Jede Gaming-Generation bringt ein paar unantastbare Titel hervor, die bei Diskussionen über die „besten Spiele aller Zeiten“ fast schon mit religiöser Überzeugung genannt werden. Das Ironische daran: Viele dieser Meisterwerke liegen bei den meisten Spielern bis heute nur halb durchgespielt auf Festplatten, in Speicherständen oder irgendwo auf der mentalen To-do-Liste.
Manchmal liegt es an der Spielzeit von über hundert Stunden, manchmal an plötzlichen Schwierigkeitsspitzen, und manchmal verlangt ein Spiel einfach mehr emotionale Energie, als man beim Start eines neuen Spiels erwartet hätte. Das sind die Videospiele, die fast jeder respektiert, weiterempfiehlt und sich fest vornimmt irgendwann zu beenden auch wenn dieses „irgendwann“ oft nie eintritt.