Konygebony erntet (mal wieder) Kritik für frauenfeindliches Verhalten

Konygebony gehört wohl zu den kontroversesten Figuren der Streamerszene – und beweist erneut, warum er diesen unrühmlichen Titel verdient.

Konygebony Instagram
Der Frauenheld | © Knoygebony / Instagram

Konygebony wurde innerhalb kürzester Zeit zum Social-Media Star. Er hat viele Fans, zieht mit seiner Art aber auch immer wieder negative Blicke auf sich.

Respekt? Fehlanzeige

In einem kürzlichen Stream ist Konrad aka Konygebony mal wieder negativ aufgefallen. Er befindet sich gerade in Miami, wo er des öfteren IRL Streams macht - so broadcasted er auch manchmal seine Versuche, Frauen anzumachen und ins Bett zu bekommen.

In diesem Stream zeigt er zunächst eine Frau, die Spanisch mit ihm spricht. Als sie kurz das Hotelzimmer, in dem sie sich befinden verlässt, zeigt Konrad eine mit Urin gefüllte Flasche mit den Worten:

Chat guck mal was hier neben meinem Bett steht, das darf sie auf keinen Fall sehen, das ist mein P**behälter.

Und lacht in die Kamera.

Später, als die beiden durch die Straßen von Miami laufen, entschließt Konrad, dass er wohl nun keine Lust mehr auf seine Begleitung hat. Da zeigt er ihr etwas in einer Richtung und rennt kurzerhand in die andere weg, während er lacht als hätte er grade einen witzigen Klingelstreich gespielt.

Ich bin weg, ich bin weg. Ein Problem weniger.

Sein Chat scheint die ganze Aktion lustig zu finden und spornt den Streamer an. Unter den ganzen "HAHAHA"s ist nur ganz vereinzelt "Die Arme" zu lesen.

Selbst mit Ablehnung umzugehen, das liegt dem Influencer aber gar nicht. Als er eine andere Frau nach ihrem Namen fragt, sie ihn aber nicht verraten möchte, kommt von ihm ein charmantes

Tote Alte vallah. Ich f*** ihre Mutter.

Er merkt, dass das vielleicht nicht ganz so gut ankommen könnte und schiebt ein kurzes "Ah nein Spaß, sorry" nach.

Anti-sozial ist seine Marke

Genau dieses frauenfeindliche und respektlose Verhalten ist bereits bekannt von Konygebony.

In einem vergangenen Video aus dem November 2024 erklärt Konrad, dass er seinen Job an einer Schule verloren habe, da diese seine online-Präsenz entdeckt hatte und ihm nun Frauenfeindlichkeit vorwarf.

Im Dezember letzten Jahres war der Streamer schon einmal negativ aufgefallen. Damals streamte er sich selbst betrunken in einer Bar und ließ mehrere frauenverachtende und objektifizierende Kommentare wie

Boah, ich würde dieser Brasilianerin so krank an ihren gei*** Arsc** packen.

fallen.

Auch von den Stream Awards 2025, bei denen er ursprünglich als Newcomer des Jahres nominiert war, wurde er ausgeschlossen, weil er zuvor einen Mann homophob beleidigt hatte.

Darüber hinaus ist er oft im Stream mit Handy am Steuer zu sehen. Das endete im Sommer letzten Jahres (natürlich) in einem Autounfall, wonach er promt sein Handy nahm und live ging, um seinem Chat davon zu berichten.

Wo ein Kontroverser Streamer ist, da ist ein ganz bestimmtes Wort nicht weit und natürlich macht Konygebony nach frauenfeindlichen und homophoben Aussagen auch vor rassistischen Begriffen nicht halt. Anfang 2025 sprach er einen Liedtext nach und verwendete dabei ganz ungeniert und undzensiert das N-Wort.

Er wurde aufgrund seines Verhaltens auch schon mehrere Male auf Twitch gebannt. Das scheint ihm allerdings nichts anzuhaben, denn trotz oder vielleicht auch grade wegen seines Menschenverachtenden Verhaltens hat der Influencer mittlerweile 190.000 Follower auf Instagram und 197.470 Follower auf Twitch. Und sein Verhalten, das ändert er nicht - es funktionier ja. Obwohl er schon einige Konsequenzen seines Handelns erleben durfte, wie die Bans oder den Autounfall, scheint das nicht genug zu sein, den Streamer zum nachdenken anzuregen (wenn er das überhaupt kann).

Kontroversität gibt Viralität. Seine Follower warten nur darauf, dass der Streamer in die nächste Kontroverse rutscht. Einige finden seinen Content vielleicht tatsächlich cool und feiern ihn dafür, was er macht, für andere mag er wie ein Unfall sein und sie können einfach nicht wegschauen. Trotzdem ist es unverständlich, wie ein solch rückschrittlicher, menschenverachtender Streamer so eine große Fanbase haben kann, die ihn unterstützt.

Nora Weirich

Schon als Kind hat Noras Vater ihre Begeisterung für Videospiele und alles was damit zu tun hat geweckt. Dazu kommt eine viel zu hohe Bildschirmzeit, weshalb sie so gut wie alles mitbekommt, was online so passiert und eine Vorliebe für das Schreiben, die sie durch ihr Philosophiestudium entdeckt hat. So kann sie all ihre Leidenschaften bei Earlygame verwirklichen....