Katja Krasavice stinksauer! Fremde nutzen ihr Bildmaterial für Glücksspiel-Ads

Wenn KI dein Gesicht klaut: Katja Krasavice, Dagi Bee und Gronkh betroffen.

Katja Krasavice
KI-Scams missbrauchen Gesichter und Stimmen von Influencern | © Katja Krasavice

Man scrollt durchs Handy, postet ein Video, teilt ein Bild – und plötzlich ist alles außer Kontrolle. Genau das ist Rapperin und Influencerin Katja Krasavice passiert. Bilder und Clips, die eigentlich nur für ihre Fans gedacht waren, tauchen plötzlich in Werbung für Casinos und Glücksspiel auf. Ihr eigenes Gesicht wird benutzt, um etwas zu werben, das sie nicht wollte. Die Wut, der Schock, das Gefühl, betrogen zu werden: all das hat Katja mit einem Schlag getroffen.

Und sie ist leider kein Einzelfall. Auch Dagi Bee hat neulich erleben müssen, wie schnell man im Netz die Kontrolle über die eigenen Inhalte verlieren kann. Ihr Gesicht wurde mit KI dazu genutzt, um Werbung für einen Duft zu machen.

Opfer von KI-Missbrauch im Netz

So beeindruckend und hilfreich künstliche Intelligenz und digitale Tools auch sein mögen, so groß ist auch die Gefahr, die mit diesen Möglichkeiten einhergeht. Was Katja und Dagi erlebt haben, zeigt, wie schnell die Kontrolle über die eigene Identität im Netz verloren gehen kann. Bei Katja wurden Videos und Bilder, die eigentlich nur für ihre Fans gedacht waren, von Betrügern kopiert. Mit KI-Stimmen und täuschend echten Clips wurde behauptet, sie hätte ein eigenes Casino eröffnet, in dem man unbedingt Geld einzahlen müsse. Sie warnte ihre Fans eindringlich, dort kein Geld zu investieren. Doch selbst die klaren Warnungen konnten nicht verhindern, dass jemand auf die Fälschung hereinfiel und 300 Euro verlor.

Auch YouTube-Legende Dagi Bee geriet vor Kurzem in die Fänge von KI-Missbrauch. Ihr Gesicht und ihre Stimme wurden verwendet, um für ein Parfum zu werben, das sie nie unterstützt hatte. Sie fand die Fälschungen zwar eher schlecht gemacht, doch der Vorfall machte sie nachdenklich und sensibilisierte sie für eine wichtige Botschaft: Eltern sollten genau überlegen, welche Inhalte ihrer Kinder sie ins Internet stellen. Schon ein harmloses Bild oder ein süßes Video kann in den falschen Händen für Dinge genutzt werden, die niemand verantworten möchte.

Wenn KI dein Gesicht klaut

Doch Katja und Dagi sind bei weitem nicht die einzigen, die Opfer solcher KI-basierten Scams werden. Auch YouTube-Urgestein Gronkh musste bereits erleben, wie sein Gesicht und seine Stimme für ein gefälschtes Werbevideo genutzt wurden. In dem Clip wirbt er scheinbar für ein Game namens „Chicken Road“, das angeblich von MrBeast veröffentlicht wurde, und suggeriert, man könne tausende Euro gewinnen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen KI-Scam, der so täuschend echt wirkt, dass selbst Gronkh kurz irritiert war.

Und diese drei Fälle sind längst nicht die einzigen, doch sie zeigen eindrücklich, wie eng Realität und Fälschung im digitalen Raum heute miteinander verschmelzen. Mit nur wenigen Klicks kann aus einem harmlosen Post ein manipuliertes Video werden, das Vertrauen zerstört, Identitäten missbraucht und Menschen finanziellen Schaden zufügt. Mal ehrlich, man postet doch einfach Fotos oder Videos von sich, ohne groß darüber nachzudenken. Aber gerade heute, vor allem wenn man im öffentlichen Leben steht, kann das ganz schnell nach hinten losgehen und unerwartete Konsequenzen haben.

Was sagst du zu dem Ganzen? Ist dir oder jemanden den du kennst schon mal etwas Ähnliches passiert? Schreib es gerne in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....