Henke verrät seinen Trick gegen Selbstzweifel: „Wie würde mein 15-jähriges Ich das finden?“

Selbstzweifel kennt auch Henke. Ein einfacher Gedanken-Trick hilft dem Streamer, seinen eigenen Erfolg wieder zu sehen.

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Kennst du diese Situation? © Henke

Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht hin und wieder selbst hinterfragt. Auch Henke kennt diese Phasen, in denen er mit sich selbst nicht ganz zufrieden ist. Im Interview verrät der Streamer, YouTuber und Podcaster allerdings, wie er es schafft, sich in solchen Momenten wieder vor Augen zu führen, wie besonders sein Leben eigentlich ist.

Henke kennt Selbstzweifel nur zu gut

Auf die Frage, ob er Phasen habe, in denen er sich selbst „nicht so geil“ findet, muss Henke nicht lange überlegen: „Ja, immer.“ Für ihn gehören solche Momente offenbar einfach dazu. Statt sich davon jedoch komplett herunterziehen zu lassen, hat er einen ganz persönlichen Trick entwickelt.

Dabei hilft ihm ausgerechnet ein Blick in die Vergangenheit. Henke erinnert sich daran, dass er schon als Jugendlicher genau das machen wollte, was heute sein Alltag ist. „Ich wollt schon immer das machen, was ich jetzt tue“, erklärt er.

„Wie würde mein 15-jähriges Ich das finden?“

Wenn die eigenen Zweifel wieder lauter werden, stellt sich Henke deshalb eine ganz bestimmte Frage: Wie würde sein 15-jähriges Ich sein heutiges Leben finden? Die Antwort darauf dürfte ziemlich eindeutig ausfallen. Schließlich hätte sein jüngeres Ich damals wohl kaum geglaubt, dass er eines Tages mit seinen eigenen Idolen zusammenarbeiten und teilweise sogar mit ihnen befreundet sein würde.

„Ey Bro, pass auf: In 15 Jahren stehst du da und da und du hast mit den und den Leuten zu tun“, beschreibt Henke seine Gedanken. Für seinen 15-jährigen Fan wäre diese Vorstellung vermutlich kaum zu begreifen gewesen.

Ein ungewöhnlicher Blick auf den eigenen Erfolg

Genau dieser Perspektivwechsel hilft dem Content-Creator dabei, sich selbst wieder etwas mehr Wertschätzung entgegenzubringen. Denn wenn der Alltag erst einmal zur Normalität geworden ist, kann man leicht vergessen, wie außergewöhnlich der eigene Weg eigentlich ist. Henke bezeichnet seinen Job selbst als „sehr privilegiert“, gleichzeitig aber auch als „sehr coolen Job“. Sich daran zu erinnern, was er sich früher selbst einmal gewünscht hat, hilft ihm dabei, den eigenen Erfolg nicht als selbstverständlich hinzunehmen.

„Der wird nicht klarkommen, der wird es komplett abfeiern“, sagt Henke über sein 15-jähriges Ich. Und genau dieser Gedanke scheint ihm dabei zu helfen, auch in schwierigen Phasen wieder ein bisschen stolz auf das zu sein, was er erreicht hat.

„Du hast das schon irgendwie ganz gut gemacht“

Am Ende geht es für Henke also weniger darum, Selbstzweifel komplett loszuwerden. Vielmehr versucht er, sich selbst daran zu erinnern, wie weit er bereits gekommen ist. „Ich glaube, das ist das, womit man sich so ein bisschen wieder stolz macht und sagt: Ey, du hast das schon irgendwie ganz gut gemacht alles“, erklärt er.

Vielleicht ist genau das seine wichtigste Botschaft: Manchmal hilft es nicht, sich mit anderen zu vergleichen, sondern mit der eigenen Vergangenheit. Denn wenn das eigene 15-jährige Ich das heutige Leben vermutlich ziemlich beeindruckend finden würde, hat man vielleicht tatsächlich schon mehr erreicht, als man sich selbst gerade zugesteht. Wie der Podcaster mit Selbstzweifeln umgeht, zeigt: Ein Perspektivwechsel kann manchmal mehr bewirken als jeder Motivationsspruch. Wie machst du das? Schreib uns deine Erfahrungen dazu in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....