Wie eines der bekanntesten Spiele der Welt von sowjetischen Staatseigentum zum Nintendo-Megahit wurde und wie sein Erfinder lange leer ausging.
Tetris gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Spielen der gesamten Welt – was nicht zuletzt am super simplen Spielprinzip liegt. Doch so schlicht das Spiel selbst ist, so komplex ist seine Geschichte.
Das Spiel mit den fallenden Blöcken, die so zusammengefügt werden müssen, dass sie sich auflösen, wurde am 6. Juni 1984 von Alexei Paschitnow entwickelt. Der war zu dieser Zeit Forscher an der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften – bastelte aber lieber an Spielen.
Inspiriert vom Brettspiel Pentomino entwickelte Paschitnow das Spielprinzip und gab ihm in Anlehnung an die vier Blöcke, aus welchen seine Figuren bestanden, den Namen “Tetris” (Tetra = griechisch “Vier”).
Die erste Version war zwar noch super primitiv, das Spielprinzip selbst aber so fesselnd, dass es sich unter Paschitnows Kollegen schnell verbreitete.
Über einen dieser Kollegen fand eine Kopie den Weg in den Westen, wo Softwarefirmen darauf aufmerksam wurden.
Tetris im Westen – und in einer rechtlichen Grauzone
Das Problem: Die Rechte waren nie wirklich geklärt, da es in der Sowjetunion entstand und dort Software Staatseigentum war. Robert Stein von Mirrorsoft glaubte nur, sich die Rechte gesichert zu haben, indem er mit sowjetischen Behörden „eine Vereinbarung per Fax“ traf – allerdings ohne offiziellen Vertrag. Trotzdem verkaufte er die Rechte an diverse Firmen weiter.
Als die sowjetische Behörde ELORG darauf aufmerksam wurde, dass mit ihrem Eigentum Geld gemacht wurde, begann sie ab 1988, die Rechte korrekt und offiziell zu vergeben – was zu einem Ansturm auf die Lizenzen führte.
Nintendo sah das Potenzial von Tetris für den neuen Game Boy, weshalb Manager Henk Rogers direkt nach Moskau reiste. Als er feststellte, dass andere Firmen keine Rechte für das Spiel auf Konsole, sondern lediglich für Heimcomputer besaßen, nutzt er dies eiskalt aus und verhandelte mit ELORG und Alexei Paschitnow unter Ausschluss der westlichen Zwischenhändler.
Erst verdient Nintendo – und dann auch endlich Paschitnow
Als Nintendo Tetris für den Game Boy veröffentlichte und damit einen Megaerfolg erzielte, mussten Firmen wie Atari, die ebenfalls eine Version in der Pipeline hatten, diese nach gerichtlichen Auseinandersetzungen zurückziehen.
Und Paschitnow? Der verdiente anfangs kein Geld mit Tetris, da alles Sowjet-Eigentum war. Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion konnte er in die USA ziehen. Dort gründete er mit Henk Rogers die Firma The Tetris Company und sicherte sich die Markenrechte.
Seitdem profitiert er finanziell – und steht offiziell als einer der Entwickler hinter einem der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten.
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