12. Arrival (2016)
Arrival stellt die Frage, was geschieht, wenn es beim Erstkontakt nicht um Invasion oder Krieg geht, sondern um die unmögliche Aufgabe, mit etwas völlig Fremdem zu kommunizieren. Denis Villeneuve erzeugt Spannung nicht durch Explosionen oder Verfolgungsjagden, sondern durch den langsamen, methodischen Prozess, eine Sprache zu entschlüsseln, die in Kreisen statt in Linien existiert. Amy Adams trägt die Last sowohl der sprachlichen Rätsellösung als auch des persönlichen Kummers und verleiht der Geschichte so eine intime Note, selbst während Schiffe über zwölf Orte weltweit kreisen. Der Film vertraut darauf, dass sich das Publikum mehr für die Ideen als für die Action interessiert, und auf wundersame Weise zahlt sich dieses Wagnis vollkommen aus. | © Paramount Pictures