Hamburg statt Bayern: Streamerin KaddiTV vergreift sich bei Ärztin im Ton - und die Community feiert diesen Patzer.
Die Streamerin Kathrin, im Internet als Kadditv bekannt, hat sich eigentlich schon perfekt in Hamburg eingerichtet und sogar ihre bayerische Mundart an den Norden angepasst. Laut eigener Aussage hat sie sich sogar schon erfolgreich abgewöhnt, „Brötchen“ als „Semmel“ zu bezeichnen. Trotz der Mühen hat sich die Content-Creatorin bei einem Arztbesuch leicht in der Wortwahl vergriffen, was zu einem peinlichen Patzer führte. In einem neuen Reel teilt sie diesen lustigen Zwischenfall - und die Community ist hin und weg.
In Hamburg steht Pragmatismus über allem
Viele Sprachen leben eigentlich von förmlichen Floskeln und einem perfekt angepassten Tonfall - man denke nur an das Japanische, das seine Wortendungen an die jeweilige Höflichkeitsstufe anpasst. Ausgerechnet der Hamburger Dialekt verzichtet allerdings auf sämtliches Beiwerk und behandelt eine einzige Begrüßung, die zudem nur aus einem Wort besteht, als Allzweckwaffe: „Moin!“ Diese Eigenart musste Kathrin auch bei ihrem Arztbesuch feststellen.
Als die Streamerin die Praxis betritt, möchte sie einen besonders guten Eindruck hinterlassen - und das Wort „Moin“ ist für sie dafür zu informell. Im Reel erklärt Kaddi, dass aus ihrer Sicht „Grüß Gott!“ perfekt erschien, da sie glaubte man sage es in jedem Teil von Deutschland. Die Ärztin bewies ihr allerdings abrupt das Gegenteil, indem sie trocken anmerkte, dass Kathrin wohl von weit weg komme. Peinlich berührt von dieser Situation machte sie im Reel reinen Tisch: „Ich dachte 30 Jahre meines Lebens, dass man überall Grüß Gott sagen würde und es einfach die höflichste Art der Anrede wäre.“
Um zukünftig weitere Patzer in der Hansestadt zu vermeiden, wandte sich Kadditv daraufhin an die Community, um eine passendere Begrüßung zu finden. Der bekannte österreichische Streamer Kapuzenwurm stärkte ihr daraufhin den Rücken, indem er mitsamt Bier-Emoji kommentierte, dass „Grüß Gott!“ auch richtig sei. Zuschauer aus dem Norden teilten ebenfalls ihre Geschichten und erwähnten, dass das Wörtchen „Moin“ praktisch universell einsetzbar ist: Zu jeder Tageszeit und zu jedem Gegenüber kann es gesagt werden. Als Grund dafür nennen einige eine gewisse Zurückhaltung; so zeige die simple Begrüßung, dass man kein „Schnacker“ sei.
Durch diese lustige Geschichte aus dem Leben hat Kathrin wieder einmal bewiesen, warum ihre Community sie so feiert: Sie zeigt, dass selbst großen Content-Creatorn gelegentlich witzige Patzer passieren und eben die Bayerin doch noch tief in Kaddi schlummert. Und mal ehrlich - unpassende Begrüßungen wie ein „Schönes Wochenende“ am Montag oder „Guten Tag“ am Abend sind sicher jedem schon einmal rausgerutscht.
Ist es euch schon ähnlich ergangen? Lasst gerne einen Kommentar da!
