14. Celeste (2018)
Celeste fordert dich auf, einen Berg zu erklimmen, während deine eigene Angst versucht, dich wieder hinunterzuziehen, und irgendwie wird das zur ehrlichsten Metapher für psychische Gesundheit, die je in einem Plattformspiel umgesetzt wurde. Das Spiel bietet dir eine pixelgenaue Steuerung, die auf jede noch so kleine Eingabe reagiert, und entwirft dann Levels, die es erfordern, dass du hunderte Male scheiterst, bevor du den richtigen Rhythmus findest. Jeder Tod lehrt dich etwas Neues über die Sprungmechanik oder deine eigene Geduld und verwandelt Frustration in eine Art Meditation. Was eigentlich nur ein weiteres schwieriges Indie–Spiel hätte sein können, wird zu etwas viel Persönlicherem. | © Matt Makes Games