Ein Sommer, ein Aufzug und Louis-Vuitton-Düfte: So begann Krokos teure Parfum-Leidenschaft.
In nur wenigen Monaten hat Streamer KrokoBoss, kurz Kroko, eine der wohl beeindruckendsten Parfümsammlungen der deutschen Creator-Szene aufgebaut. Hunderte Düfte, ein Gesamtwert im hohen vierstelligen, fast fünfstelligen Bereich – und das, obwohl er bis zum vergangenen Sommer mit Parfum praktisch nichts am Hut hatte. Wie es dazu kam, erzählt Kroko im Podcast Edeltalk von Papaplatte und Reeze. Der Auslöser: ein Sommer, Katzen-Sitting – und Mark Eggers.
So begann Krokos Weg in die Duftwelt
Der Ursprung seiner Duftleidenschaft sei klar benennbar, sagt KrokoBoss lachend: Mark Eggers. Doch davor kommt eine andere Geschichte. Im Sommer des vergangenen Jahres passte er drei Wochen lang auf die Katzen von Niekbeats auf, der im Urlaub war. Für den Wiener kein Problem: Gamescom-Zeit, chillige Wohnung, alles entspannt. Damals beschreibt er sich selbst noch als typischen Gamer, der mit teuren Düften nicht so viel am Hut hatte.
Das änderte sich schlagartig in Nieks Wohnung. Dort stand eine kleine, aber exklusive Louis-Vuitton-Parfumwand mit rund fünf Düften. Für Kroko als völligen Laien wirkte das nicht nur luxuriös, sondern fast schon ästhetisch: „Wenn man nur Louis-Vuitton-Düfte hat, das ist reich“, erinnert er sich. Aus reiner Neugier begann er, sich durch die Flakons zu schnuppern und blieb an einem bekannten Duft hängen: Homme Renomade.
Ein paar Sprühstöße später folgte der Wendepunkt. Als Kroko kurz darauf mit Sascha und Mark Eggers im Aufzug stand, kam Mark ihm auffällig nahe, roch an seinem Hals und erkannte den Duft sofort. Nach dem kurzen „Hallo“ folgte ein überraschend klares Urteil: Homme Renomade? „Machen wir nicht mehr, du willst doch nicht riechen, wie jeder andere.“
Was zunächst nach einem lockeren Spruch klang, entwickelte sich zu einer Einführung in die Welt exklusiver Düfte. Mark Eggers erklärte seinem Kollegen die ungeschriebenen Regeln der Parfum-Szene: Wer auffallen wolle, dürfe nicht riechen wie jeder andere. Individualität statt Massenware. Später zeigte er ihm in seiner Wohnung zwei alternative Düfte: nischiger, spezieller, deutlich abseits des Mainstreams.
Wie ein Moment Krokos Duft-Leidenschaft auslöste
Für KrokoBoss war dieser Moment prägend. Im Podcast beschreibt er ihn rückblickend als Startschuss seiner Parfum-Obsession. Eine Leidenschaft, deren Ausmaß selbst ihn überrascht: In den Monaten danach investierte er nach eigener Schätzung acht bis neun Tausend Euro in Düfte. Reeze sagte ganz locker und lachend im Podcast: „Sagen wir 10.000 Euro, klingt cooler.“
Dass Mark Eggers damit eine regelrechte Duft-Karriere losgetreten hat, sei diesem vermutlich nie bewusst gewesen, witzelt der Content-Creator. Aus einem Gamer ohne Parfum-Ambitionen wurde innerhalb kürzester Zeit ein Sammler mit einer beeindruckenden Kollektion und ausgelöst durch einen Sommer, ein paar Katzen und einen einzigen, kritischen Duftmoment.
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