"Unge beging Straftat an mir": Exfreundin Marie revidiert einstige Aussage durch neue, schwere Vorwürfe

Verlaufen die neuen Vorwürfe im Sande oder bringen sie neue Steine ins Rollen?

Unge Vorwuerfe
Es war lange ruhig um Unge... hat diese Ruhe nun ein Ende? | © Unge / YouTube

Eigentlich dachten wir alle, das Drama rund um Unge sei längst erledigt. Alle Beteiligten haben ihren Seiten der Geschichte erzählt, auch alle Unbeteiligten haben ihren Senf dazugegeben und inzwischen lurked nicht mal mehr ein ganz bestimmtes Girl in die eingeschlafenen Kommentarspalten rund um das Thema.

Un(ge)ruhe nach dem Sturm?

Dennoch taucht der Name Simon Unge in letzter Zeit wieder vermehrt im YouTube- und Streamer-Kosmos auf; so erklärte Papaplatte kürzlich bereits, dass er die Videos von Unge irgendwie vermisse, während YouTuber Evanijo in einem Statement davon redete, dass ihm nach all der Zeit die Frage beschäftigt, ob seine Beziehung zu Unge doch auf einem schwierigeren (Macht-)Verhältnis gründete, als er damals glaubte.

Eine Person, die ihre einstige Haltung nun auch hinterfragt hat und sich zum einstigen Skandal neu äußerte ist Marie – und sie gehört definitiv zur Gruppe der "Beteiligten".

[ad_palcement]

Denn Marie, die als damalige Freundin von Unge bezeichnet wurde, gehörte zu den Personen, die laut eigener Angaben unfreiwllig in die Thematik hineingezogen wurde, nachdem Rachel mit ihrem damaligen Video die Kritik an Unge lostrat.

In einem langen Video berichtete Rachel von Untreue seitens Simon Unge, von psychischer Gewalt und einer krankhaften Eifersucht Unges, die sich sogar gegen ihren eigenen Kater richtete.

Damals sprach Rachel auch davon, dass in der Zeit, als noch unklar war, ob und wie die Beziehung mit Unge weitergehen sollte, Marie plötzlich Teil des Lebens des YouTubers geworden war und sie mit ihm in einer Wohnung lebte, welche Rachel zuvor von Unge als "unsere nächste Wohnung” vorgestellt worden sei.

Un(ge)treu?

Im Mai 2024 gab Marie daraufhin an, dass es keine Untreue gegeben hätte und es sie kränken würde, wenn von ihr weiter als “die Freundin” gesprochen werde. Sie beteuerte, dass sie in ihrem Leben Schlimmeres als das durchgemacht hätte und empfahl allen Beteiligten die darunter leiden würden, sich entsprechende Hilfe zu suchen.

Am ersten Januar diesen Jahres allerdings reagierte Marie auf ihren eigenen Tweet von damals mit einem längeren Text, in welchem sie Dinge richtigstellen wollte.

Damals habe ich ein Statement zu der Situation mit meinem Ex aka Unge geschrieben. Ich habe zu dem Zeitpunkt eine Notlüge verfasst zu meinem eigenen Schutz.

Beginnt sie den Text und fährt dann damit fort, dass Unge in der kurzen Zeit ihrer Beziehung, die etwa vier Monate gedauert haben soll, sie einerseits damit unter Druck setzte, dass er ihr Social Media Verhalten dokumentierte und sie sich dafür hätte rechtfertigen müssen, er sie andererseits konsequent ignorierte, was letztlich auch zum Ende der Beziehung geführt habe.

Sie schreibt, nur eine von mehreren gewesen zu sein, die “warmgehalten” oder betrogen wurden, je nachdem wie es Unge gerade gepasst hätte. Angeblich hätte er ihr auch damit gedroht, gemeinsame Telefonate aufgezeichnet zu haben, um sich selbst zu schützen, während er sie zeitgleich durch Lovebombing und Gaslighting manipuliert hätte.

Ungenaue Vorwürfe

Zum Ende des Textes hin schreibt Marie, dass Unge, kurz nachdem sie bei ihm eingezogen war "eine Straftat an ihr begangen” hätte und sie sich wünschte, damals zur Polizei gegangen zu sein – ohne näher darauf einzugehen, um was für eine Tat genau es sich handelte.

[ad_palcement]

Auch wenn Marie für ihre Klarstellung einiges an Zuspruch erfuhr, gab es in ihrer Kommentarspalte auch kritische Stimmen, von denen einige meinten, sie wolle nur erneut Aufmerksamkeit auf sich ziehen, während andere sogar sagen, dass ihre eigenen Lügen nicht weniger schlimm seien, als die des YouTubers damals.

Ein Kommentator weist zudem daraufhin, dass die Aussage "eine Straftat an mir begangen" zu viel Spielraum für Spekulationen ließe und sie ihn anzeigen oder zumindest konkreter in ihrer Anschuldigung werden solle, vermutlich mit Blick darauf, dass sich aus vagen Anschuldigungen im Internet schnell schlimmste Vorwürfe entwickeln können und so etwas nur zu verhindern wäre, wenn sie entsprechend klare Verhältnisse schaffen würde.

Dem widerspricht Marie jedoch entschieden und schreibt:

Nein! Wer bist du mir zu sagen, dass ich euch sagen soll, was er mir genau angetan hat? Dass es eine Straftat war, bleibt unverändert. Gestört sowas zu verlangen.

Ob und wie diese Revidierung ihrer früheren Aussagen überhaupt noch einen Einfluss auf Unge haben könnten, ist fraglich, im Falle eines tatsächlichen Comeback-Versuchs ist es jedoch durchaus vorstellbar, dass auf die Vorwürfe konkretere Nachfragen folgen werden – oder sich Unge selbst in nächster Zeit dazu äußert.

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....