9. Amnesia: The Dark Descent (2010)
Amnesia: The Dark Descent reißt alle Sicherheitsnetze ein, die Horrorspiele einst so angenehm machten, und lässt dich schutzlos in den Gängen eines Schlosses zurück, wo dein eigener Verstand zum Feind wird. Der direkte Blick in die Augen von Monstern treibt dich in den Wahnsinn, Lichtquellen erlöschen, und dein Charakter wimmert und hyperventiliert in Situationen, aus denen du dich in anderen Spielen einfach freischießen könntest. Die Genialität liegt darin, dass die Ohnmacht zum zentralen Thema wird, anstatt nur eine kurze Verwundbarkeit zu sein, bevor du die Schrotflinte findest. Zehn Jahre später geraten Streamer beim Spielen immer noch in Ekstase, weil manche Designentscheidungen einfach zu effektiv sind, um aus der Relevanz zu altern. | © Frictional Games