, die Ionia und damit auch ihr Land zerstören. Syndra macht klar, dass Ionier ihre Feinde sind und die Noxier ihr womöglich sogar gefallen könnten.
Als ihr "Kerkermeister" eintrifft, ein Vastaya, der zur noxischen Armee übergelaufen ist, diskriminiert sie jedoch nicht. Sie schleudert ihn in das Becken, in dem sie Jahrzehntelang gefangen gehalten wurde, zerstört die Insel und nimmt den Tempel einfach mit.
Die Geschichte endet damit, dass der Kerkermeister auf eine Gestalt mit einem perlmuttfarbenen Horn und lila Haut trifft (Hallo Soraka!) und immer wieder vor eine schreckliche Wahl gestellt wird. Wohin Syndra sich hat treiben lassen, erzählt die Geschichte uns nicht.
Welcher Champion interessiert euch als Nächstes?